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	<title>BACKSPIN Online &#187; Review</title>
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	<description>Wir sind Hip-Hop</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 18:34:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Review: Vega- &#8220;Vincent&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 08:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niko</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[vega]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Erwartungen sind geschürt. Von Experten schon gerne als eines der viel versprechendsten Talente der Szene gehandelt, brachte Manager Hadi El-Dor noch ein wenig mehr Zündstoff in die Promo-Phase, als er im Rahmen der Diskussion um die neue Generation von Rappern seinen Schützling zu kurz gekommen sah und einen kleinen Wettkampf um die Relevanz-Krone für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/vega-vincent-cover1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16055" title="vega-vincent-cover" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/vega-vincent-cover1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Die Erwartungen sind geschürt. Von Experten schon gerne als eines der viel versprechendsten Talente der Szene gehandelt, brachte Manager Hadi El-Dor noch ein wenig mehr Zündstoff in die Promo-Phase, als er im Rahmen der Diskussion um die neue Generation von Rappern seinen Schützling zu kurz gekommen sah und einen kleinen Wettkampf um die Relevanz-Krone für die kommende Woche ausrief. Schließlich kommen „Grüner Samt“ und „Vincent“ gleichzeitig raus. Ob der Vergleich überhaupt gezogen werden kann, steht auf einem anderen ganz anderen Blatt. Doch ist der Gedanke nun erst mal gepflanzt.</p>
<p>Dabei ist das Album, das Vega hier abliefert, eine ganz andere Baustelle. „Vincent“ ist ein Aufschrei. Eine Kampfansage an die Welt, eine Kopf-Hoch-Fahne die im Wind des Missverstandenen weht. Sein persönlicher Kampf gegen Kritiker und Hater. Vega kann rappen. Und er hat gelernt, sich durchzubeißen. Wer sich in der deutschen Ultraszene aufhält, weiß was es heißt, sich dort durchzusetzen. Ein Verhaltensmuster, das sich (auch wenn er im Video für BACKSPIN TV nicht auf das Fußball-Thema angesprochen werden wollte) deutlich in fast allen Songs seines Albums widerspiegelt.</p>
<p>Es geht um Zorn, Trauer, Hoffnung. Dabei ist die Gesamtstimmung trist, düster, fast melancholisch. Getragen über ebenso von Streichern und Pianos dominierten Beat-Stimmungen spürt man den inneren Aufklärungsprozess, dem sich Vega versprochen hat. In „Ich bin eine neue Zeit“, macht er deutlich, dass sich alles hier erst am Anfang befindet. Also, ein Teil einer neuen Generation, die Rap in Deutschland prägen will. Eben auf eine andere Art, als die Crockstahzumjots der deutschen Musiklandschaft. Aber auch anders, als die Azzlacks und Konsorten. Irgendwo dazwischen. Straße und doch mit viel Tiefe und Winkeln in seinen Texten. Und rappen kann er auch. Einzig die stets sehr stark über den Beat gedrückte Stimme lässt bei längerem Hören ein Monotonie-Gefühl aufkommen. Aber das ist Geschmackssache. Vega ist Vincent. Und sicher erst am Anfang seines Weges. Wie weit er kommt, hängt von seiner eigenen Vielfalt ab. „Vincent“ ist, nach dem Debütalbum „Lieber bleib ich broke“, die konsequente Weiterentwicklung. Mehr aber auch noch nicht.</p>
<p><strong>Release: Vincent<br />
Künstler: Vega<br />
Label: Freunde Von Niemand<br />
Wertung: 3 von 5<br />
Release: 13. Januar 2012</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps:</strong><br />
„Freitag der 13te“ – Früher hattest Du noch 2Pac tätowiert, heute seid ihr alle Fußball interessiert<br />
„Dem Himmel So Nah“ – Ich bin gerade auf dem Weg in Richtung ganz oben…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Review: Common &#8211; The Dreamer, The Believer</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Common]]></category>
		<category><![CDATA[No I.D.]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[The Believer]]></category>
		<category><![CDATA[The Dreamer]]></category>

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		<description><![CDATA[Common ist zurück. Dieses Mal hat er jedoch noch einen alten Weggefährten an seiner Seite, der ihn auf produktionstechnischer Ebene den kompletten Weg begleitet. Die Rede ist vom Vizepräsidenten von Def Jam No I.D.. Dieser produzierte nicht nur nach und nach das gesamte Album, sondern fungierte zudem auch bei allen Texten als Co-Writer. Streng genommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/Common-The-Dreamer-The-Believer.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15631" title="Common-The-Dreamer-The-Believer" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/Common-The-Dreamer-The-Believer-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Common</strong> ist zurück. Dieses Mal hat er jedoch noch einen alten Weggefährten an seiner Seite, der ihn auf produktionstechnischer Ebene den kompletten Weg begleitet. Die Rede ist vom Vizepräsidenten von Def Jam <strong>No I.D.</strong>. Dieser produzierte nicht nur nach und nach das gesamte Album, sondern fungierte zudem auch bei allen Texten als Co-Writer. Streng genommen also ein Kollabo-Album der beiden Chicago-Musiker, das als solches ursprünglich gar nicht geplant war. Die große Frage, die sich bei vielen im Vorfeld aufgestellt haben mag ist die, ob Common nach seinem durchwachsenen Letzling, wieder zu seiner alten (Rap-)Stärke aufzusteigen vermag.</p>
<p>Was bei Commons neustem Ableger sofort auffällt ist die Besinnung auf seine eigentlichen Stärken und die Wiederkehr zum typischen Common-Sound. Darüber hinaus macht Common allen klar, dass er immer noch Hip-Hop ist und man das gefälligst nicht anzuzweifeln hat. Nach dem letzten Album und dem unverkennbaren Hang zum R&amp;B vermag ein Track wie „<strong>Sweet</strong>“ dann sicherlich manch einen Rap-Nerd zum Staunen bringen. Als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht, spittet Common ungewohnt kraftvoll zu den bangenden Percussions. Seinen Anteil an diesen verhältnismäßig rauen Glanzmomenten hat mit Sicherheit auch die starke Beatperfomance von No I.D.. An den Produktionen gibt es generell nichts auszusetzen und egal ob Common nun den vermeintlichen Gossen-Macho heraushängen lässt („<strong>Ghetto Dreams</strong>“) oder ob er den verantwortungsbewussten Vater in sich erkennen lässt („<strong>Windows</strong>“): No. I.D. hat stets das stilgerechte Instrumental zur Hand. Die Effekte des Langzeitfreundes auf die Texte lassen sich hingegen lediglich erahnen. Lyrisch gibt es immer noch viele Erzählungen von Commons Beziehungen mit dem weiblichen Geschlecht, sowie dessen poetisch vermittelte Lebensfreude zu begutachten. Bedingt durch diese doch eher softeren Themen verfällt das Album beinahe zwangsweise auch wieder überwiegend in einen Pop-lastigen Zustand. Glücklicherweise wissen Common und No I.D. diesen Umstand (auch für Pop-Agnostiker) zufriedenstellend zu meistern. Einem Spaßbringer wie „<strong>Blue Sky</strong>“ kann man sich einfach nur schwer entziehen, weshalb einem selbst die fast schon kitschig wirkende Gesangshook sogar ein kleines Lächeln abringen kann. Ganz und gar nicht kitschig leiht <strong>John Legend</strong> dem Track „<strong>The Believer</strong>“ seine Goldstimme und sorgt somit nebenbei für eins der durchschlagenden Highlights auf dem Album. Der nicht weniger charmante Opener „<strong>The Dreamer</strong>“ kann ebenfalls mit einer leichten Gesangsnummer zum Ende auftrumpfen. Ob die vielen Gesangseinlagen auf dem Album nun unnötig kitschig wirken oder eine gelungene Atmosphärenuntermalung darstellen, daran dürften sich einige Hip-Hop-Geister streiten. Fest steht aber: Im Grunde wird auf der LP eigentlich nichts verkehrt gemacht. Allenfalls die wenig überraschenden Frauengeschichten, wie sie auf „<strong>Lovin&#8217; I Lost</strong>“ oder „<strong>Raw (How You Like It)</strong>“ demonstiert werden, dürften die wenigstens Hörer noch wirklich vom Hocker hauen. Doch wer sich ein Common-Album zulegt, wird andererseits eben auch jene Erzählungen erwarten. Und so darf auch wieder Commons alter Herr zum Ende einige Weisheiten zum Besten bringen, die zwar wiederum amüsant erscheinen und ansprechend musikalisch untermalt wurden, allerdings weniger zum mehrmaligen Durchhören verleiten.</p>
<p>Ganz anders das Gesamtwerk. Common findet mit „The Dreamer, The Believer“ zu alter Stärke zurück. Mehr noch, er weiß mit einigen Überraschungsmomenten aufzuwarten, die die alte Hip-Hop-Sau in dem Rap-Romantiker emporkommen lassen. Zwar zeugt der das Werk immer noch von viel Pop-Material und leichtem Hang zu R&amp;B, aber selten konnte Common ihn so geschickt verpacken wie auf seinem aktuellen Album. Sich dabei ausschließlich auf die Künste eines No I.D. zu verlassen, erwies sich nicht nur daher als goldrichtig. Das Dou zeigt sich als eingespieltes Team, welches mühelos an die Hochzeiten alter Tage anknüpfen kann. Somit wird „<strong>The Dreamer, The Believer</strong>“ zu einem Manifest zweier Künstler, die eigentlich nie weg waren, aber nach diesem Album lebendiger erscheinen als je zuvor.</p>
<p><strong>Interpret: Common<br />
</strong></p>
<p><strong>Album: The Dreamer, The Believer<br />
</strong></p>
<p><strong>Wertung: 9 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: “So Sweet”, “Blue Sky”, “The Dreamer”</strong><br />
<object width="500" height="369" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PmpO6f2ZdcE?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="500" height="369" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/PmpO6f2ZdcE?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Review: KDB &amp; St. Peter &#8211; Within The Solace</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 16:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[KDB & St.Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Within The Solace]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem Herzen Torontos stammen die beiden Künstler KDB &#38; St. Peter. Als Brüder im Geiste schloss man sich unlängst zusammen und kreierte die LP „Within The Solace“. Schön brüderlich wird auch die Arbeit auf dem Album geteilt: Während St. Peter für die passende musikalische Stimmung sorgt, bereitet St. Peter am Mic das textuelle Gerüst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/within_the_-solace_cover.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-15608" title="within_the_ solace_cover" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/within_the_-solace_cover.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Aus dem Herzen Torontos stammen die beiden Künstler <strong>KDB &amp; St. Peter</strong>. Als Brüder im Geiste schloss man sich unlängst zusammen und kreierte die LP „<strong>Within The Solace</strong>“. Schön brüderlich wird auch die Arbeit auf dem Album geteilt: Während St. Peter für die passende musikalische Stimmung sorgt, bereitet St. Peter am Mic das textuelle Gerüst. Mit ihrem ersten gemeinsamen Projekt schicken sie sich nun an, die Gratwanderung zwischen Straßenrap, Conscious Rap und Grime zu meistern.</p>
<p>Will man solche, auf den ersten Blick gegensätzliche, Stile auf einem Album vereinen, darf durchaus ein wenig Skepsis angebracht sein. Allerdings fängt KDB mit seinen Beats die Stimmung der sozialkritischen und wutgeladenen Texte wunderbar ein, weshalb die nötige Credibility von ganz alleine zu kommen scheint. Man experimentiert atmosphärisch gelungen mit Retro-Samples, die direkt aus den grauen Flimmerkisten der 80er und 90er zu stammen scheinen. Das heißt jedoch nicht, dass man es hier mit purem Minimalismus zu tun bekommt oder der Sound gar altbacken wirkt. Vielmehr zeugen Tracks wie „<strong>The Continuum</strong>“ oder „<strong>Word Of Weaponry</strong>&#8221; von einer ansprechenden Kombination wuchtiger Samples, die oldschool und frisch zugleich wirken. Aus dem Umfeld von Babylon Warchild stammend, geht man textlich in eine ähnlich sozialkritische Richtung, die dank dem beachtlichen Stimmorgan eines St. Peter stets noch eine gewisse, energische Aggressivität in sich birgt. Erinnerungen an Jedi Mind Tricks werden in Verbindung mit einschlägigen Melodien nicht nur auf „<strong>Authors Of War</strong>“ oder „<strong>Akashic Records</strong>“ wach. Der Charme der LP zeugt unweigerlich von gewissen Parallelen zu dem Trio aus Philly. Auf der Featureseite konnte man dank eines gewissen Rufes, vorrangig durch Toursupports von KRS-One, Pharoahe Monch oder eben auch Killah Priest, beachtliche Features aus dem Umfeld des Clans für sich gewinnen. Besonders <strong>Killah Priest</strong> passt auf „<strong>Sovereign Skies</strong>“ wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, fügt er sich doch perfekt in das lyrische Gefüge des Tracks (und der LP) ein. Ein Track wie „Universal“ ist jedoch nicht gerade optimal zum entspannten Nebenbeihören. Vielmehr verlangt es eine gewisse Aufmerksamkeit vom Hörer, um das allgemeine Anliegen des Duos zu durchblicken. Das scheinbar korrumpierte politische System und das graue Straßenleben halten fast durchgehend Einzug und geben nur wenig Raum für Fröhlichkeit und lockere Unbeschwertheit. Doch darauf zielt das Album auch nicht ab, weshalb es wahrscheinlich schwer wird, eine goldene Mitte zu finden, die musikalisches Entertainment und lyrisches Verständnis des Hörers vereint.</p>
<p>Hörer, die lieber fröhlichere und poppigere Tracks in ihren Decks laufen haben, werden wenig mit der trüben Stimmung und der nötigen Aggressivität in den Texten anfangen können. Freunde von AOTP und politisch unkorrekten Raps werden hingegen ihre berechtige Freude an diesem Album haben. Objektiv betrachtet lässt sich zusammenfassen, dass man qualitativ auf einem hohen Level fährt und die zu Anfang angesprochene Gratwanderung recht mühelos gemeistert wird. Von daher dürften alle politisch engagierten Wutbürger durchaus einen Blick riskieren.</p>
<p><strong>Interpret: KDB &amp; St. Peter<br />
</strong></p>
<p><strong>Album: Within The Solace<br />
</strong></p>
<p><strong>Wertung: 7 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: “Sovereign Skies”, “Akashic Records”, “Word Of Weaponry”</strong></p>
<p><object width="500" height="284" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/T0fl0Gc9tYI?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="500" height="284" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/T0fl0Gc9tYI?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Games: Battlefield 3 – Der Multiplayergigant</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 22:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Battlefield 3]]></category>
		<category><![CDATA[BF3]]></category>
		<category><![CDATA[DICE]]></category>
		<category><![CDATA[EA]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic Arts]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kampf um Spieler, Verkaufszahlen und Prestige läuft EA mit Battlefield 3 schwere Geschütze auf. Der Ego-Shooter aus Schweden verspricht viel zu können, real zu wirken und den Konkurrenten Call of Duty Modern Warfare 3 in Grund und Boden zu stampfen. Ist Battlefield 3 wirklich eine Ein-Mann-Armee oder handelt es sich bloß um ein gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[</p>
<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/Cover-PS3-Battlefield-3.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5710" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/Cover-PS3-Battlefield-3.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Kampf um Spieler, Verkaufszahlen und Prestige läuft EA mit <em>Battlefield 3</em> schwere Geschütze auf. Der Ego-Shooter aus Schweden verspricht viel zu können, real zu wirken und den Konkurrenten <em>Call of Duty Modern Warfare 3</em> in Grund und Boden zu stampfen. Ist <em>Battlefield 3</em> wirklich eine Ein-Mann-Armee <span id="more-14963"></span>oder handelt es sich bloß um ein gut inszeniertes Selbstmordkommando? </strong></p>
