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	<title>BACKSPIN Online &#187; Magazin</title>
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	<description>Wir sind Hip-Hop</description>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: From Here To Funk im Stellwerk Hamburg-Harburg</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[From Here To Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Stellwerk Hamburg-Harburg]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/405849_2255961738529_1832927017_1410294_1286578885_n.jpg"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/405849_2255961738529_1832927017_1410294_1286578885_n-213x300.jpg" alt="" title="405849_2255961738529_1832927017_1410294_1286578885_n" width="213" height="300" class="alignright size-medium wp-image-16921" /></a>Wenn „From Here To Funk“ ist, weiß ich, was mich erwartet: Wenn ich ankomme, ist der Club schon übervoll. Ich muss mir den Weg durch die Menge bahnen, um zuallererst meine Jacke abzugeben. Denn: Was soll ich mit meiner verdammten Jacke?  Es ist sehr heiß und der Schweiß tropft unter Umständen auch schon von der Decke. Mit einem Schwall Bier auf dem Kleid oder dem Schweiß der anderen – ich werde es wohl nie erfahren, ist auch besser so – komme ich endlich an der Garderobe an. Ich stelle fest, dass schon alle Bügel belegt sind. Ok. Scheiß drauf. Jacke in die Ecke. Ich muss tanzen. Tanzen. Tanzen. Aaah! Platz da! Sofort.</p>
<p>Warum muss ich so unbedingt tanzen? Was ist dieses „From Here To Funk“? Wie der Name schon sagt: Es geht von hier zu Funk. Oder von hier zu Soul. Oder von Rap zurück nach da. Oder von Funk zu Soul zu Rap. Wie man es auch drehen und sehen mag: Wenn man diesen Scheiß abgrundtief liebt, dann muss man einfach tanzen. Ich muss sogar so tanzen, dass mein Muskelkater den Bierkater am nächsten Morgen noch übertrifft. Das ist echt eine Leistung, denn in dieser Hitze habe ich doch tatsächlich auch noch Astra Rotlicht konsumiert?!</p>
<p>Was ist dieser Scheiß, den man so abgrundtief liebt? Es ist schwer in Worte zu fassen, aber ich versuche es mal. Es ist diese Magie, die zwischen Original und Sample entsteht. Wisst ihr? Ja also&#8230; Musik halt! Mein Gedankenstrom beim Tanzen sieht ungefähr so aus: „Aaah, Linda Lyndell läuft gerade. Ok, Salt&#8217;n'Pepa. &#8230; Juhu, „Getting Nasty“! J5 sollen sie nachher auch noch spielen! Hmmm, am liebsten „Freedom“. Achja, Julius Brockington. … Oh, das was jetzt läuft, kenne ich nicht! Kackeee! Ist hier irgendwo ein Head, den ich fragen kann?! Alter, ist das gut! Ich muss wissen, wie der Song heißt! … Cool, Ugly Duckling, yudee! – I get all&#8230; No you don&#8217;t! No you don&#8217;t! No you don&#8217;t! … Big L, rest in Peace! Ja Guru, du aber auch, mein Lieber. … „Who Knows“ heißt der Song, aber ich vergesse immer wie der Typ heißt! Marion&#8230;?! Fjedn RJD2-Sample. Was ist besser? Sample oder Original? … Oh Mann, „I Forgot To Be Your Lover“! Beste Sample-Umsetzung ever! Danke, Dilated! … „The Next Episode“! Düdü  Düdüdü&#8230; „The Edge“ ist mir ein bisschen zu langsam. Gut, dass das hochgepitcht ist. &#8230; Oh, Freddie Scott – „(You) Got What I Need“! Nicht ohne Grund mein Klingelton! Wenn sie jetzt direkt Biz Markie spielen würden&#8230; Oh, scheiße! Sie spielen es! Aaah, like Agnes, Agatha, Germaine and Jacq&#8230;“ – Ähm ja, es reicht dann auch mal langsam. Ich hoffe, ihr wisst einfach, was ich meine. Ach, hört doch einfach selbst: soundcloud.com/fromheretofunk/mixtape-volume-one</p>
<p>„From Here To Funk“ – dahinter stehen Latenite79 und DJ Profile aus Kiel und auch mal der ein oder andere Gast. Die Veranstaltungsreihe besteht jetzt schon seit drei Jahren und Latenite79 sagt bescheiden dazu: „Wir wollen einfach mit unseren Freunden/den Gästen aus Flensburg, Hamburg, Dortmund usw. auf unseren Partys eine gute Zeit haben und uns gegenseitig gute Musik vorspielen. Musik, Reisen und Freunde treffen – das ist es.“ Wenn die Bude so voll ist, wie ich es oben beschreibe, dann ist das natürlich ein Kompliment für die beiden, dass so viele Leute die Musik mögen, die sie spielen.  – „Allerdings wissen wir auch, dass sich das jederzeit wieder ändern kann, wenn Soul-Funk-Hip Hop nicht mehr angesagt ist.“</p>