<p>Wer First-Person-Shooter kennt, weiß, dass sich die Geschichten immer ähnlicher werden. Musste man vor zehn Jahren noch die Welt vor Aliens retten, die sich dummerweise bei einem Experiment im heimischen Wohnzimmer materialisierten, liegt heute das Augenmerk auf Konfliktszenarien. So verfährt auch DICE beim Erzählen der Rahmenhandlung von <em>Battlefield 3</em>: Als Staff Sergeant Henry „Black“ Blackburne seid ihr im Osten des Iraks stationiert und müsst die iranischen „People Liberation and Resistance Rebellen“, kurz PLR, ausschalten. Um der Bedrohung durch die PLR ein für alle Mal ein Ende zu setzen, verfolgt ihr die Freischärler in den benachbarten Iran. Als ob es nicht schon schlimm genug ist, in ein fremdes Land einzumarschieren, findet ihr in der Hauptstadt Teheran einen Atomsprengsatz und Anschlagspläne. Um einen atomaren 11. September zu verhindern, macht ihr euch also auf die Suche nach den restlichen Sprengsätzen und den Drahtziehern.</p>
<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/Screenshot-PS3-Battlefield-3-01.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5710" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/Screenshot-PS3-Battlefield-3-01.jpg" alt="" width="499" height="280" /></a></p>
<p>Die Schweden haben es dennoch geschafft die Geschichte spannend und beeindruckend zu erzählen. Grund dafür dürfte unter anderem die perfekte akustische Untermalung der bombastisch inszenierten Schlachten sowie die durchaus real wirkende Interaktion mit den Kameraden in der eigenen Einheit sein. Zudem hatte sich DICE einen Ex-Soldaten der britischen SAS ins Team geholt, der die Rahmenhandlung durch fachliche Kompetenz vervollständigte und sogar durch ein eigenes Buch erweiterte. Die dichte Atmosphäre wird nur durch die ständigen Rückblenden unterbrochen, die es dem Spieler erlauben, in die Haut anderer Soldaten des Kriegs zu schlüpfen. Die dabei verwendete Militärtechnik, sei es nun Kampfpanzer oder Jet, wird bis ins kleinste Detail simuliert, so dass die gesamten Bewegungsabläufe und Einstellungen sehr real wirken. Was das Ganze deutlich realer macht als in sonst irgendeinen Shooter, ist wohl auch die neue <em>Frostbite</em>-Engine. Diese ermöglicht dem Spieler nahezu 100% der Umwelt zu zerstören: Ganze Straßenzüge kann man in einem Panzer in Schutt und Asche legen, Häuserwände absprengen oder Gebäude zum Einsturz bringen. Dadurch bekommt das Spiel eine ganz neue, bis dahin unbekannte Dynamik, denn der Zerstörung sind quasi keine Grenzen gesetzt. Das Ganze wird in <em>Battlefield 3</em> auch noch schick verpackt: Die Grafik ist für Konsolenverhältnisse auf absolutem Top-Niveau; Licht und Schatten erreichen sogar Fotorealismus und runden das Gesamtpaket beeindruckend ab.</p>
<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/Screenshot-PS3-Battlefield-3-02.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5710" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/Screenshot-PS3-Battlefield-3-02.jpg" alt="" width="499" height="280" /></a></p>
<p>Wer sich heutzutage einen Ego-Shooter anschafft, kann und möchte wahrscheinlich nicht mehr auf den Multiplayer verzichten. Glücklicherweise ist <em>Battlefield 3</em> ein Multiplayer-Talent: Neben den Modi Eroberung und Rush kann man auch in dem aus Arcade-Shootern bekanntem Deathmatch den Kampf aufnehmen. Wer zudem noch mit einem Freund in den Krieg ziehen möchte, klinkt sich einfach in den Coop-Modus ein und spielt Szenarien durch, die nah an der Singleplayer-Kampagne liegen. In allen Modi macht <em>Battlefield 3</em> dabei keinerlei Abstriche in Grafik oder Zerstörungswucht der <em>Frostbite</em>-Engine. Obwohl viele im Vorfeld die Befürchtung hatten, dass die Grafik zu Lasten der Geschwindigkeit ginge, ist der Multiplayer alles andere als langsam oder behäbig. DICE hat für einen flüssigen und schnellen Ablauf in der Bewegung einiges aus <em>Mirror’s Edge</em> mitgenommen: So gewinnt die Spieldynamik deutlich an Tempo, wenn man gekonnt über Hindernisse springt oder durch das Kampfgetümmel rennt.</p>
</p>
<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/Screenshot-PS3-Battlefield-3-03.bmp"><img class="alignnone size-full wp-image-5710" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/Screenshot-PS3-Battlefield-3-03.bmp" alt="" width="499" height="280" /></a></p>
<p>Wenn sich dann 24 Spieler auf einem Schlachtfeld gegenüberstehen, kommt es gerne mal zu einer Materialschlacht. Das dabei entstehende Gefühl konnte bis dato von keinem anderen Spiel erreicht werden und ähnelt einer Mischung aus Hektik, Explosionen, herumfliegenden Betonteilen, Kampfgeschrei und ist vor allem eins: LAUT. Unglaublich sind die Häuserkämpfe in Paris, die in gänzlich zerstörten Straßenzügen und Stellungskämpfen enden, so dass man jeden Schritt im Vorfeld zweimal überlegt. Daneben kann man sich zudem in einem der unzähligen mobilen Einheiten wie etwa Jets, Hubschraubern oder gepanzerten Fahrzeugen im Zerstören und Taktieren ausleben.</p>
<p>Für Individualisten hat EA auch einiges getan: Die einzelnen Klassen können in wirklich jeder Kleinigkeit auf den Spieler, die Situation oder das Team angepasst werden. Visiere, Griffe, Dogtags, etliche Gadgets und Fähigkeiten machen jeden Soldaten so zu einem Unikat.</p>
<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/Screenshot-PS3-Battlefield-3-04.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5710" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/Screenshot-PS3-Battlefield-3-04.jpg" alt="" width="499" height="280" /></a></p>
<p><strong><em>Battlefield 3</em> ist mehr als bloß eine Ein-Mann-Armee: John Rambo auf Steroiden. Eine reale Rahmenhandlung, wunderschöne Grafik und ein Multiplayer-Paket par excellence werden durch die <em>Frostbite</em>-Engine mit einem realen Anstrich versehen. Kampfpanzer, Jets und eine Individualisierung des Soldaten machen den Multiplayer-Modus von <em>Battlefield 3</em> abwechslungsreich und garantieren Spielspaß bis zur nächsten Eiszeit. Mit dem Slogan „Feel the Battle“ haben DICE und EA also nicht zu viel versprochen. Zukünftige Spiele werden sich wohl oder übel an dieser Meisterleistung messen lassen müssen.</p>
<p></strong>Getestet und geschrieben von <strong>Alexandros Bikoulis</strong></p>
<p></strong></p>
<p>Getestet auf Playstation 3</p>
<p>Entwickler: Dice</p>
<p>Publisher: Electronic Arts</p>
<p>Release: bereits erschienen</p>
<p>Plattformen: Xbox 360, Playstation 3, PC</p>
<p>Hier geht es zur <a href="http://www.battlefield.com/de/battlefield3">offiziellen Webseite</a> </p>
<p>Hier geht es zum <a href="http://www.battlefield.com/de/battlefield3/videos/battlefield-3-launch-trailer">Launch Trailer</a> </p>
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		<title>Review: The Roots &#8211; undun</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 12:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[The Roots]]></category>
		<category><![CDATA[Undun]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht selten wird Künstlern der Hip-Hop-Sparte musikalisches Unvermögen angekreidet. Diesen Vorwurf kann man der Band um Drummer ?uestlove sicherlich nicht machen. Als Erfinder des Begriffs „Organic Hip-Hop“ sind The Roots seit ihrem Debüt 1993 kaum noch wegzudenken aus der Szene. 2009 wurde Showmaster Jimmy Fallon auf die Band aufmerksam und verpflichtete sie kurzum als Hausband. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/the-roots-undun.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14719" title="the-roots-undun" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/the-roots-undun-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Nicht selten wird Künstlern der Hip-Hop-Sparte musikalisches Unvermögen angekreidet. Diesen Vorwurf kann man der Band um Drummer <strong>?uestlove</strong> sicherlich nicht machen. Als Erfinder des Begriffs „Organic Hip-Hop“ sind <strong>The Roots</strong> seit ihrem Debüt 1993 kaum noch wegzudenken aus der Szene. 2009 wurde Showmaster Jimmy Fallon auf die Band aufmerksam und verpflichtete sie kurzum als Hausband. Glücklicherweise finden The Roots nebenbei noch genug Zeit, um weiterhin fleißig an neuem Studiomaterial zu basteln. Und auch die Qualität scheint darunter nicht zu leiden, wie das letztjährige Album „How I Got Over“ beweisen konnte. Nun steht mit „<strong>undun</strong>“ bereits das elfte Roots-Album in den Startlöchern und erstmals wagt man sich dabei an ein Konzeptalbum.</p>
<p>Dabei ist es schon fast verwunderlich, dass es knapp zwanzig Jahre gedauert hat, bis man sich an ein Konzeptalbum heranwagte. In der heutigen Zeit scheint es nämlich schon fast so, als gehöre dies zum guten Ton. The Roots wählen für ihr Album ein fast schon banal wirkendes Thema. Die LP erzählt die Geschichte des verstorbenen <strong>Redford Stephens</strong>: Das Ebenbild eines vom Schicksal geschlagenen Jungen, der versucht, mal auf ehrliche, mal auf eher gesetzesuntreue Weise, sich durchs harte Straßenleben zu schlagen. Mit nur 25 Jahren verliert der fiktive Protagonist den „Daily Struggle“ und steht quasi stellvertretend für den Alltag vieler Jugendlicher auf den Straßen. Eine Geschichte, die in Kurzfassung schon unzählige Male erzählt wurde. Allerdings selten so eindrucksvoll wie in den folgenden vierzig Minuten Audiobiographie des Redford Stephens.</p>
<p>Bereits zu Beginn der LP ist Redford bereits ein toter Mann, was das Interesse des Hörers zu erwecken vermag. Wie kam es zum frühen Tod, welche Geschichte verbirgt sich dahinter, was steckt hinter den anfänglich verwirrten Gedanken und Fragen, die der Charakter auf „<strong>Sleep</strong>“ selbst aufwirft? Von da an beginnt die Aufschlüsselung in einem knapp vierzigminütigen Kopfkino, das in ein atemberaubend dramaturgisches Sound-Gewand gehüllt wurde. In einem wesentlich ruhigeren und melancholischeren Stil als sonst erzählen Black Thought und die hochwertigen Features vom Streben nach Glück des Redford Stephens. Einzig „<strong>Kool On</strong>“ weist ein unbeschwertes Lässigkeitsgefühl auf, wenn funky Gitarrenriffs Black Thougt, Greg Porn und Truck North den Swag eines Stephen Redford zum Scheinen bringen, ganz nach dem Motto der Hook: „Stars Are Made To Shine“.</p>
<p>Wenn wir gerade von Hooks reden, dann sollte die Genialität dieser unbedingt zum Ausdruck gebracht werden. The Roots hatten schon immer ein Ohr für starke Refrains, man denke nur an „Seed 2.0“ oder „How I Got Over“. Auf „Undun“ spielen sie diese Stärke in vollem Umfang aus, weshalb ein Track wie „<strong>One Time</strong>“ zum absoluten Ohrwurm mutiert und einen nur schwer wieder loslässt. Nicht umsonst verlässt man sich fast ausschließlich auf routinierte und wohlklingende Gesangstalente, um dem Großteil der Tracks eine erinnerungswürdige Hook zu spendieren. Mitten in dieser musikalischen Harmonie verbirgt sich ein Memoir aus Hoffnungen und Ängsten, die allen voran durch Black Thought eine mitreißende Charakterzeichnung des fiktiven Pioniers zeichnen. Über depressiv anmutende Gedankengänge auf dem atmosphärisch starken „<strong>Lighthouse</strong>“ bis hin zur Selbstreflexion auf „<strong>I Remember</strong>“ wird Schritt für Schritt der Weg zum unausweichlichen Ende von Redford Stephens gepflastert. <span style="color: #000000;">Und wenn auf „</span><span style="color: #000000;"><strong>Tip The Scale</strong></span><span style="color: #000000;">“ am Ende alle Hoffnungen verloren sind,</span> schwingt zwischen den Zeilen auch noch der ein oder andere Wink auf eine existierende Zweiklassengesellschaft mit.<span style="color: #000000;">An solchen Stellen verschmelzen Realität und Fiktion und offenbaren den sozialkritischen Ton der LP.</span> Denn auch wenn es sich letzten Endes um eine imaginäre Geschichte handelt, so steckt dennoch viel Realität dahinter, die über reines Entertainment hinausgeht. Dadurch erreicht das Album mitunter auch seine dichte Atmosphäre und nach dem Ausklang durch die abschließenden vier Instrumentals dürfte sich beim Hörer das eine oder andere Nackenhaar aufrecht gestellt haben.</p>
<p>„undun“ ist ein Konzeptalbum, das in seiner Gesamtheit ein nahezu perfektes Gesamtbild ergibt. Die Stimmung der Geschichte eines Jugendlichen in einer tristen und lebensbeneinenden Umwelt wurde hervorragend umgesetzt. Sei es durch die poetische Erzählweise oder die großartige Musikuntermalung, „undun“ bietet Storytelling auf höchstem Niveau. Lediglich die recht kurze Gesamtspielzeit mag ein kleiner Wehrmutstropfen sein. Wenn man aber nach vierzig Minuten Lust bekommt, den gerade erlebten Film direkt noch einmal abzuspielen, dann kann man sicher sein The Roots haben eigentlich alles richtig gemacht.</p>
<p><strong>Interpret: The Roots<br />
</strong></p>
<p><strong>Album: Undun<br />
</strong></p>
<p><strong>Wertung: 10 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: “One Time”, “Lighthouse”, “I Remember”</strong></p>
<p><object width="500" height="369" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KQ_twwjGz74?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="500" height="369" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/KQ_twwjGz74?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Review: Eligh &amp; Amp Live &#8211; Therapy At 3</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 14:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eligh & Amp Live]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Therapy At 3]]></category>

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		<description><![CDATA[Eligh als Teil der Living Legends ist eine feste Größe im Untergrund-Dschungel des Wilden Westens. Durch das Duo Zion I konnte sich Kollabopartner Amp Live mit seinem organischen und experimentellen Sound einen beachtlichen Namen machen. Grund genug für Eligh, dieses Mal seine Hände komplett von den Mischboards zu lassen und Amp Live die musikalische Feinarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/elighAmpLiveT3-450x403.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14704" title="elighAmpLiveT3-450x403" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/elighAmpLiveT3-450x403-300x273.jpg" alt="" width="300" height="273" /></a>Eligh</strong> als Teil der <strong>Living Legends</strong> ist eine feste Größe im Untergrund-Dschungel des Wilden Westens. Durch das <strong>Duo Zion I</strong> konnte sich Kollabopartner <strong>Amp Live</strong> mit seinem organischen und experimentellen Sound einen beachtlichen Namen machen. Grund genug für Eligh, dieses Mal seine Hände komplett von den Mischboards zu lassen und Amp Live die musikalische Feinarbeit zu überlassen. Zusammen möchte man die Musik in einem heilvollen Aspekt betrachten: „<strong>Therapy At 3</strong>“ heißt das gemeinsame Werk und liefert somit quasi die Quintessenz Albums gleich im Titel mit.</p>
<p>Nun braucht es mitunter einen gewissen Sound, um den therapeutischen Aspekt der Musik auch aufleben lassen zu können. Und genau hier liegt der erste große Pluspunkt der Scheibe. Amp Live schneidert Eligh einige äußerst passende Beats auf den Leib, die stets den Eindruck erwecken, aus einer anderen Welt oder zumindest Epoche zu stammen. Futuristisches Beiwerk für Elighs Introperspektive also, die er in vielen Tracks unverblümt zur Schau stellt. Er schildert Probleme und seinen täglichen Struggle in gewohnt technisch einwandfreier Manier und gibt somit einen unverblümten Eindruck vom Menschen hinter dem Pseudonym Eligh. Sein täglicher Kampf mit dem sündhaften Glimmstengel schildert er in „<strong>Devil&#8217;s Medicine</strong>“ ebenso eindrucksvoll wie seine Leidenschaft für schmerzhaften Körperschmuck auf „<strong>Tattoo Song</strong>“. Vorteil jener Erzählungen ist die Bodenständigkeit jener Probleme und Schilderungen, die somit auch die gewöhnliche Allgemeinheit ansprechen dürfte. Ein besonders herausragendes Beispiel ist in diesem Fall „<strong>Ego Killer</strong>“, auf dem offen von all zu gewöhnlichen Selbstzweifeln berichtet wird. Die Stimmung des Albums knüpft somit an „Grey Crow“ an. Es bleibt ruhig und düster, ohne dabei langweilig zu wirken. Die Brücke zu seinem vorigen Soloprojekt schlägt das Duo unter anderem auch mit dem Track „<strong>What&#8217;s In A Name</strong>“, der sirenenartige Chöre nach der „Grauen Krähe“ schreien lässt. Technisch zeigt sich Eligh dabei wieder von der schnelleren Sorte. Immer noch flowt der Protagonist seine Innerstes nach Außen, als gäbe es kein Morgen mehr. Dabei hat man jedoch nie das Gefühl, Eligh rappe off-beat, und das, obwohl viele Tracks eine eher ruhigere Gangart einschlagen. Diese ruhigere Gangart wird übrigens oftmals atmosphärisch durch stimmungsvolle Gesangspartner im Chorus eingefangen. Allen voran dabei der Track „<strong>Ms. Meteor</strong>“, bei dem Sänger Steve Knight sich wunderbar in die bedächtigen Zeilen von Eligh und die smoothen Gitarrenloops einfügt. Stellenweise vermischen sich neue Trends in den Soundgerüsten, wobei natürlich auch auf Dubstep-Ansätze nicht verzichtet werden darf, die „<strong>Sthetescope</strong>“ kraftvoll einbindet. Im Großen und Ganzen haftet dem Sound aber eine gewisse Einzigartigkeit an, der eine gewisse Frische zu versprühen scheint.</p>
<p>„<strong>Therapy At 3</strong>“ erreicht seine hohe Qualität vor allem durch die dichte Atmosphäre und die recht eigen wirkenden Produktion von Amp Live. In Verbindung mit Elighs beachtlichem Rapstil und hochkarätigem Storytelling entsteht somit ein Album, das erfrischend anders wirkt. Sicher wird das Rad nicht neu erfunden, allerdings ist „Therapy At 3“ auch weit entfernt von jeglichem 08/15-Major-Release. Eine gewisse Offenheit und Freude an musikalischen Experimenten ist auf jeden Fall von Vorteil, will man die rund fünfzigminütige therapeutische Sitzung zufrieden verlassen. In diesem Fall wird man anschließend aber sicher mehr als eine Sitzung in Anspruch nehmen wollen.</p>
<p><strong>Interpret: Eligh &amp; Amp Live<br />
</strong></p>
<p><strong>Album: Therapy At 3<br />
</strong></p>
<p><strong>Wertung: 8 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: “Ego Killer”, “Ms. Meteor”, “Devil&#8217;s Medicine”</strong></p>
<p><object width="500" height="284" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DIJ55Lc9uHc?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="500" height="284" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/DIJ55Lc9uHc?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Review: Black Milk &amp; Danny Brown – „Black And Brown“</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 15:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Black & Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Black Milk]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Brown]]></category>
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		<description><![CDATA[Über Black Milk muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Seit einigen Jahren gilt er als das heißeste Eisen aus dem Detroiter Producer-Stall. Danny Brown befindet sich hingegen noch in der Aufwärmphase und konnte nach Auftritten auf „Jay Stay Paid“ und Black Milks „Album Of The Year“ sowie mit seinem erstem Mixtape für erhöhtes Aufsehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/black-and-brown.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-14414" title="black-and-brown" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/black-and-brown.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Über <strong>Black Milk</strong> muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Seit einigen Jahren gilt er als das heißeste Eisen aus dem Detroiter Producer-Stall. <strong>Danny Brown</strong> befindet sich hingegen noch in der Aufwärmphase und konnte nach Auftritten auf „Jay Stay Paid“ und Black Milks „Album Of The Year“ sowie mit seinem erstem Mixtape für erhöhtes Aufsehen sorgen. Dementsprechend nahe lag es, mit einem gemeinsamen Werk den angefachten Hype weiter aufzuheizen. Brüderlich werden sich hier Mic und MPC geteilt und eine EP mit dem Titel des Hype-Auslösers „<strong>Black &amp; Brown</strong>“ auf den Markt geworfen.</p>
<p>Da der Titeltrack „<strong>Black &amp; Brown</strong>“ quasi Grundlage für die gemeinsame EP war, verwundert es auch kaum, dass es der Track – mal abgesehen vom Titel – auch auf die EP geschafft hat. Jedoch muss auch gesagt werden, dass der Track auch auf der EP ein Ausnahme-Song bleibt. Zwar liefert man viel gutes Material ab, allerdings kommt man doch nie ganz an die Atmosphäre des Titeltracks heran. Glücklicherweise bietet die EP aber dennoch genug qualitatives Hörmaterial, um darüber hinwegsehen zu können. Neben knochenharten Detroit-Instrumentals gibt es absurde Komik und einen abgedrehten Danny Brown auf die Ohren. Wilde Sexfantasien und vergnügter Cannabismissbrauch gehören dabei zur Tagesordnung und ziehen sich wie ein roter Faden durch die EP. Während dabei genretypisch vermehrt die positiven Seiten erwägt werden, sickern zumindest beim einleitenden Track „<strong>Wake Up</strong>“ auch die Schattenseiten durch. Black Milk schafft dazu einen passend schwermütigen Soundteppich, der eine harmonische Kombination aus Streichern und Gesang schafft. Der Rest der EP gestaltet sich deutlich dreckiger, was Danny Brown die passende Gelegenheit gibt, mit seinem schwarzen Humor zu protzen, allen voran auf den Tracks „<strong>Dada</strong>“, der sich eingehendst mit dem Thema Bitches beschäftigt oder „<strong>Lol</strong>“, der durch seinen Titel quasi schon alles sagt. Absoluter Vorreiter in Sachen dreckiger Humor ist aber „<strong>Jordan VII</strong>“, bei dem Retro-Synthies den rauen Untergrund für Brown&#8217;s nicht weniger provokanteren Lyrics sind. Ein Highlight gibt es mit dem E-Gitarren-Brett „<strong>Zap</strong>“, bei dem sich Danny Brown passenderweise auch mal als „Rap Frank Zappa“ bezeichnet. Während in der kurzen Spielzeit im Prinzip alles sehr gut hörbar ist, gibt es aber auch ein schwarzes Schaf, bei dem sich auch der Hörer „<strong>WTF</strong>“ denken dürfte. Nervige Tinnitus-Geräusche und völliges Chaos bestimmen das kurze Zwischenspiel, das bedenkenlos geskippt werden kann. Die bereits erwähnten Zwischenspiele in Form der Instrumentals sind übrigens alle recht hörenswert und dürften daher nur bedingt als Lückenfüller betrachtet werden.</p>
<p>Die EP bietet ein unterhaltsames Duo, das perfekt zu harmonieren scheint. Während Black Milk eine raue Beatmischung an den Start bringt, sorgt Danny Brown mit seinem amüsanten Rapstil für ausreichend Entertainment. Durch die recht kurze Spielzeit, was EPs nun mal so an sich haben, hält man sich die Langeweile fast automatisch von Leib. Und auch wenn man nach dem Track „Black &amp; Brown“ vielleicht einen Art Meilenstein erwartet hätte, dürften nur die Wenigsten enttäuscht werden. Die EP ist jedenfalls ein schmackhafter Appetizer auf ein vollständiges Album, welches die beiden Künstler ihren Fans hoffentlich nicht schuldig bleiben.</p>
<p><strong>Interpret: Black Milk &amp; Danny Brown<br />
</strong></p>
<p><strong>Album: Black &amp; Brown<br />
</strong></p>
<p><strong>Wertung: 7 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: “Zap”, “Wake Up”, “Black &amp; Brown”</strong></p>
<p><object width="500" height="369"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/g72IyGJhdVs?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/g72IyGJhdVs?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="369" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Review: MarQ Spekt &amp; Kno &#8211; Machete Vision</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Machete Vision]]></category>
		<category><![CDATA[MarQ Spekt]]></category>
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		<description><![CDATA[MarQ Spekt als ein Teil der Invizzbl Men sowie der Underground-Formation Broady Champs konnte bisher eigentlich nur im Underground hohe Wellen schlagen. Sein Kollabo-Partner Kno, seines Erachtens fähiger Beat-Schmied und zumindest solider Rapper der Cunninlynguists, wurde spätestens seit seinem Remix-Projekt von „The Black Album“ von allen Seiten mit Lobeshymnen übersät. Beide sind auf bereits einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/MarQ_Spekt-Kno-MacheteVision.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13798" title="MarQ_Spekt-Kno-MacheteVision" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/MarQ_Spekt-Kno-MacheteVision-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>MarQ Spekt</strong> als ein Teil der <strong>Invizzbl Men</strong> sowie der Underground-Formation <strong>Broady Champs</strong> konnte bisher eigentlich nur im Underground hohe Wellen schlagen. Sein Kollabo-Partner <strong>Kno</strong>, seines Erachtens fähiger Beat-Schmied und zumindest solider Rapper der <strong>Cunninlynguists</strong>, wurde spätestens seit seinem Remix-Projekt von „The Black Album“ von allen Seiten mit Lobeshymnen übersät. Beide sind auf bereits einige Zeit im Geschäft und auch über die Musik hinaus alte Bekannte. Auf dem gemeinsamen Projekt „<strong>Machete Vision</strong>“ wird die Arbeit brüderlich geteilt. Während Kno hinter den Reglern für das Sound-Geschehen sorgt, steht MarQ Spekt am Mic seinen Mann.</p>
<p>Seinen Mann wollen zudem beide gegen die Auto-Tune-geplagte Hip-Hop-Welt stehen und den edlen Grime wieder zurück an seine rechtmäßige Position bringen. So in etwa lautet die (Kampf-)Ansage der LP, was wohl auch das ausgefallene Cover des Albums erklärt. Trotz dieser Ankündigung bleibt, neben reichlichen Querschlägern gegen Industrie und vermeintliche Gegner, auch genug Raum für lyrische Mindpower. Zum Start werden aber erst einmal schwere Geschütze aufgefahren, um dem Publikum zu zeigen, wo der Hammer hängt. „<strong>Machete Visions</strong>“ bietet einen kraftvoll spittenden MarQ Spekt und ein Feuerwerk an energiegeladenen Samples, von wilden Scratches über treibende Chöre bis hin zu einem ruhigen Bass zur Verschnaufpause. Allerdings bleibt der Titeltrack so ziemlich der einzige Song, der ein solch irres Tempo vorweisen kann. Das mag aber verschmerzbar sein, denn wer Kno kennt, der weiß, dass er gerade in ruhigeren Tracks sein Gespür für dichte Atmosphären am Besten einzusetzen weiß. Paradebeispiel hierfür ist der düstere Battle-Track „<strong>Danger</strong>“, der mit einer ansehnlichen Truppe an MCs auftrumpfen kann. Auch wenn Schwergewicht <strong>Action Bronson</strong> auf „<strong>Roadhouse</strong>“ für ein Stelldichein vorbeischaut, ist dieser ein mehr als würdiger Nebendarsteller in dem rauen Kopfkino. Die überschaubaren Features brauchen sich in jedem Fall nicht hinter dem Protagonisten des Albums zu verstecken. Wirklich anspruchsvoll sind aber vielmehr jene Tracks, auf denen MarQ Spekt den nachdenklichen Storyteller mimt. Auf „<strong>All Smilies</strong>“ entsteht somit eine wohlklingende Symbiose aus Poesie in Reimform und musikalischer Stimmungsuntermalung. Auch das melancholischere „<strong>The Devil</strong>“ versteht es, die Stärken der Kollabo-Partner ansprechend umzusetzen. Sanfter Gesang und Gitarrenspiel sind hingegen eine willkommene Einladung für Spekt&#8217;s nachdenkliche Momente auf „<strong>The Royal Peasants</strong>“. Die volle Breitseite Gesellschaftskritik gibt es kurz vor Schluss dann noch mal auf dem ruhigen „<strong>WikiLeaks</strong>“, das durch seichtes Flötenspiel und Gitarrengezupfe seine musikalische Daseinsberechtigung erhält.</p>
<p>Trotz des actiongeladenen Titels und passenden Cover schlägt das Album eine eher ruhige, fast schon bedächtige Richtung ein, die nur stellenweise durchbrochen wird. Kno schafft es auf dem Album zwar nicht ganz, an die atmosphärischen Highlights von beispielsweise „Death Is Silent“ oder „Oneirology“ heranzukommen, kann aber immer noch für genügend Qualität sorgen, um ein angenehmes Hörerlebnis abzuliefern. Sein Partner am Mic kann ebenfalls überzeugen, ebenso wie die vorhandenen Features. Und auch wenn die Möglichkeiten am Ende womöglich nicht komplett ausgeschöpft werden, so bleibt doch der Eindruck eines runden Gesamtbildes.</p>
<p><strong>Interpret: MarQ Spekt &amp; Kno</strong></p>
<p><strong>Album: Machete Vision</strong></p>
<p><strong>Wertung: 7 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: &#8220;Machete Vision&#8221;, &#8220;Danger&#8221;, &#8220;WikiLeaks&#8221;</strong></p>
<p><object width="500" height="284" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/P8EYkkeyKVM?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="500" height="284" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/P8EYkkeyKVM?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Review: Git &#8211; Imagination</title>
		<link>http://backspin-media.de/archives/13731</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 16:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Git]]></category>
		<category><![CDATA[Imagination]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Ursprünge von Git, seines Zeichens experimentierfreudiger Producer aus Staten Island, liegen mitten in der Golden Era. Zu dieser Zeit machte ein gewisser Wu Tang Clan gerade auf sich aufmerksam, für den Git später auch einige Remixe anfertigen durfte. Im Grund reichen die Wurzeln von Git aber noch viel weiter zurück, liegen seine ursprünglichen Einflüsse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/Git-Imagination.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13740" title="Git-Imagination" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/Git-Imagination-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Die Ursprünge von <strong>Git</strong>, seines Zeichens experimentierfreudiger Producer aus Staten Island, liegen mitten in der Golden Era. Zu dieser Zeit machte ein gewisser Wu Tang Clan gerade auf sich aufmerksam, für den Git später auch einige Remixe anfertigen durfte. Im Grund reichen die Wurzeln von Git aber noch viel weiter zurück, liegen seine ursprünglichen Einflüsse doch in der Breakdance-Szene der 80er. Der Herr hat auf jeden Fall einiges mitbekommen und sollte wissen was er tut, wenn er mit seiner neusten Kreation die Vorstellungskraft seiner Hörer musikalisch anregen möchte.</p>
<p>Dabei verlässt er sich fast ausschließlich auf sein gutes Gehör und die Verspieltheit seiner genreübergreifenden Samples. Gesangs- bzw. Rap-Parts sind lediglich auf drei der 16 Tracks zu vernehmen und ehrlich gesagt wären diese auch nicht zwingend nötig gewesen. Git bietet genügend Abwechslung und einfallsreiche Instrumentals, um den Hörer auch so bei Stange zu halten. Die fehlenden Geschichten schreibt der Geist eines jeden Hörers mittels seiner Vorstellungskraft einfach selbst. Was natürlich nicht heißen will, dass ein <strong>Distrakt</strong> auf dem verrückt genialen Track „<strong>Destroy</strong>“ mit seiner außergewöhnlichen Stimme nicht passender hätte gewählt werden können: Irgendwie fühlt man sich hier wie mitten im Land der Looney Tunes. Und hier haben wir auch den großen Pluspunkt der LP. Der Titel „Imagination“ steht für das ein, was er bedeutet. So gut wie jeder Track entwickelt eine eigene Dynamik, die den Hörer in eine andere Tagtraumwelt versetzt. So geht es beispielsweise auf dem ruhigen Titeltrack „<strong>Imagination</strong>“ auf eine entspannte Reise, die von sanften Kicks, trance-artigem Gesang und verträumten Klängen begleitet wird. Verträumt geht es passenderweise auch auf „<strong>Dreamz</strong>“ zu, das sanfte Melodien mit engelsgleichem Gesang zu einem friedlichen Stück Musik verbindet. Auf „<strong>Did You Hear Something</strong>“ schafft es Git mit einer vergleichsweise einfachen Bassline, für notorisches Kopfnicken zu sorgen. Wirklich zur Sache geht es auf „<strong>Free World Isn&#8217;t It</strong>“, das durch seinen dezenten Orgel-Einsatz und treibenden Percussions zur ausgelassenen Party im Hinterhof animiert oder wo auch immer man seine eigene Freiheit gerade zelebrieren möchte. Wenn wir gerade von Hinterhöfen sprechen, dann sollte man vielleicht „<strong>Higher</strong>“ erwähnen, welches gut und gerne aus dem Plattenkeller eines New Yorker Hinterhofes in den 80ern stammen könnte, inklusive Disco-tauglichem Retro-Gesang. Wem bei einem heiteren Diskobesuch nach ein wenig Nächstenliebe zu Mute ist, der sollte vielleicht „<strong>If You Just Make Love To Me</strong>“ als Stimmungsmacher einwerfen. Und falls dies nicht helfen sollte, dürfte man sich nach dem gut aufgelegten Track mit Pfeifgesang zumindest in bester Stimmung befinden. Weniger stimmungsvoll erscheint das futuristische „<strong>Spaced Out</strong>“ mit Future Robot Monster, welches dem ein oder anderen sicher ein wenig zu viel der gut gemeinten Experimentierfreudigkeit sein dürfte. Das Breakbeat-artige „<strong>Up Rock</strong>“ kann mit Vintage-Bläsern und Flötenspiel sicher für mehr Zuhörerschaft sorgen. Die besagt Zuhörerschaft wird nach atmosphärischer Orgel-Einleitung mit dem Track „<strong>Nothing Can Stop Me Now</strong>“ aus dem musikalischen Traumland entlassen. Ein Orgel-Loop begleitet den Großteil der letzten Reise, bevor am Ende ein kurzer aber atmosphärischer Gesang das Ende der LP besiegelt.</p>
<p>Was am Ende bleibt ist die Erfahrung eines unterhaltsamen und abwechslungsreichen Trips durch Gits Sound-Landschaft. Diese gibt sich als sehr verspielt und eigenwillig zu erkennen. An vielen Ecken schwingt ein gewisser Oldschool-Flavour mit, der Gits Wurzeln im Breakbeat-Bereich erkennen lässt. Man muss mit Sicherheit aber kein Fan dieser Kultur sein, um Freude an den Instrumentals von Git zu haben. Sie haben vielmehr das Potential, eine größere Masse zu erreichen, ohne dabei zu sehr in die Pop-Schiene abzudriften. Ein gesunder Mix, den man sich ohne Bedenken einmal zu Gemüte führen kann, ein Stück Begeisterung bleibt sicherlich bei jedem hängen.</p>
<p><strong>Interpret: Git</strong></p>
<p><strong>Album: Imagination</strong></p>
<p><strong>Wertung: 7 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: &#8220;If You Just Make Love To Me&#8221;, &#8220;Free World Isn&#8217;t It&#8221;, &#8220;Up Rock&#8221;</strong></p>
<p><object width="500" height="369" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/riZUdmV1-wU?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="500" height="369" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/riZUdmV1-wU?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Review: M.E.D. &#8211; Classic</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 14:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Classic]]></category>
		<category><![CDATA[M.E.D.]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man an das Label Stones Throw denkt, fallen den Meisten wahrscheinlich zunächst nur die großen Namen wie Madlib, Peanut Butter Wolf oder die verstorbene Legende J Dilla ein. Im Schatten dieser großen Künstler existiert seit Jahren auch der Rapper Medaphor aka M.E.D.. Ganze sechs Jahre ist es mittlerweile her, dass Nick Rodriguez sein Debüt-Album [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/med-classic1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12550" title="med-classic" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/med-classic1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Wenn man an das Label Stones Throw denkt, fallen den Meisten wahrscheinlich zunächst nur die großen Namen wie Madlib, Peanut Butter Wolf oder die verstorbene Legende J Dilla ein. Im Schatten dieser großen Künstler existiert seit Jahren auch der Rapper Medaphor aka <strong>M.E.D.</strong>. Ganze sechs Jahre ist es mittlerweile her, dass Nick Rodriguez sein Debüt-Album „Push Comes To Shove“ an den Mann brachte und seit jeher mit einem Nachfolger auf sich warten ließ. Zwar wurde die Wartezeit mit einigen Mixtapes verkürzt, allerdings waren die ehrlich gesagt auch nicht groß der Rede wert. Mit seinem zweiten Album „<strong>Classic</strong>“ möchte M.E.D. nun ein Album veröffentlichen, das nach eigener Aussage das Potential hat, auch generationsübergreifend für Furore zu sorgen.</p>
<p>Da es für einen echten Klassiker natürlich unerlässlich ist, eine qualitativ hochwertige Sound-Untermalung zu besitzen, geht M.E.D. dieses Mal wenige Risiken ein und engagiert für den Löwenanteil der Beats Label-Vorzeigeproduzent <strong>Madlib</strong>. Dieser hält sich dieses Mal glücklicherweise mit Radio- und TV-Samples vornehmlich zurück, was den Hörfluss, im Gegensatz zu dem Kollabo-Projekt „O.J. Simpson“, deutlich verbessert. Allgemein zeigt sich Madlib von seiner sonnigen Seite und spendiert dem Album einige der souligsten Madlib-Produktionen der letzten Zeit. Leichtfüßler wie „<strong>Too Late</strong>“ oder „<strong>Flying High</strong>“ liefern die gute Laune direkt mit und zeigen M.E.D. als auch Madlib von einer extrem zugänglichen Seite. Der Stern des Albums „<strong>Classic</strong>“ wurde jedoch nicht von Madlib, sondern <strong>Karriem Riggs</strong> produziert und kann einfach nur mit einem Wort beschrieben werden: wunderschön. Das Feature in Form eines gewissen <strong>Talib Kweli</strong> hätte hier zudem kaum besser gewählt werden können. Ein sehr passend gewähltes Feature ist auch <strong>Aloe Blacc</strong> auf dem Track „<strong>Where I’m From</strong>“, der dem ohnehin schon gefühlvollen Song noch eine zusätzliche Portion einverleibt. Ein weiteres Highlight ist das recht kurz geratene „<strong>Blaxican</strong>“, dass M.E.D. zusätzlich von seiner textlich versierten Seite zeigt, in dem er die Leiden der Afro-Amerikaner und Mexikaner in einen gekonnten Vergleich bringt.  Natürlich darf bei einem M.E.D. auch der eine oder andere härtere Sound-Teppich nicht fehlen, weshalb es mit „<strong>Roll Out</strong>“ einen Track mit düsteren Synthies im Lo-Fi-Gewand gibt, was bei der Killer-Kollabo mit <strong>Planet Asia</strong> und <strong>Kurupt </strong>aber alles andere als verkehrt erscheint. Auch mit Feature-Gast <strong>POK</strong> geht es auf “<strong>Get That</strong>“ ordentlich zur Sache, wenn Madlib steinharte Bassdrums und Kicks hervorholt und einen kompromisslosen und rauen Headbanger hervorzaubert. Mit den beiden „Wundbrand“-Musikern <strong>Oh No</strong> und <strong>Alchemist</strong> im Schlepptau begibt man sich auf „<strong>War &amp; Love</strong>“ dank einem manischen Streicher-Instrumental und dezenten Vocals im Background in eine entfernte, verstörend wirkende Musik-Welt, deren Faszination sich aber nur schwer verleugnen lässt. Weniger faszinierend, wenn auch grundsolide sind zuletzt die Sex-Hymne „<strong>JWF</strong>“ und die Lebensphilosophie „<strong>1 Life2  Live</strong>“.</p>
<p>Ob es zum allgemeinen Klassiker reicht, dürfte man womöglich bezweifeln, allerdings könnte dieses Album zumindest M.E.D.‘s persönlicher Klassiker werden. „Classic“ profitiert von den besten Madlib-Produktionen seit längerer Zeit und einem M.E.D. in Höchstform. Vor allem der immer wieder durchsickernde Soul der Scheibe gibt dem Album einen besonderen Charme, den man mitunter nicht von M.E.D. erwartet hätte. Dadurch dürfte M.E.D. eventuell auch Recht behalten und das generationsübergreifende Potential der Platte bestätigt bekommen. Tatsache bleibt dennoch, dass es sich hier um eine Rap-Platte handelt und nach wie vor hauptsächlich Rapfans ansprechen wird, dies aber durchaus deutlich.</p>
<p><strong>Interpret: M.E.D.</strong></p>
<p><strong>Album: Classic</strong></p>
<p><strong>Wertung: 7 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: „Classic“, „War &amp; Love“, „Blaxican“</strong></p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IEvNu_rdhXk?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/v/IEvNu_rdhXk?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Review: J. Cole – Cole World: The Sideline Story</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 12:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cole World: The Sideline Story]]></category>
		<category><![CDATA[J.Cole]]></category>
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		<description><![CDATA[Fast hatte man das Gefühl, mit dem Debüt der Jay-Z-Entdeckung J. Cole ein ähnliches Termin-Desaster zu erleben wie mit Saigons „Greatest Story Never Told“. Gerade die hoch gelobten Mixtapes ließen die Vorfreude bei vielen Rapfans auf das lang angekündigte Album ins Unermessliche steigen. Gleichzeitig führten die ständigen Verschiebungen des Albums zu einer leichten Ernüchterung, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/cole-world.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-12451" title="cole world" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/cole-world-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Fast hatte man das Gefühl, mit dem Debüt der Jay-Z-Entdeckung<strong> J. Cole</strong> ein ähnliches Termin-Desaster zu erleben wie mit Saigons „Greatest Story Never Told“. Gerade die hoch gelobten Mixtapes ließen die Vorfreude bei vielen Rapfans auf das lang angekündigte Album ins Unermessliche steigen. Gleichzeitig führten die ständigen Verschiebungen des Albums zu einer leichten Ernüchterung, der Cole vor kurzem mit seiner Free-Track-Serie „Any Given Sunday“ zu trotzen versuchte. Mit diesem Album möchte er nun endliche aus dem Schatten seines Mentors Jay-Z heraustreten und sich in vollem Glanz präsentieren, daher auch der Titel „<strong>Sideline Story</strong>“.</p>
<p>Nun ist es jedenfalls vollbracht und das Debüt des Roc-A-Fella-Hoffnungsträgers steht in den Läden. Als „Sideline“ von Jay-Z betritt J. Cole nun die große Bühne und verzichtet dabei fast vollkommen auf Schützenhilfe. So stammen 14 der 19 Produktionen (inklusive der Bonus-Tracks) von Cole selbst, stimmlichen Support erhält er auch auf lediglich vier Tracks. Die Beats sind fast alle ziemlich ruhig gehalten und bedienen sich vieler Piano- und Streicher-Elemente. Auf der textlichen Ebene verarbeitet Cole hauptsächlich persönliche Sorgen und Hoffnungen als aufstrebender Artist sowie als „gewöhnlicher“ Mensch. Dabei steht, wie so oft, das Thema Frauen stark im Vordergrund. Glücklicherweise fährt J. Cole dabei jedoch nicht die stumpfe Player-Schiene, sondern setzt sich ernsthaft und vor allem glaubwürdig mit dem Thema auseinander. „<strong>Never Told</strong>“ behandelt das Thema Seitensprung auf eine Art und Weise, wie sie wohl schon sehr viele Menschen verschwiegen haben. Eine hübsche gesungene Hook ziert den Track „<strong>Nothing Lasts Forever</strong>“, der den Schmerz beendeter Beziehung thematisiert. Und auch wenn sich Cole vermehrt dem Herzschmerz zuwendet, gibt es auch sonnige Lichtblicke. Allen voran durch den Track „<strong>Can’t Get Enough</strong>“, der ein gewisses Latino-Feeling aufkommen lässt und eine der wenigen Nicht-Cole-Produktionen darstellt. Für bessere Laune sorgt sicherlich auch „<strong>Mr. Nice Watch</strong>“, auf welchem das Leben für den Moment zelebriert wird. Eine gute Wahl ist in diesem Fall der Sirenen-artige Beat, der optimal als treibende Kraft für das Flow-Gewitter von Cole und Jay-Z  fungiert. Ein wahres Brett voller Energie ist ohne Frage „<strong>Rise And Shine</strong>“, der durch Chor-Gesänge und Drum-Rolls ein dramatisches Highlight darstellt. In eine ähnliche Richtung, wenn auch nicht ganz so kraftvoll und ein wenig melancholischer, geht auch „<strong>God’s Gift</strong>“. Neben den vielen hörenswerten Songs, gibt es aber leider auch ein paar leicht überflüssige Tracks, die vor allem lyrisch keine große Relevanz aufzeigen könne. „<strong>Lights Please</strong>“ ist ein unspektakulärer Beitrag für die schönste Nebensache der Welt, „<strong>In The Morning</strong>“ ein schnulziger Aufhänger als Hommage für die perfekte Frau. Gerade im Vergleich mit textlich und atmosphärisch gut gelungenen Tracks wie „<strong>Dollar And A Dream III</strong>“ oder „<strong>Sideline Story</strong>“, der Coles Sorgen und Hoffnungen als geachteter Artist kurz vor dem Durchbruch sehr glaubhaft beschreibt, fallen solch vergleichsweise substanzlose Tracks deutlich ab. Im Gegensatz zu der oft durchsickernden Skepsis gibt man sich auf „<strong>Cole World</strong>“ deutlich optimistischer, zeigt  sich J. Cole hier doch als gefeierter und respektierter Artist. Beattechnisch zwar nicht unbedingt mitreißend, dafür lyrisch umso mehr ist der letzte Bonustrack auf dem Album – „<strong>Daddys Little Girl</strong>“ –, welche die Geschichte eines scheinbar frühreifen Mädchen aufzeigt.</p>
<p>J. Coles Debüt kann sich durchaus sehen lassen. Bei all dem Hype um den Künstler waren die Erwartungen natürlich entsprechend hoch. Cole hat jedenfalls sein Pensum erfüllt und enttäuscht definitiv nicht. Es reicht eventuell nicht zum alles überragenden Klassiker, jedoch zeigt Cole aufgrund seines umfangreichen Talents und seines interessanten Storytellings  gute Ansätze, um auch in den kommenden Jahren noch relevant sein zu können. Eine wirkliche Steigerung zu seinen Mixtapes lässt sich zwar nicht erkennen, allerdings kann er dessen qualitativ hochwertiges Niveau auf seinem Debüt mühelos halten.</p>
<p><strong>Interpret: J. Cole</strong></p>
<p><strong>Album: Cole World: The Sideline Story</strong></p>
<p><strong>Wertung: 8 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: „Cole World“, „Rise And Shine“, „Dollar And A Dream III“</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Review: Sepalot &#8211; Chasing Clouds</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 12:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA["Chasing Clouds"]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Sepalot]]></category>

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		<description><![CDATA[Sepalot ist wieder zurück. Nach seinem letzten „Rap-Projekt“ mit dem Detroiter Frank Nitt lässt er sich diesmal nicht auf ein bestimmtes Genre festnageln. „Chasing Clouds“ steht für ungeahnte Höhen, die erreicht werden wollen. Sphären, die der Blumentopf-DJ mit einem erneuten Mix aus wohl ausgesuchten Samples, einem gekonnten Mix verschiedener Musik-Genres und der allgemeinen Liebe zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/sepalot_chasing_clouds.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12367" title="sepalot_chasing_clouds" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/sepalot_chasing_clouds-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Sepalot</strong> ist wieder zurück. Nach seinem letzten „Rap-Projekt“ mit dem Detroiter Frank Nitt lässt er sich diesmal nicht auf ein bestimmtes Genre festnageln. „<strong>Chasing Clouds</strong>“ steht für ungeahnte Höhen, die erreicht werden wollen. Sphären, die der Blumentopf-DJ mit einem erneuten Mix aus wohl ausgesuchten Samples, einem gekonnten Mix verschiedener Musik-Genres und der allgemeinen Liebe zur Musik erreichen möchte. Dabei will er sich jedoch nicht auf aktuelle Trends verlassen, sondern greift auf Altbewährtes zurück, das passend in ein neues Soundbild zusammengefügt wird.</p>
<p>Klingt irgendwie nach einem Puzzle-Spiel für Crate-Digger, wie es beispielsweise Madlib in den Staaten besonders exzessiv betreibt. Und gerade in Anbetracht seines letzten Mixtapes „Beat Konducta in Bavaria“ dürfte dieser Vergleich gar nicht so verkehrt sein. Auch Sepalot verlässt sich vermehrt auf prägnante Samples, die er in neuem Licht erstrahlen lässt. Gerade die erste Singleauskopplung „<strong>Rainbows</strong>“ ist ein Paradebeispiel für astreines Recycling mit entsprechender Aufwertung. Bei dem Talent, das Sepalot an den Tag legt, könnte er die LP womöglich auch im Alleingang bewältigen, dennoch gibt es auch auf „Chasing Clouds“ einige nennenswerte Features. Allen voran das junge Reimtalent <strong>Fashawn</strong> auf dem sehr stimmungsvollen „<strong>Change</strong>“. Allgemein kann man Sepalot zu den verschiedenen Stimmungsmachern auf seinem Album gratulieren. Ein Track wie „<strong>Baby Goodbye</strong>“ dürfte nur die wenigsten kalt lassen, sorgt die Hook in Verbindung mit den melancholischen Streichern zunächst für leichte Gänsehaut, um dann nach der Hälfte in ein einen fröhlichen Stimmungswechsel umzuschlagen. Düster geht es generell nicht wirklich auf dem Album zu, am ehesten noch auf „<strong>Warum kann ich nicht mehr?</strong>“, was vor allem minimalistisch gehalten Instrumental und dem fast schon wehleidigen Gesang liegt. Doch auch hier überrascht Sepalot wieder, wenn er kurz vor Schluss mit einem wilden Bläser-Sample die scheinbare Monotonie des Tracks kurzzeitig zerreißt. Auf „<strong>Rollercoaster</strong>“ schafft es Sepalot mit Midi-Synthies und Sänger <strong>Hanz Gable</strong> zur Disco-Nummer im Retro-Gewand. Eine wiederum wunderschöne Gesangsnummer gelingt Seplaot mit Sängerin <strong>Esther </strong>und dem Track „<strong>You Shine</strong>“, der ein gewisses Lounge-Feeling mit sich bringt. In eine ähnliche Richtung schlägt die zweite Gesangsnummer „<strong>Pick Up The Pieces</strong>“ mit <strong>Ladi6</strong> ein, welches zusätzlich durch schnelle Streicher-Arrangements seinen besonderen Reiz bekommt.  Es ist also für allerlei Kurzweiligkeit gesorgt. Dass bei all den Highlights auch der ein oder andere Track ein wenig verblasst, ist durchaus verschmerzbar. Songs wie „<strong>Me &amp; You</strong>“ oder „<strong>Why Don’t You</strong>“ sind zwar alles andere als langweilig oder gar schlecht produziert, allerdings fehlt ihnen dann doch ein wenig das Charisma, das den Großteil der restlichen Tracks ausmacht. Ein Track wie „<strong>Too Fast For You</strong>“ als Vergleich, strahlt einfach nur so vor sprudelnder Energie und bekommt durch den Gesang zudem einen fühlbaren Charakter.</p>
<p>Man darf Sepalot zu seinem neuen Werk gratulieren. Mit „Chasing Clouds“ ist er dem Musik-Himmel zum Greifen nahe und hat  bewiesen, dass man nicht zwingend über den großen Teich schauen muss, um fähige Beat-Bastler auszumachen. Er schafft es, einen ansehnlichen Mix verschiedenster Samples und Musik-Stile zu einem kunstvollen Gesamtwerk zu vereinen. Dass bei den 18 Tracks der ein oder andere Track ein wenig untergeht und vielleicht nicht die volle Aufmerksamkeit des Hörers erlangen, schmälert den positiven Gesamteindruck nur unwesentlich. Am Ende bleibt ein innovatives und passioniertes Kunstwerk, das bei den meisten Hörern hohe Wellen schlagen dürfte.</p>
<p><strong>Interpret: Sepalot</strong></p>
<p><strong>Album: Chasing Clouds</strong></p>
<p><strong>Wertung: 8 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: „Rainbows“, „Baby Goodbye“, „Change“</strong></p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MWMve5BzJ6g?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/v/MWMve5BzJ6g?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Review: Katalyst &#8211; Deep Impressions</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 09:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deep Impressions]]></category>
		<category><![CDATA[Katalyst]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Australier Katalyst ist nach seinem Projekt mit dem Briten Steve Spacek wieder auf Solopfaden unterwegs. Mit seinem neuen Album will er gemäß dem Krater auf dem Cover „Deep Impressions“ hinterlassen und erneut für musikalisches Aufsehen sorgen. Um sein Vorhaben auch zu gewährleisten. hat dieser sich zahlreiche Künstler aus den verschiedensten Musikrichtungen zusammengesucht und einen Sampler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/Katalyst-Deep_Impresssions.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12321" title="Katalyst-Deep_Impresssions" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/Katalyst-Deep_Impresssions-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Der Australier <strong>Katalyst</strong> ist nach seinem Projekt mit dem Briten Steve Spacek wieder auf Solopfaden unterwegs. Mit seinem neuen Album will er gemäß dem Krater auf dem Cover „<strong>Deep Impressions</strong>“ hinterlassen und erneut für musikalisches Aufsehen sorgen. Um sein Vorhaben auch zu gewährleisten. hat dieser sich zahlreiche Künstler aus den verschiedensten Musikrichtungen zusammengesucht und einen Sampler voller Stilwechsel kreiert.</p>
<p>Generell besteht bei solchen Samplern oft die Gefahr, zu viel zu wollen und zu wenig zu erreichen. Sprich, es wird versucht, möglichst viele Musik-Genres und Stile zu bedienen, um für jeden etwas dabei zu haben. Vergessen wird dabei jedoch oft die Tatsache, dass dadurch leider auch meist für jeden etwas dabei ist, mit dem er nichts anfangen kann. Im Grunde eine Gratwanderung, die viel Potential birgt aber auch leicht nach hinten losgehen kann. Katalyst ist auf jeden Fall talentiert genug, um diese Gratwanderung zu meistern. So beginnt die LP auch recht viel versprechend: Der Reggae-lastige Track „<strong>Day Into Night</strong>“ profitiert von der großartigen Stimme der Soul-Sängerin<strong>Stephanie McKay</strong>, sowie der angenehmen Leichtigkeit, die einen perfekten Einstieg in das Album bietet. Der erste erfolgreiche Umschwung folgt sogleich mit dem Rapper <strong>Mr. Clean</strong> und dem Track „<strong>Black Dragon</strong>“, der durch funkige Bläser in der Hook und eine nach vorne dreschende Bassline getragen wird. Wer sich danach erst einmal zurücklehnen möchte, wird durch das Soul-Instrumental „<strong>Pots Or Pills</strong>“ mit der entsprechenden Musik versorgt, inklusive der oft genutzten „A Child’s Garden Of Grass“-Samples von Jack Margolis. Wem eher nach Abfeiern zu Mute ist, darf zu dem „Party-Rap“ von<strong>Kweeng</strong> auf „<strong>Ready To Drop</strong>“ oder dem wiederum sehr Funk-lastigen „<strong>Clapping Song</strong>“ das Tanzbein schwingen. Während bis dahin so ziemlich alle Hip-Hop-Roots bedient wurden, fehlen eigentlich nur noch die Wurzeln des Hip-Hops selbst. Diese bekommen mit den Drumbreak- und Synthie-geschwängerten Tracks „<strong>Beware</strong>“ und „<strong>Prince Of Cool</strong>“ die gehörige Portion Old-School-Flavour mitgeliefert. Damit ist die musikalische Reise durch die verschiedensten Musik-Landschaften aber noch lange nicht vorüber und bekommt mit „<strong>Beware</strong>“ noch ein paar rockige Gitarrenriffs als kurzen Zwischenstopp. Im Großen und Ganzen überwiegen aber eindeutig die Funk- und Soul-Elemente, die der LP einen runden, organischen Sound bescheren. Durch die respektablen Rap-Parts von beispielsweise <strong>BUFF1</strong> auf „<strong>U Can’t Save Me</strong>“ oder Hau auf „<strong>Time Ticks On</strong>“, bekommen diese zusätzlich einen ganz eigene Old-School-Atmosphäre. Doch auch die diversen Instrumentals sind ansprechend genug produziert, um für genügend Kurzweiligkeit zu sorgen. Der beste Beweis ist neben den bereits genannten Tracks vor allem das Outro in Form des Tracks „<strong>Dreaming Of You</strong>“, der von einem einfachen, aber stimmungsvollen Gesang und einer sympathisch-verschlafenen Erzählerstimme lebt.</p>
<p>Katalyst schafft es, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Und er schafft noch mehr: Er packt die verschiedensten Musikrichtungen, meist Hip-Hop-Roots, auf eine Platte und kreiert dennoch ein rundes und ineinander übergreifendes Soundbild. Trotz der vielen Elemente hat man nie das Gefühl, gerade einen erzwungenen Lückenfüller serviert zu bekommen. Jeder Track hat seine eigene Atmosphäre und qualitative Daseinsberechtigung. „Deep Impressions“ ist ein hochwertiges Stück Musik voller Energie, Leidenschaft und einer gehörigen Portion Soul, im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p><strong>Interpret: Katalyst</strong></p>
<p><strong>Album: Deep Impression</strong></p>
<p><strong>Wertung: 9 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: &#8220;Pot Or Pills&#8221;, &#8220;Day Into Night&#8221;,It&#8217;s A Blast&#8221;</strong></p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ckitwfQ0aEI?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ckitwfQ0aEI?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Review: Badkat &#8211; Knuckle Sandwich</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Badkat]]></category>
		<category><![CDATA[Knuckle Sandwich]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei dem Titel „Knuckle Sandwich“ (bedeutet zu Deutsch so viel wie Prügel) in Verbindung mit dem Künstlernamen Badkat dürften die meisten Leute womöglich an einen Testosteron-geschwängerten Gangster-Rapper denken. Tatsächlich versteckt sich dahinter jedoch eine amerikanische Hip-Hop-Künstlerin aus Florida. Aktiv in der Szene ist sie bereits seit 1994, ihr aktuelles, zweites Album erschien jedoch erst dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/badkat-knuckle-sanwich.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12010" title="badkat knuckle sanwich" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/badkat-knuckle-sanwich-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Bei dem Titel „<strong>Knuckle Sandwich</strong>“ (bedeutet zu Deutsch so viel wie Prügel) in Verbindung mit dem Künstlernamen <strong>Badkat </strong>dürften die meisten Leute womöglich an einen Testosteron-geschwängerten Gangster-Rapper denken. Tatsächlich versteckt sich dahinter jedoch eine amerikanische Hip-Hop-Künstlerin aus Florida. Aktiv in der Szene ist sie bereits seit 1994, ihr aktuelles, zweites Album erschien jedoch erst dieses Jahr. Als Konzept für das Album steht der Alltag einer gebeutelten, einfachen Angestellten im Mittelpunkt, die in der Musik das Ventil zu ihrer alltäglichen Frustration findet.</p>
<p>Und an dieser Stelle kommt das Bad-Boy…ähm Bad-Girl-Image ins Rollen. Badkat versucht die Gedankengänge und Niederschläge der fiktiven Angestellten nachvollziehbar rüberzubringen. Allen voran geht hier der Ärger über den unfreundlichen Boss, der scheinbar nichts Besseres zu tun hat, als die Leistung seiner Angestellten durchgehend zu bemängeln. Auf dem Track „<strong>Standing Ovation</strong>“ beginnt die Hasstirade gegen den Chef, allerdings in einer recht smoothen Weise. Sowohl Instrumental als auch die „Hände Hoch“-Hook erinnern eher an einen entspannteren Club-Hit, als an einen Battle-Track. Im Text hingegen lässt Badkat schon eher die Battle-Sau raushängen, ohne dabei jedoch mit wirklich eindrucksvollen Punchlines zu protzen. Die Rap-Perfomance ist hier, wie auch auf dem Rest Albums durchgehend solide. „<strong>Stix n Stones</strong>“ schlägt eine ähnliche Richtung ein, geht aber eindeutig besser ins Ohr. Das liegt vor allem an dem Kopfnicker-Beat, der seinen Zweck deutlich besser erfüllt als der missratene Dubstep-Versuch auf „<strong>Need 2 Be Leavin</strong>“. Glücklicherweise kann das kleine Highlight „<strong>Get Up N Go</strong>“ für eine gewisse Entschädigung sorgen. Das Gitarren-Sample, sowie leichte Streicher-Ansätze sorgen für ein rundes Instrumental, was nicht nur Badkat bei der Selbstmotivation auf dem Track helfen dürfte, sondern auch den Hörer das Album weiterzuverfolgen. Wirklich entspannt gibt sich passenderweise der Track „<strong>Soul 2 Keep</strong>“, welcher textlich einer der stärksten Momente von Badkat auf dem Album sein dürfte. Nach der kurzen Pause hat sie dann scheinbar genug Kräfte gesammelt um „<strong>R.E.V.E.N.G.E</strong>“ klarzumachen, dass man sie lieber mit Respekt behandeln sollte. Auf jeden Fall gehört dem Produzenten für das jazzige Instrumental Respekt gezollt, musikalisch gehört der Track mit zum Besten was das Album zu bieten hat. Das Gleiche kann man leider nicht von „<strong>Fist Up</strong>“ behaupten, der mit einer langweiligen Bassline und Hook relativ schnell zum Skip-Track verkommen dürfte. Schade eigentlich, denn raptechnisch zeigt sich Badkat von ihrer Schokoladenseite. Irgendwann geht auch einmal der nervtötendste Tag zu Ende und dann heisst es Dampf ablassen. Genau das passiert auf dem abschließenden Track „<strong>How We Rock</strong>“ der leichte Dubstep- und Rock-Ansätze recht ordentlich kombiniert.</p>
<p>„Knuckle Sandwich“ hält leider nur mit  Abstichen was es verspricht. Badkat zeigt sich von ihrer taffen Seite, vermisst es aber wirkliche Akzente zu setzen. Sowohl die Produktionen, als auch die Perfomance von Badkat sind fast durchgehend grundsolide. Leider geht es nur sehr selten darüber hinaus, es fehlt fast immer das gewisse Etwas, das den Track zum wirklichen Highlight befördert. So entsteht ein Album ohne wirkliche Tiefen, aber eben auch ohne wirkliche Höhen. Badkat jedoch alleine deshalb abzulehnen, weil sie sich als weiblicher MC von der abgebrühteren Seite zeigt wäre ein Fehler. In einer Liga mit Rah Digga oder Foxy Brown vermag sie zwar nicht zu spielen, doch mit ein wenig Feinschliff dürfte aus dem Rohdiamanten vielleicht irgendwann mal ein kleiner Diamant werden.</p>
<p><strong>Interpret: Badkat</strong></p>
<p><strong>Album: Knuckle Sandwich</strong></p>
<p><strong>Wertung: 6 von 10</strong></p>
<p><strong>Anspieltipps: „Get Up N Go“; „R.E.V.E.N.G.E“; „Soul 2 Keep“</strong></p>
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		<title>Review: Illoyal &amp; Bassdeaph &#8211; Das Krankenhaus ist unendlich</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 11:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Das Krankenhaus ist unendlich]]></category>
		<category><![CDATA[Illoyal & Bassdeaph]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist Rap eine Kunstform? Wer dies als solches begreift, für den dürfte die neuste Veröffentlichung des Kölners Illoyal einen Blick wert sein. Über psychedelisch anmutende Beats des Essener Bassdeaph schmeißt Gastgeber Illoyal mit metaphorischen Wortspielen um sich bis die Köpfe rauchen. Das dürfte manch einem allerdings durchaus etwas zu anstrengend werden, ein Album zum Nebenbeihören [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/illoyal_bassdeaph_krankenhaus.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11922" title="illoyal_bassdeaph_krankenhaus" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/illoyal_bassdeaph_krankenhaus-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Ist Rap eine Kunstform? Wer dies als solches begreift, für den dürfte die neuste Veröffentlichung des Kölners <strong>Illoyal </strong>einen Blick wert sein. Über psychedelisch anmutende Beats des Essener <strong>Bassdeaph</strong> schmeißt Gastgeber Illoyal mit metaphorischen Wortspielen um sich bis die Köpfe rauchen. Das dürfte manch einem allerdings durchaus etwas zu anstrengend werden, ein Album zum Nebenbeihören ist „<strong>Das Krankenhaus ist unendlich</strong>“ mit Sicherheit nicht. Das verhindern sowohl die düstere Grundstimmung des Albums, als auch der Sprechgesang von Illoyal, der mehr als Erzählerstimme, anstatt als Rap-Performance durchgeht. Eine freudige Abwechslung stellt  in diesem Fall der Gastauftritt vom Retrogott dar, der mit seinem Feature auf „Gegenseitiges Entlausen“ sogar Iloyal ein wenig zum Rappen animieren kann. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass man das Gefühl hat in einem Lynch-Film in Audioform zu folgen. Man bekommt einige interessant klingende Phrasen um die Ohren geworfen, hat am Ende aber nicht wirklich verstanden, was denn genau gerade an einem vorbeigeflogen ist. Schlecht ist das Ganze dadurch noch lange nicht, was mich wiederum irgendwie an moderne Kunst erinnert…</p>
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		<title>Review: Freestyle Fellowship &#8211; The Promise</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 09:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freestyle Fellowship]]></category>
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		<description><![CDATA[Reunions sind eigentlich immer eine erfreuliche Sache. Vor allem wenn es fast ein komplettes Jahrzehnt gedauert hat und man auf einem spontanen Konzert plötzlich merkt, dass man ja doch noch sehr gut miteinander kann.  So geschehen beim Quintett von Freestyle Fellowship, bestehend aus Aceyalone, Myka 9, P.E.A.C.E, Self Jupiter und DJ Kiilu Grand. Die ungezwungene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/Freestyle-Fellowship-The-Promise.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11834" title="Freestyle Fellowship The Promise" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/Freestyle-Fellowship-The-Promise-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Reunions sind eigentlich immer eine erfreuliche Sache. Vor allem wenn es fast ein komplettes Jahrzehnt gedauert hat und man auf einem spontanen Konzert plötzlich merkt, dass man ja doch noch sehr gut miteinander kann.  So geschehen beim Quintett von <strong>Freestyle Fellowship</strong>, bestehend aus <strong>Aceyalone</strong>, <strong>Myka 9</strong>, <strong>P.E.A.C.E</strong>, <strong>Self Jupiter</strong> und <strong>DJ Kiilu Grand</strong>. Die ungezwungene Art dieser Wiedervereinigung lässt den Außenstehenden sofort vermuten, dass man etwas Neues starten möchte weil man Lust dazu und nicht etwa weil man muss. Glücklicherweise war <strong>Decon</strong> als Record-Label auch direkt dazu bereit die Truppe unter Vertrag zu nehmen und sie ein gemeinsames Album aufnehmen zu lassen. So entstand nach gut einem Jahrzehnt getrennter, musikalischer Wege ein gemeinsames Stück Musik mit dem verheißungsvollen Titel „<strong>The Promise</strong>“.</p>
<p>Was genau versprochen wird, soll die „<strong>Introduction</strong>“ verdeutlichen: Den Freestyle als Zusammenschluss auch zu wahren sowie die Traditionen der Old-School weiterzuleben und als Team an einem Strang zu ziehen. Diese Quintessenzen kann man jedenfalls aus den poetischen angehauchten Phrasen eines Myka 9 entnehmen. Klingt an und für sich ziemlich vielversprechend und an sich traut man es den Jungs eigentlich auch zu ihr Versprechen zu halten. Die Frage, die bleibt ist, ob das Ganze denn auch gut klingt. Und hier stoßen wir auf das Hauptproblem der LP. Während alle Mitglieder ihr Können am Mic unter Beweis stellen, hadert es an der unterhaltsamen Sound-Untermalung. Der Gastbeitrag von Exile auf „<strong>Step 2 The Side</strong>“ kann mit seinen Bläsern und seiner gewohnt Soul-reichen Grundstimmung  für gespitzte Ohren sorgen, markiert aber einen einsamen Höhepunkt des Albums.  Auch Hoffnungsträger Black Milk kann auf dem leicht käsigen Track „<strong>Candy</strong>“ für wenig Begeisterung sorgen. Zu berechenbar erscheint das Instrumental, das mit seinen typischen Detroiter Kicks und Snares, sowie einer Glockenloop nach einem belanglosen Überbleibsel vom „Album Of The Year“ klingt. Lyrisch bewegt sich man sich  größtenteils  zwischen unterhaltsam-metaphorisch und leicht nachdenklich. Leider zeugen Tracks wie „<strong>Dart</strong>“ oder „<strong>The Write Here</strong>“ zwar von einer ordentlichen Reimtechnik der Mitglieder, allerdings fehlt es an herausragenden Punchlines um für ausreichend Entertainment zu sorgen. Auf „<strong>Government Lies</strong>“ versucht man es auf eine komplett andere Weise und begibt sich in ein sozialkritisches Terrain, das die ersten Minuten ohne Sound-Teppich auskommt und in einem rockigen Sample ausklingt. Das gute Konzept des Tracks lässt hoffen, das der ebenfalls nachdenklichere Track „<strong>Daddies</strong>“ ebenfalls ein wenig Gut machen kann. Leider erstickt das wiederum langweilige Instrumental jegliche mögliche Freude im Keim. Eine echte Überraschung wartet mit dem Song „<strong>Popular</strong>“ auf. Das seichte Gitarrensample verschafft dem Track in Verbindung mit dem stimmungsvollen Gesang eine leichte Country-Attitüde, die dem Track dabei hilft angenehm herauszustechen. Ähnlich verhält es sich mit dem nett klingenden Streicher-Instrumental und den Forderungen der Crew auf „<strong>Gimme</strong>“, welche dem Track ein gewisses Charisma geben.</p>
<p>Ein Charisma, das der LP als Gesamtwerk leider fehlt. „The Promise“ ist mit Sicherheit kein kompletter Fehlschlag, nur lässt sich eine gewisse Belanglosigkeit nur schwer verleugnen. Es fehlt das herausstechende Merkmal, der Aha-Effekt, welcher den Hörer dazu motiviert die Scheibe auch fest in den eigenen Gedankengängen zu verankern. Vor allem die austauschbaren Produktionen hindern die Scheibe daran aus der Masse an durchschnittlichen Releases hervorzustechen. Einige Lichtblicke sind schlussendlich einfach nicht genug, um der Reunion auch zu neuem Glanz zu verhelfen.</p>
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		<title>Review: Rojah &amp; Slonesta &#8211; &#8220;Wer zum…?&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 08:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Rojah & Slonesta]]></category>
		<category><![CDATA[Wer zum…?]]></category>

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		<description><![CDATA[Die größte Behinderung des gesellschaftlichen und individuellen Forschritts ist die Angst. Man könnte auch sagen, dass die Unsicherheit Neuem entgegnen zu können, weit verbreitet und eine Bremse ist. Ganz gut lässt sich diese Theorie auf Musik, genauer, auf Dancehall und Reggae in deutscher Sprache beziehen. Was war das bis vor zwei, drei Jahren noch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/06/Cover-Wer-zum.jpg"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/06/Cover-Wer-zum.jpg" alt="" title="Cover Wer zum" width="300" height="300" class="alignright size-full wp-image-9565" /></a>Die größte Behinderung des gesellschaftlichen und individuellen Forschritts ist die Angst. Man könnte auch sagen, dass die Unsicherheit Neuem entgegnen zu können, weit verbreitet und eine Bremse ist. Ganz gut lässt sich diese Theorie auf Musik, genauer, auf Dancehall und Reggae in deutscher Sprache beziehen. Was war das bis vor zwei, drei Jahren noch für ein ungewohnter Vibe!? Jamaikanische Klänge und heimatliche Sprachgymnastik – es ist gerade mal über 10 Jahren her, da hätte keiner geglaubt, dass dieser neue Sound dem hiesigen HipHop den Rang ablaufen würde. Hätte man Dr. Ring Ding, D’Flame oder Jan Delay damals danach gefragt, ob sie sich jemals solche Dimensionen vorstellen könnten, hätte sie einem wohl eine Bier und ein Blunt gezahlt, weil sie es mehr als Kompliment, weniger als realistisch eingeordnet hätten.</p>
<p>2011 bedeutet vor allem, dass nach den Pionieren eine Generation an Künstlern folgte, die den Weg weitergeführt und ausgebaut haben. Nosliw, Mono &#038; Nikitamann, Ronny Trettmann oder Iriepathie gehören der Zunft an, die Reggae in seiner ganzen Vielfalt deutschsprachig nach vorne treiben. Wo man früher noch eine Vinyl-Single-Sammlung und exklusiv geschnittene Dubplates aufweisen musste, kann man heute durch die digitalen Dj-Systeme schneller und unkomplizierter DJ werden – so sprießen auch mehr und mehr aus dem Boden und mit ihnen die Dancehallparties. Eines der aktivsten Soundsystems der letzten Jahre heisst Buschwerk. Das Kollektiv hat vor allem im süddeutschen Raum ein tragende Rolle eingenommen und die Dancehall-Kultur bekannt gemacht. Inzwischen kann man sie bundesweit, sowie in der Schweiz und in Österreich hören. Wo Buschwerk drauf stand, dort konnte man sicher gehen, dass sich hier Dancehall, Roots Reggae und HipHop, gerne auch auf Deutsch, zu einem massigen Partygebräu mischten.</p>
<p>Einer dieser Buschwerksoldaten ist Oliver Stendke, den man besser unter seinem Alter-Egos Lonestar, Slona oder Slonesta kennt. Einst aus der 365 Crew  entsprungen, machte diesen Künstler schon immer aus, dass er neben Ganja, Progression und Idealismus intus hatte. So iniziierte er schon vor Jahren Reggae-Dancehall-Parties in der Kneipe des Kutlurzentrums als noch niemand nur in Hotels übernachtete um an die weisen Handtücher zu kommen, die man zu wedeln auf der nächsten Baaadman-Session braucht. Dieser junge Mann mit dem Sound für das nächste Level liebte schon Patois-Sprachspielereien und Riddims als alle noch den Deutschrap auf seinem Zenit um die Jahrtausendwende feierten. Diese Zuneigung hat sich ausgezahlt. Buschwerk rollt durch Europa und Slonesta kann neben seiner DJ-Tätigkeit nun auch seine Raptalent unter Beweis stellen. Deshalb haben nicht nur die Kollegen vom Riddim-Magazin ihn zum Rookie des Jahres gewählt. </p>
<p>Mit dem Bayreuther MC Rojah des Hurricane Soundsystems bildet Slonesta nun das Rookieteam des Jahres – und das ist nach den ersten Hördurchläufen ihres ersten Albums nicht übertrieben. Zwei begnadeten MCs gehen mit erhobener Fahne für ihre Sache und ihren Sound voran und lassen alle Klischees die den Deutschrap so belasten locker und leicht hinter sich, dass man sich wirklich wundern muss, warum die Herren jetzt erst der breiten Öffentlichkeit angeboten werden. Und nein, sie springen nicht auf den Culcha Candela-Zug, nur um in die Charts zu kommen. Die beiden jungen Herren besitzen genug Charme und Charisma sowie Skillz um ihren ganz eigenen, individuellen Style dem Hörer zu vermitteln und stellen eine superbe Alternative zu Casting-Plastik-Puppen im DSDS-Universum da.</p>
<p>Auf 10 Tracks zeigen die beiden Rookies warum sie zu Recht in etablierten Printmedien und bei Kritikern als solche auch gehandelt und eingestuft werden. Alle Songs haben musikalisch hochwertige Produktionen zu bieten, die in der Tat eine internationale Konkurrenz nicht meiden muss – auch wenn es verwundert das Herr Slonesta hier so wenig von seinem exquisiten eigenen Material zurück hält, das man in Insiderkreisen sehr schätzt. So kommen die Riddims und Beats zwischen Roots-Reggae und clubbigem, tanzbarem Dancehall von Teka, Soundquake, Soulforce, Respectaz und SWS.</p>
<p>Es muss mit dem Teufel zu gehen, wenn im Sommer nicht jeder vernünftige DJ die Tunes „Dancehall Party“, „Killermaschinen“ oder „Beweg dein Becken“ in die schwitzende Menge pumpt – weil dafür und genau dafür sind die Tunes gebaut worden. Von diesen beiden jungen Wilden wird mit ziemlicher Sicherheit noch einiges zu hören sein – weil hier lange noch nicht alles Potential ausgeschöpft ist.</p>
<p><strong>Interpret: Rojah &#038; Slonesta<br />
Titel: Wer zum…?<br />
Label: Root Down Records<br />
VÖ: Out now!</strong></p>
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		<title>Review: P-Vers &#8211; &#8220;Peeluminati&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 11:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[P-Vers]]></category>
		<category><![CDATA[Peeluminati]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann durchaus sagen, dass man sich im hiesigen Hip-Hop wieder etwas mehr an jene Tage erinnert, an denen man mehr auf Qualität schaute als auf Verkaufszahlen. Abgesehen davon, dass fast kaum noch jemand aufgrund der Internetpiraterie wirklich etwas verkauft. Es wird ja hier und da darüber spekuliert, dass genau das der Grund war, warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/06/pee_cover.jpg"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/06/pee_cover-300x300.jpg" alt="" title="pee_cover" width="300" height="300" class="alignright size-medium wp-image-9554" /></a>Man kann durchaus sagen, dass man sich im hiesigen Hip-Hop wieder etwas mehr an jene Tage erinnert, an denen man mehr auf Qualität schaute als auf Verkaufszahlen. Abgesehen davon, dass fast kaum noch jemand aufgrund der Internetpiraterie wirklich etwas verkauft. Es wird ja hier und da darüber spekuliert, dass genau das der Grund war, warum es ein Umdenken gab. Im Zuge dessen hat man sich vieler Orts ja auch gerne mal den Wurzeln erinnert. Die Stieber Twins, Cora E, R.A.G und sogar Max Herre haben das Mic in letzter Zeit wieder mit Reimen gesegnet und weiter alte Recken machen sich gerade mobil um die Kultur wieder zu erinnern. Nostalgie und Retrospektive ist wieder da. Warum auch nicht, solange es immer noch gut und nicht langweilig ist! </p>
<p>Ein Aktivist Namens P-Vers aus dem südwestlichen Winkel zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland hat bereits Ende der 90er Jahre bei den Pionieren Torch, Toni L. und Boulevard Bou Begeisterungstürme über sein Talent ausgelöst, warum es nur zu einigen wenigen Features mit den Heidelbergern Ikonen kam, weiß heute wohl keiner mehr – aber wenn juckt das, wenn man wie P-Vers heute immer noch Skillz-beladene Raps macht? </p>
<p>Wir schreiben das Jahr 2011 &#8211; der inzwischen 32jährige Rapkünstler macht keinen Hehl über seine musikalische Sozialisation zwischen O.P.P, Biggie, den Geto Boys &#038;  Dogg Pound und hat ein Album geschrieben und konzipiert, dass in den ganzen Retro-Flavour sehr schön hineinpasst. Dazu hat er nach wie vor die Gabe klassische Battle-Rhymes („Bang“), autobiografische Geschichten („Was wird sein“) und fiktiven Welten („Um die Welt“) und lebensbejahende Texte („Steh auf“) zu verbinden und dem Hörer ein abwechslungsreiches Album zu bieten. Aus „Peeluminati“ spricht nicht nur die jahrelange Bühnenerfahrung (u.a. Splash und Jan Delay) und Kooperationen mit den Heidelbergern Veteranen, sondern auch ein angeborener Killer-Flow, der es mit vielen in der Masteretage des Deutschrap aufnehmen kann. Und was bitte ist so fly wie eine musikalische Grundessenz aus den 90ern, aus jener Zeit, als man die Vielfalt, vor allem zwischen West und Ost, noch liebte?! </p>
<p>Für den Club gibt es noch einen funky Discostomper mit Dancehall-Einschlag featuring Root Down-Rookie Slonestar („Ice Tea Brother“) der wohl irgendwie die Oldschoolhymne von Joe Bataan’s „Rap-o-Clap-o“ hier gekonnt zerschnipselt hat. Und wenn wir schon von Parkyjam-Nostalgie sprechen: „Klatscht die Hände“ macht genau der alle Ehre und zeigt Geschichtsbewusstsein für die Anfänge. Mit der Unterstützung der Streethop Records-Clikk (Moree More, Claudio, Rosano, Sin2, Maximum One, Slonesta) wird die Platte zu einem 16 Track starken HipHop-Werk von erstaunlicher Qualität, die mit dem Feature der Westcoast-Legende Mc Eight („West“) noch etwas mehr angehoben wird und für Aufmerksamkeit sorgen dürfte. Die Kooperation zwischen dem Streethop Label und dem Ruhrpot-Imprint Be Focus Records trägt weitere Früchte nach dem ansprechenden Kern &#038; Claudio-Kooperationsalbum und bildet eine Süd-West-Achse die man bei dem Berlin-Übergewicht auschecken sollte. Wer darüber diskutiert, dass HipHop tot ist, hat es nicht kapiert! Man muss einfach nur intensiver danach suchen – wobei, „Peeluminati“ gibt’s ja ab nächsten Monat ganz einfach auch bei Amazon, Saturn und Musicload – und nicht mehr nur noch über das Label direkt. Next step – go ahead. </p>
<p><strong>Interpret: P-Vers<br />
Titel: Peeluminati<br />
Label: Be Focus Records / Streethop Records<br />
VÖ: 20.06.2011</strong></p>
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		<title>Games: Assassin&#8217;s Creed: Brotherhood (PC)</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 14:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soeren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Assassins Creed]]></category>
		<category><![CDATA[Brotherhood]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>

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		<description><![CDATA[Ezio Auditore Da Firenzes Kampf geht weiter – nun auch auf dem PC. Dieses Mal führt ihn seine Reise nach Rom, das von korrupten Tyrannen beherrscht wird. Auf seinem Weg muss der Meister-Assassin wieder zahlreiche Türme erklimmen, sich zwischen ihnen hin und her schwingen, eine Menge Meuchelmorde begehen und sich mit heiler Haut aus blutigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/04/assessenscreed.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8009" title="assessenscreed" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/04/assessenscreed-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Ezio Auditore Da Firenzes Kampf geht weiter – nun auch auf dem PC.</strong> Dieses Mal führt ihn seine Reise nach Rom, das von korrupten Tyrannen beherrscht wird. Auf seinem Weg muss der Meister-Assassin wieder zahlreiche Türme erklimmen, sich zwischen ihnen hin und her schwingen, eine Menge Meuchelmorde begehen und sich mit heiler Haut aus blutigen Kämpfen retten.</p>
<p>Zurückgreifen kann er dabei auf ein großes Waffen-Arsenal, das unter anderem aus Messern, (Gift-)Pfeilen und auch Pistolen besteht. Das grobe Handlungsgerüst bleibt also beim Alten, neu ist allerdings die <strong>&#8220;Brüderschafts&#8221;-Funktion</strong> – Enzio kann fortan Nachwuchs-Assassins rekrutieren, ausbilden und in der Stadt postieren. Diese neuen Getreuen kämpfen dann an seiner Seite, wenn es nötig ist. Darüberhinaus ist es nun endlich möglich, sich mit anderen Spielern in einem <strong>Multi-Player</strong> zu messen, der mit drei Maps, vier Modi und vier wählbaren Charakteren daher kommt.</p>
<p>Die PC-Fassung ist im Vergleich zur Konsolen-Version des Games umfangreicher: Das Einzelspieler-Add-On <strong>&#8220;Da Vincis Verschwinden&#8221;</strong>, das für die Konsole kostenpflichtig heruntergeladen werden muss, steht dem Spieler hier direkt zur Verfügung. Das sind immerhin insgesamt acht Missionen, die zusätzlichen Spielspaß garantieren. Auch die bereits für PS3 und Xbox 360 kostenlos erhältlichen Updates<strong> &#8220;Animus Project 1.0&#8243; und &#8220;2.0&#8243;</strong> sind natürlich enthalten. Käufer der &#8220;Special Edition&#8221; dürfen sich zusätzlich über zwei weitere <strong>Bonusmissionen </strong>freuen.</p>
<p>&#8220;Assassin&#8217;s Creed: Brotherhood&#8221; ist <strong>ein großartiges Action/Adventure-Spiel </strong>und eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Wer die ersten Teile gemocht hat, für den ist &#8220;Brotherhood&#8221; eine sichere Investition. Auch Assassin&#8217;s-Creed-Neulinge wird das Game für mehrere Stunden an den Monitor fesseln.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Titel: </strong>Assassins Creed: Brotherhood</p>
<p><strong>Plattform:</strong> PC</p>
<p><strong>Hersteller:</strong> Ubisoft</p>
<p><strong>Wertung:</strong> 4 von 5</p>
<p><strong>Erscheinungsdatum:</strong> 17. März 2011</p>
<p><strong>FSK:</strong> ab 16 Jahre</p>
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		<title>Review: Tinie Tempah &#8211; Disc-Overy</title>
		<link>http://backspin-media.de/archives/4470</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 12:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LX</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Disc-Overy]]></category>
		<category><![CDATA[Parlophone]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Tinie Tempah]]></category>

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		<description><![CDATA[Interpret: Tinie Tempah Album: Disc-Overy Label: Parlophone Release: 01.10.2010 England. Bekannt für Fußball, Rugby, Schuluniformen, Baked Beans, schlechtes Bier und Sonnenbrand auf käsiger Haut. Musikalisch zeichnet sich das Königreich neben Rockern wie U2, Girlgroups wie den Spice Girls und Legenden wie den Beatles wohl aber eher noch durch seine Clubszene mit Drum&#8217;n Bass, Grimme, Dubstep, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/10/tinie-tempah.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4471" title="tinie tempah" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/10/tinie-tempah-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Interpret: Tinie Tempah</p>
<p>Album: Disc-Overy</p>
<p>Label: Parlophone</p>
<p>Release: 01.10.2010</p>
<p>England. Bekannt für Fußball, Rugby, Schuluniformen, Baked Beans, schlechtes Bier und Sonnenbrand auf käsiger Haut. Musikalisch zeichnet sich das Königreich neben Rockern wie U2, Girlgroups wie den Spice Girls und Legenden wie den Beatles wohl aber eher noch durch seine Clubszene mit Drum&#8217;n Bass, Grimme, Dubstep, Jungle etc. Subgenres aus, als durch große Hip-Hop-Acts. Tinie Tempah kommt aus London und ist MC. Was liegt also näher, als sich aus dem Elektroumfeld zu bedienen und mit der Symbiose aus Rap und Clubsound sein Debüt zu feiern?</p>
<p>Silberling in den Player, Soundsystem aufgedreht. Verwunderung. Was ist das? Hat man hier eine Hip-Hop-Platte auf den Ohren? Spartendenken abschalten. Willkommen im Futuresound. Elektro meets Rap. Ist Ronny Size noch jemanden bekannt? Oder der „Blade 2“-Soundtrack? Elektriker treffen auf namhafte Hip-Hop-MCs. Mit dabei Ice Cube, Cypress Hill, Mos Def, Roots, Redman, alles was Rang und Namen hat wird mit Sounds von elektrischen Beatbastlern konfrontiert. Zurück in die Zukunft? Gut, Tinie Tempah kommt ein paar Jahre später, ist ein unbeschriebenes Blatt und liefert keinen Soundtrack zu einem Hollywood Megaseller, aber er transponiert den Clubsound 2010 in den Hip-Hop und das ist gut so.</p>
<p>Ein Party-Clubtrack jagt den nächsten, harte Bässe massieren die Hirnrinde, brachiale Synthie-Gitarren martern das Kleinhirn, Sängerin Vanya Taylor trällert sexy lasziv die eingängigen Hooks. Mal Vibrato-Voice Sound a la Kanye West, mal softere Dance-Nummern, mal fast klassisch Hip-Hop a la &#8216;California&#8217; Hymne und dann findet man sich auf einmal im Drum&#8217;n Bass-Club wieder. Klar lässt hier und dort der Mainstream, besonders in den Hooks, grüßen, wie es bei kommerziellen Dance-Nummern auch in Deutschland zum guten Ton gehört. Dem gegenüber steht dafür reichlich Abwechslung beim Ritt durch alles, was da irgendwie tanzbar ist, im Ohr bleibt und mit Bass den Arsch in Bewegung setzt.</p>
<p>Der junge Tinie Tempah vereint mit seinem Debutalbum Electro-Clubsound mit Rap und trifft dabei den Zahn der Zeit wie kaum ein US-Act oder deutschsprachiger Artist. Bleibt die Frage, warum solch Album nicht aus dem Techno-Exportland Deutschland stammen kann und wir uns hier mit den Atzen ein Ballermannflair verleihen? Eingegrenztes Hip-Hop Sparten-Denken?</p>
<p>Top 3:</p>
<p>‚Simply Unstoppable’…</p>
<p>Um es mit den Worten Fischmobs zu sagen: „Raus aus den Hausschuhen und rein in die Dancing Shoes, jetzt wird das Tanzbein rausgeholt“</p>
<p>‚Pass Out’…</p>
<p>Zu Recht Singleauskopplung mit einer Synthie-Melodie, die aus einem Flipper-Automaten entsprungen sein könnte und die mit druckvollem Bass in die Ohrmuschel gemeißelt wird. D&#8217;nB Ausflug inklusive.</p>
<p>‚Frisky’…</p>
<p>und es hat Boom gemacht. Drückende Bassline trifft auf Mainstreamhook und taucht in Tinie-Manier letztlich im Drum&#8217;n Bass ab. Weitere Singleauskopplung.</p>
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		<title>Review: Pugs Atomz Album &#8211; The Decade</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 12:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LX</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BBE Records]]></category>
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		<category><![CDATA[The Decade]]></category>

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		<description><![CDATA[Interpret: Pugs Atomz Album: The Decade Label: BBE Records Release: 22.10.2010 Manchmal haben Best Of Alben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Spätestens dann, wenn die zuvor releasten Alben vergriffen, also nicht mehr erhältlich weil ausverkauft sind. So geschehen bei Pugs Atomz, der Kalifornier, der lt. Label seinen Weg zum Rap über Graffiti fand und mittlerweile seine eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/10/pugs-atomz.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4468" title="pugs atomz" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/10/pugs-atomz-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Interpret: Pugs Atomz</p>
<p>Album: The Decade</p>
<p>Label: BBE Records</p>
<p>Release: 22.10.2010</p>
<p>Manchmal haben Best Of Alben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Spätestens dann, wenn die zuvor releasten Alben vergriffen, also nicht mehr erhältlich weil ausverkauft sind. So geschehen bei Pugs Atomz, der Kalifornier, der lt. Label seinen Weg zum Rap über Graffiti fand und mittlerweile seine eigene Radiosendung beim legendären Radiosender WHPK hat und sich nebenbei noch als Regisseur für Musikvideos und Modedesigner übt.</p>
<p>So vielfältig wie seine Beschäftigungsfeld daher kommt, so vielschichtig erweisen sich auch die 16 Anspieler der letzen &#8216;Dekade&#8217; 2000 bis 2010 mit schier unerschöpflicher Feature-Liste. Pugs Atomz, der sich nebenbei für die „Stop the Violence“-Bewegung einsetzt, bietet in den gesammelten Werken ein buntes Flow-Repertoire, zwischen Layback-easy-Sunday-Morning-Tracks, smoothen Tanz-Balladen bis hin zu erfrischenden uptempo Kopfnick- und Doublerhyme-Anspielern. Auch inhaltlich bewegt man sich irgendwo zwischen den Schubladen Conscious, Storrytelling und belanglosen Party-Raps. Der dominierende Sound ist dabei stets mellow und jazzy mit zahlreichen Vocal-Samples. Nicht wirklich das, was man vom West-Coast-Sound erwartet, aber irgendwie doch Chicago-Style. Unter anderem konnte er Produzenten wie DJ Vadim und Colin Response (Cool Kids, Twista) für seine Songs gewinnen, so dass u.a. in der Tat der ein oder andere Anspieler ein wenig nach dem minimalistischen Cool Kids Sound klingt.</p>
<p>Ja, Dekaden-Ansammlungen haben auch im Hip-Hop ihren Platz. Erst recht, wenn sie einen abwechslungsreichen Querschnitt auch in musikalischer Hinsicht bieten – Pugs Atomz tritt den Beweis an.</p>
<p>Top 3:</p>
<p>‚Now Baby’…</p>
<p>Brandneuer Track und zugleich Singleauskopplung mit extra Portion Swing, der sich ins Ohr bohrt und mit den Gästen Psalm One und MCAdad auch stimmlich für reichlich Bandbreite sorgt.</p>
<p>‚Tear in your eye’…</p>
<p>herrliche Schnulze als Sample setzt dem Track den Stempel auf.</p>
<p>‚Boom Box’…</p>
<p>die andere musikalische Seite. Gemeinsam mit DJ Vadim gibt es zur Abwechslung mal minimalistischen Boom mit Synthie-Flächen statt alten Soul-Vocal-Samples.</p>
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		<title>Review: Ice Cube &#8211; &#8220;I Am The West&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 13:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[I Am The West]]></category>
		<category><![CDATA[Ice Cube]]></category>
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		<category><![CDATA[Westcoast]]></category>

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		<description><![CDATA[Ice Cube &#8220;I Am The West&#8221; Lench Mob Records Zwei Jahre nach &#8220;Raw Footage&#8221; kommt Ice Cube mit seinem neuen Album &#8220;I Am The West&#8221; um die Ecke. Der Titel verrät schon, was man auf dieser CD geboten bekommt. Straighten Westcoast-Gangsta-Sound vom L.A.-O.G.. Bei Ice Cube bleibt alles beim alten. Er thematisiert das Leben in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/10/iamthewestcover.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4259" title="iamthewestcover" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/10/iamthewestcover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ice Cube</p>
<p>&#8220;I Am The West&#8221;</p>
<p>Lench Mob Records</p>
<p>Zwei Jahre nach &#8220;Raw Footage&#8221; kommt Ice Cube mit seinem neuen Album &#8220;I Am The West&#8221; um die Ecke. Der Titel verrät schon, was man auf dieser CD geboten bekommt. Straighten Westcoast-Gangsta-Sound vom L.A.-O.G.. Bei Ice Cube bleibt alles beim alten. Er thematisiert das Leben in Los Angeles, behandelt die übliche Gangsta-Attitüde und garniert sie, typisch für Cube, wieder mit politischen Statements. Der  Sound wird fast selbstverständlich dominiert von feinsten Westcoast-Beats die von Klavier-Akkorden und Synthie-Flächen leben. Doch auch der gute Ice Cube wird älter, denn seine beiden Söhne stellen sich auf einem Track mit ihrem Vater einer größeren Öffentlichkeit vor. Für Nachwuchs ist also gesorgt. Viele Fans werden mit diesem Album ihre Freude haben. Man bekommt, was drauf steht. Damit fehlt es für  neue Hörer vielleicht an innovativen, bahnbrechenden Ideen. Dafür gibt es LA Gangsta-Shit vom Godfather, auf soundtechnisch professionellem Niveau. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Features: Jayo, WC, OMG, Doughboy, Maylay</p>
<p>Produzenten: John Murphy, Tha Bizness, Sir Jinx &amp; Dae One, Bangladesh, Track Bully, Dj Montay, Teak &#8220;Da Beatsmith&#8221;, Jigg, Brandon Alexander, Doughboy &amp; Rocko, Tmix, The Fliptones,</p>
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		<title>Review: Professor Green &#8211; Alive till I&#8217;m dead</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 12:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JFK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Professor Green]]></category>
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		<description><![CDATA[Professor Green? Nie gehört. Alive till I&#8217;m dead? Ja, ich auch. Offen gestanden:  Der Albumtitel lässt mich genauso ratlos zurück wie das Cover. Von selbigem blickt ein augenscheinlich blutjunger Whitey in bester Denkerpose mit leicht melancholischem Blick verträumt nach links oben. Erste Reaktion: &#8220;wie bitte?!?&#8221; Rein visuell lässt das Artwork keine echten Rückschlüsse auf den musikalischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/09/professor-green-alive-till-im-dead.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3187" title="professor-green-alive-till-im-dead" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/09/professor-green-alive-till-im-dead-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Professor Green? Nie gehört. Alive till I&#8217;m dead? Ja, ich auch. Offen gestanden:  Der Albumtitel lässt mich genauso ratlos zurück wie das Cover. Von selbigem blickt ein augenscheinlich blutjunger Whitey in bester Denkerpose mit leicht melancholischem Blick verträumt nach links oben. Erste Reaktion: &#8220;wie bitte?!?&#8221; Rein visuell lässt das Artwork keine echten Rückschlüsse auf den musikalischen Inhalt zu.</p>
<p>So oder so ähnlich stellt man sich auch das Cover des obligatorischen Solo-Erstlingswerks des schnuckeligen Frontmanns einer x-beliebigen aus der Mode gekommenen Boygroup vor. Die CD, einmal um 180 Grad gewendet, verstärkt diesen Eindruck sogar noch,  erblicke ich doch in der Tracklist nicht gerade Genre-typische Featuregäste wie unter anderem Popsternchen Lilly Allen&#8230;. Das einzige das dann doch ein wenig das Gefühl eines Rap-Albums erzeugt, ist das &#8220;lucky&#8221; Tattoo das mir vom Hals des Protagonisten entgegenspringt, befindlich direkt unter einer mehr oder minder imposanten, und gar nicht Boygroup-mässigen, tiefen Narbe. Laut Beipackzettel, zugezogen bei einer tragischen Begegnung mit einem feindlich gesonnenen Subjekt samt Stichmesser in seinem Londoner Heimatbezirk &#8220;Hackney&#8221;. Ein moderates Interesse meinerseits ist geweckt, also rein mit der CD.</p>
<p>Hip-Hop-Puristen und Liebhaber des guten alten UK-Sounds à la Jehst, Lewis Parker, Terrafirma usw. werden diesen Silberling meiden wie der Teufel das Weihwasser. Soviel ist mal sicher. Man merkt dem Jungen Mann an: er zielt direkt und geradewegs auf die Charts. Denkt man sich die Raps (die stimmlich und energetisch hin und wieder die Assoziation eines frühen Britischen Eminems wecken) weg, so könnten die Produktionen auch ohne weiteres auf aktuellen Superstar-Alben der Kaliber Rihanna und Konsorten problemlos ihren Platz finden! Nach Jazzpiano Samplechops, in 2 Takt Loops über staubige Drumbreaks arrangiert, sucht der romantisch veranlagte &#8220;Head&#8221; hier vergebens. Das Klangbild wird vielmehr von funky angehauchten Uptempo Nummern, 80s-pop anleihen, souligeren Balladen und ins Indie-poppige abdriftenden Gitarrensound bestimmt.</p>
<p>Auch der typisch Britische Grime/Dubstep blitzt hier und da auf. Aber signature-0815 Hip Hop? Fehlanzeige!Liebhaber der Altbewährten Kiff-Battle-Realkeeping-Representer-Tracks mit Premocuts werden sich den sprühlackbespränkelten Zeigefinger an ihrem Skip-Button brechen.</p>
<p>Spätestens beim Radio-Pflicht-Hit inklusive Video &#8220;i need you tonight&#8221; würde der traditionsbewusste Fan wegen des INXS Samples hochgradig angesäuert seine Breakermatte zusammenrollen, mit bösem blick im Eastpackrucksack verstauen und laut fluchend nach der Realness-Polizei rufen. Kaum eine Hook, die nicht gesungen ist, kaum ein Song der nicht komplett glattgebügelt wurde.</p>
<p>Meine ich das despektierlich? Mitnichten! Der open-minded Musikliebhaber mit Affinität zum &#8220;Urban-Sound&#8221; wird dem ganzen mit Sicherheit etwas Positives abgewinnen können. Ansprechend Produzierte stimmige Konzeptsongs versiert von einem Skilltechnisch durchaus soliden Rapper, der es versteht, uns einen Einblick in sein Innenleben zu erlauben, ohne dabei gezwungen, aufgesezt oder künstlich zu wirken. Thematische Vielfalt: vorhanden! Von Beziehungs- und Frauengeschichten, über Drogen, Party und Alkohol, bis hin zu seinem Umfeld und Problemen, die ihm im Sumpf des Popbiz begegnet sind wird alles abgehandelt und verarbeitet.</p>
<p>Hier ist auf jeden Fall ein Junger Artist am Werk, der mit gezielter Vermarktung und dem nötigen Quäntchen Glück seinen Weg machen wird. Zu wünschen ist es ihm. &#8220;livin like a student with a popstar wallet&#8221;&#8230;..Eins ist sicher: er kann es schaffen!</p>
<p><strong>Top 3:</strong></p>
<p>&#8220;Kids That Love To Dance&#8221;<br />
&#8220;Jungle&#8221;<br />
&#8220;Do for you&#8221;</p>
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		<title>Review: UiJuiJui &#8220;Masters Of Love&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LX</dc:creator>
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		<category><![CDATA[electro]]></category>
		<category><![CDATA[masters of love]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[uijuijui]]></category>

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		<description><![CDATA[Interpret: UiJuiJui Album: Masters Of Love Label: Spitzgefühl Release: 03.09.2010 Rap-Fans und Electro-Hörer bilden nicht erst seit gestern eine nicht kleine Schnittmenge. Daher hier mal ein Blick ins tiefe Tal des Electro: Das Hamburger Label Spitzgefühl nahm sich den vier Protagonisten der Sinnfreiheit aus Lüneburg und Hamburg an und released das Debüt-Album der UiJuiJui – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/09/clip_image003.gif"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2970" title="clip_image003" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/09/clip_image003-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a>Interpret: UiJuiJui</p>
<p>Album: Masters Of Love</p>
<p>Label: Spitzgefühl</p>
<p>Release: 03.09.2010</p>
<p><strong>Rap-Fans und Electro-Hörer bilden nicht erst seit gestern eine nicht kleine Schnittmenge. Daher hier mal ein Blick ins tiefe Tal des Electro: Das Hamburger Label Spitzgefühl nahm sich den vier Protagonisten der Sinnfreiheit aus Lüneburg und Hamburg an und released das Debüt-Album der UiJuiJui – Formation.</strong></p>
<p>Musikalisch entstand dabei für Freunde elektronischer Rhythmik in Kombination mit tiefschürfenden Texten eine extra Portion Liebesmusik von den ‚Masters Of Love’. Lässt man sich auf den melodiösen Exkurs aus Bits und Bytes mit mal mehr Sprech- mal mehr –Gesang ein, so hat man von Beginn der 11 Tracks nebst In- und Outro jede Menge Spaß.</p>
<p>UiJuiJui liefern den Beweis nicht nur live Rampensäue abzugeben. Sie sind die Kinder, die man in ‚Hannilein-Manier’ in den Keller mit diversen Alkoholflaschen gesperrt hat. Oder doch Erwachsene, die man ins Kinderzimmer mit Puppenhaus und Batman-Figuren verfrachtete? Auf jeden Fall beflügelt die erschreckend gute Laune ‚Für immer Freunde’ zu bleiben und auf dem Tanzflur ‚Bis einer weint’ abzugehen. Schizophrenie in Instrumental und Text bleibt ein schmaler Pfad, begleitet man die ‚Meister der Liebe’ auf ihrem Weg ‚Mit der Axt zum Arbeitsamt’, lässt ‚Gerade fünfe sein’ oder verliebt sich ‚Locker flockig’ in die uneinnehmbare ‚Agathe’.</p>
<p>Wer Deichkinds Wandlung von Hip-Hop hin zum ‚Remmidemmi’ fühlen und feiern konnte, offen gegenüber minimalistisch bis kitschig abgedrehter Keyboardsounds ist und vor dem Spiegel über sich selbst lachen kann, wird vielleicht auch mit ‚Für immer Freunde’ des norddeutschen UiJuiJui – Quartetts warm.</p>
<p>Wer den Elektropop-Ausflug in die Sinnfreiheit wagen möchte, kann auf <a href="http://www.myspace.com/uijuijui">http://www.myspace.com/uijuijui</a> schnuppern.</p>
<p>Top 3:</p>
<p><strong>Für immer Freunde:</strong></p>
<p>…ein harmonisch liebevoller Track, der textlich für sich selbst spricht und mit dem Hörer einfach eine Einheit bilden möchte – Friends 4 ever.</p>
<p><strong>Bis einer weint:</strong></p>
<p>…Kopf ausschalten, Pogo-Engtanz zelebrieren und ab geht’s bis einer weint.</p>
<p><strong>Agathe:</strong></p>
<p>…die Ballade des Albums zum Runterkommen. Schöner als mit dem Blick aufs Brusthaar kann eine Liebeserklärung wohl kaum sein.</p>
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		<title>Review: Dendemann &#8211; Vom Vintage Verweht</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 08:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LX</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Dendemann]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Vintage Verweht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mendens markante Reibeisenstimme meldet sich stimm- und beatgewaltig, aber vor allem laut mit Wortspiel und -Witz aus seiner Wahlheimat Hamburg  zurück. Dende bleibt Dende und ist dennoch völlig anders &#8211; oder erscheint es nur so? Als einer der wenigen gelingt es ihm als Solokünstler nicht nur ohne Feature-Gäste aus zukommen, sondern dabei noch durch Stimm-, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/06/Dendemann-Vom-Vintage-Verweht-300x300.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-250" title="Dendemann - Vom Vintage Verweht 300x300" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/06/Dendemann-Vom-Vintage-Verweht-300x300-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Mendens markante Reibeisenstimme meldet sich stimm- und beatgewaltig, aber vor allem laut mit Wortspiel und -Witz aus seiner Wahlheimat Hamburg  zurück. Dende bleibt Dende und ist dennoch völlig anders &#8211; oder erscheint es nur so? Als einer der wenigen gelingt es ihm als Solokünstler nicht nur ohne Feature-Gäste aus zukommen, sondern dabei noch durch Stimm-, Tempo-, Stil-, Takt- und Flowwechsel abwechslungsreich wie eine vielköpfige Crew mit unterschiedlichen Charakteren zu klingen. Unüberhörbar auf dem jüngsten Yo Mama Release auch die Brachialgewalt der Beats, energiegeladen, rockig, ungehobelt, wie die einstigen Beastie Boys oder das letzte Kid Koala alias The Slew Album des kanadischen Wunder-DJs. Fesselnde Energie, dreckig wie Volkers reibeiserne Stimme, bei deren Explosion auf einer Live-Bühne man wohl freiwillig lieber nicht in der vordersten Reihe stehen möchte, trägt man Papas feinsten Anzug. Sozialkritik und Tiefgang dieses mal Fehlanzeige, was bei derartiger Feierfähigkeit aber mehr als verschmerzbar sein sollte.</p>
<p>Ein musikalischer Wandel, der sich bereits mit &#8216;Abersowasvon&#8217; anmeldete, dem Wahlhamburger durchaus in Kombination mit markanter Stimme zu Gesicht steht, wohl aber auch polarisieren wird und Liebhaber klassischer Clap-Beats zum Entsetzen bringen dürfte. Unglaubliche Leistungsdichte an Songs und Konstanz an Power, bei denen eine Auswahl von nur 3 Anspielern schwer fällt.</p>
<p><strong>Top 3:</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Stumpf ist Trumpf&#8221;: Die Singleauskopplung besticht mit einem unglaublichen Video und ist in Punkto Sound richtungsweisend für das Album.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8220;Tierisch&#8221; : &#8230;geht tierisch nach vorne. Spätestens bei der Hook brennt jedes Bühnenpublikum. Tiefgang fehl am Platz.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8220;Es geht bergab&#8221;:  Eine Hommage an die Neue deutsche Welle, wie sie in Dende&#8217;s Buche steht. Lächeln und tanzen.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Review: ThinkLoud &#8211; „Droppin’ Mirrors“</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Droppin Mirrors]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[ThinkLoud]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei ThinkLoud handelt es sich um ein überregionales, aus diversen Musikern und Grafikern bestehendes Künstlerkollektiv, das es sich zum Ziel gesetzt hat, eigene Visionen zu verwirklichen. Aktuelles Release aus gleichnamigem Hause ist der „Droppin’ Mirrors“-Sampler, eine 14-Songs starke Angelegenheit – und die hat es in sich. Mit viel Liebe zum Detail und allerlei Experimentierfreudigkeit waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/06/300ThinkLoud_DroppinMirrors-Cover_Front.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-217" title="300ThinkLoud_DroppinMirrors-Cover_Front" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/06/300ThinkLoud_DroppinMirrors-Cover_Front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Bei ThinkLoud handelt es sich um ein überregionales, aus diversen Musikern und Grafikern bestehendes Künstlerkollektiv, das es sich zum Ziel gesetzt hat, eigene Visionen zu verwirklichen. Aktuelles Release aus gleichnamigem Hause ist der „Droppin’ Mirrors“-Sampler, eine 14-Songs starke Angelegenheit – und die hat es in sich.</p>
<p>Mit viel Liebe zum Detail und allerlei Experimentierfreudigkeit waren die Produzenten, wobei der Löwenanteil aus Stroes Feder stammt, bei der Sache. Entstanden ist dabei ein atmosphärisch sehr dichtes Soundgewand, das sich aus verschiedenen unerlässlichen Fragmenten zusammensetzt: hier ein mit Hall beladenes oder verzerrtes Pianosample, da mal dezentes Vinylgeknister, dort flächendeckende Synthesizer und Strings, dazu allerlei Ausschmückungen und Verzierungen. Die deutschen und internationalen Rap- und Gesangsbeiträge harmonisieren mit den melancholischen und melodischen Beats. Einzuordnen ist der Sampler irgendwo zwischen ruhiger Filmmusik, innovativem Soundgefrickel und klassischen Raps. Die Tatsache, dass es „Droppin’ Mirrors“ auch auf Schallplatte zu kaufen gibt, spricht da für sich.</p>
<p>So finden sich auf „Droppin’ Mirrors“, wie der Name ThinkLoud schon anklingen lässt, immer wieder formulierte und musikalisch untermalte Gedankenfetzen, die, in einen neuen Kontext gesetzt, den Soundtrack für ein Waldjogging bei Nieselregen bilden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Review: Brenk X Fid Mella &#8211; Hi-Hat Club Vol. 4 – Chop Shop</title>
		<link>http://backspin-media.de/archives/181</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 14:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erta</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Chop- etwas schneiden, hacken, zertrennen“ „ Chop Shop“  heißt nun also der vierte Teils der Hi-Hat Club Reihe. Doch der Wiener Brenk und sein Kollege, der gebürtige Italiener Fid Mella zerhacken und zerlegen weder Fische noch Autos. Nein, sie widmen sich hierbei voll und ganz der Musik und beschränken sich beim Zerlegen dann doch lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/06/Hit-Hat-Club-Vol-4-Brenk-X-Fid-Mella-Chop-Shop.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-201" title="Hit Hat Club Vol 4 - Brenk X Fid Mella - Chop Shop" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/06/Hit-Hat-Club-Vol-4-Brenk-X-Fid-Mella-Chop-Shop-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>„Chop- etwas schneiden, hacken, zertrennen“</p>
<p>„ Chop Shop“  heißt nun also der vierte Teils der Hi-Hat Club Reihe. Doch der Wiener Brenk und sein Kollege, der gebürtige Italiener Fid Mella zerhacken und zerlegen weder Fische noch Autos. Nein, sie widmen sich hierbei voll und ganz der Musik und beschränken sich beim Zerlegen dann doch lieber auf Samples, die sie dann später im neuen Gewand, statt zum Mittag, als Tracks servieren.  Glück gehabt.</p>
<p>Auf dem zunächst lediglich auf Vinyl erscheinendem Album steuern die Beiden je eine Seite bei.</p>
<p>Brenk benutzt viele Soul-Samples (Vocal- und Instrumental) aus den 60-70er Jahren, die er im neuen Beatgerüst zu teils recht verspielten, runden Tracks aufbereitet hat. Er bedient dabei eine Bandbreite von  treibenden  Beats mit West-Coast-Flavour, wie z.B. bei „Don`t Fight It“, kredenzt entspannte Lay-Back Momente-wie in „Anutha Journey“, bis hin zu rocklastigen Beats à la Shadow mit sehr prägnanter drumline, wie in „Cannibal Love“.<br />
Auf dem ebenbürtigen 2ten Teil bleibt Fid Mella dem Stil und dem Niveau der A-Seite treu. Auch er überzeugt mit gelungener Sampleauswahl und netten Synthies, mit denen er schöne, runde Beats zusammengebastelt hat. Teils kommen seine Beats etwas „großspuriger“, Hip-Hop lastiger, wie z.B. bei „Ready“ daher, manchmal ist er aber auch recht experimentell, wie zum Beispiel bei „The Game“.</p>
<p>Ein, trotz zwei separaten Teilen,  in sich rundes Album, das das hohe Niveau der Vorgänger halten kann und je nach Stimmung zum Zurücklehnen &amp; entspanntem Tagesausklang, cruisen oder sonstigen  Aktivitäten einlädt.</p>
<p><strong>Top 3:</strong></p>
<ul>
<li> &#8220;Don’t Fight It&#8221;</li>
</ul>
<ul>
<li> &#8220;Ready&#8221;</li>
</ul>
<ul>
<li> &#8220;Ha Ha Ha Ha&#8221;</li>
</ul>
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		<title>Review: Dexter &#8211; Hi-Hat Club Vol. 3 – The Jazz Files</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LX</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Dexter]]></category>
		<category><![CDATA[Hi-Hat Club]]></category>
		<category><![CDATA[Hi-Hat Club Vol. 3]]></category>
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		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[The Jazz Files]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie begeistert man die Jugend vom Jazz und sorgt somit dafür, dass diese Musikrichtung mit ihren teils uralten Klassikern stets zeitlos bleibt? Ein gängiger Einstieg ist seit Jahrzehnten die Verwendung von Jazzsamples innerhalb der Rapmusik. Ob Tribe Called Quest, Black Sheep, Gangstarr und Gurus Jazzmatazz-Projekte oder auch deutsche Interpreten von Umse bis Blumentopf, der Jazz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/06/dexter.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-191" title="dexter" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/06/dexter-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Wie begeistert man die Jugend vom Jazz und sorgt somit dafür, dass diese Musikrichtung mit ihren teils uralten Klassikern stets zeitlos bleibt? Ein gängiger Einstieg ist seit Jahrzehnten die Verwendung von Jazzsamples innerhalb der Rapmusik. Ob Tribe Called Quest, Black Sheep, Gangstarr und Gurus Jazzmatazz-Projekte oder auch deutsche Interpreten von Umse bis Blumentopf, der Jazz lebt im Hip Hop. Eines der größten deutschen Talente an Producern, die sich der Verarbeitung dieser schwarzen Musikrichtung und deren Aufarbeitung mit groovigen Beats verschrieben haben, kommt aus Heilbronn. Sein Name – Dexter. Und er mischt im wahrsten Sinne des Wortes seit Jahren unter der Creme de la Creme mit und braucht keine Vergleiche mit Größen aus dem Lande des Obama zu scheuen.</p>
<p>Wie viele andere Jugendliche kam auch Dexter über den Hip Hop zum Jazz. Wohl eine der facettenreichsten Musikstile. Von  beschwingendem Swing über groovenden Bebop bis hin zu den seichteren Jazzmomenten, wie sie aktuell sehr verbreitet in Skandinavien verwendet werden und sich auch häufig im Lounge-Musik Bereich wiederfinden – der Jazz bietet für jeden etwas.</p>
<p>Die nunmehr dritte Folge der Hi-Hat-Club Reihe widmet sich mit dem Titel &#8216;The Jazz Files&#8217; eher dem letzteren Bereich. Die cool Seite des Jazz. Entspannende Momente, leicht, nicht überladen. Hier ein Piano-Sample, dort eine coole Kontrabass-Baseline, ein paar Bläser, sogar Flöten, dazu Vocal-Samples vorwiegend zur Thematik Jazz und Beats, vereinzelt Rap-Samples. Und das wichtigste bei allem, stets ein harmonischer Beat, der ans Ohr klopft, das Kleinhirn stimuliert und den Kopf wippen lässt.</p>
<p>Dexter hat äußerst gelungen sich in Papas Plattenkiste, auf Flohmärkten und unzähligen Plattenläden bedient und vollends rundes Werk ohne Ecken und Kanten abgeliefert. Anmachen und durchlaufen lassen. Skippen überflüssig. Nach langer Nacht den Tag mit den Jazz Files beginnen, Kaffee schlürfen und dem Frühling entgegen lächeln zeichnet ein ähnlich passendes Bild wie Lounge-Club oder Strandbar mit Cocktail in der Hand und Dexter im Ohr.</p>
<p>Einziger Wehmutstropfen – die Jugend braucht einen Plattenteller um sich von Dexters Jazz Files anfixen zu lassen. Back to the roots – Vinyl only, kein Silberling.﻿</p>
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