<p>Wir hoffen, dass das nie der Fall sein wird und die Veranstaltungsreihe sich weiter etablieren kann. Räumlich expandieren konnte sie letztes Wochenende schon ins Stellwerk Hamburg-Harburg. Bis vor kurzem war das direkt im Bahnhof gelegene Stellwerk noch ein Jazzclub, aber dieses Konzept ging leider nicht so auf, wie man es sich wünschte. Deswegen hat seit Januar die Agentur Grossstatttraum die Leitung des Stellwerks übernommen. Jazz gibt es weiterhin, aber auch andere Genres wie eben Hip-Hop, Funk und Soul und weitere nicht-musikalische Veranstaltungen. </p>
<p>Als ich ankomme, fühle ich mich als BACKSPIN-Redakteurin in dem fabrikähnlichen Gebäude direkt heimisch, weil an den Seiten die BACKSPIN-Graffitibanner von Drops für den Bash und die Jam stehen. Juhu, schönes Ding. An diesem Abend haben „From Here To Funk“ als Gäste ihren Freund Chris Cutter aus Flensburg und die Band „K And The Offbeats“ aus Hamburg da. Katharina und ihre Offbeats spielen neben Covers von Marva Whitney, Gil Scott-Heron und anderen auch zwei eigene Songs namens „Tell Me“ und „You Gotta Change“. Die Band, die schon seit drei Jahren besteht, keept gut den Funk und Soul alive. Und wenn die Gitarrensaite reißt, jammt der Mann an den Keys eben alles weg, was es nur wegzujammen gibt.</p>
<p>Danach ist „From Here To Funk“ natürlich so gut wie immer und wie ich es weiter oben schon geschildert habe. Ich muss einfach wieder tanzen. Tanzen. Tanzen. Sofort. Das einzige, was diesmal nicht übereinstimmt, ist der übervolle Club. Was ist da los?! Ok, deswegen habe ich diesmal kein Bier/Fremd-Schweiß an meinem Kleid, auch mal gut. Aber Hamburg, was soll das?! Wo seid ihr?! Seid ihr zu faul, euch in die S-Bahn nach Harburg zu setzen?! Das kann nicht sein. Im Stellwerk werden große kulturelle Dinge geschehen und deswegen solltet ihr mal alle zusehen, dass ihr schnellstens dorthin kommt, sonst werdet ihr sehr viel verpassen. Word.</p>
<p>Mein persönliches Highlight an diesem Abend – neben Tanzen zu meinem Klingelton – war übrigens einen verzweifelten Menschen mit meiner IKEA-Card aus dem Klo zu befreien. Danke, für diesen guten Abend. Stellwerk, ich komme definitiv wieder!       </p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: Real Motherfucking X-mas Festival 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 19:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Chimperator]]></category>
		<category><![CDATA[Crolsomjot]]></category>
		<category><![CDATA[real motherfucking X-Mas Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Taktlo$$]]></category>
		<category><![CDATA[Tua]]></category>
		<category><![CDATA[Zack! Boom! Peng! Soundsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur bei den BACKSPIN Christmas Jams in Hamburg und Kiel, nein auch in Stuttgart wurden Weihnachten und Rapmusik gebührend gefeiert. So geschehen am 22. Dezember beim Chimperator Real Motherfucking X-mas Festival 2011 in der Röhre. Leider zum letzten Mal in besagter Location, da diese im Zuge der Baumaßnahmen zu Stuttgart 21 bereits im Januar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/xmas.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13995" title="xmas" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/xmas-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Nicht nur bei den BACKSPIN Christmas Jams in Hamburg und Kiel, nein auch in Stuttgart wurden Weihnachten und Rapmusik gebührend gefeiert. So geschehen am 22. Dezember beim Chimperator Real Motherfucking X-mas Festival 2011 in der Röhre. Leider zum letzten Mal in besagter Location, da diese im Zuge der Baumaßnahmen zu Stuttgart 21 bereits im Januar schließen muss. Das Line-Up war so abwechslungsreich wie selten zuvor und reichte von Olson, Ahzumjot und Cro über Tua bis Taktloss. Kein Wunder, dass sich das nur die wenigsten entgehen lassen wollten und das Festival bereits Tage zuvor ausverkauft war. Lediglich 15 Karten sollte es an der Abendkasse geben, was nicht jeder wusste. So mussten viele Fans enttäuscht den Heimweg antreten oder sich auf zur Chimperator Betriebsfeier machen.</strong></p>
<p><strong>19:30</strong></p>
<p>Die Schlange vor der <strong>Röhre</strong> dürfte von der Länge wohl glatt als Anakonda durchgehen. Das vermehrt junge Publikum ist in Feier- und Trinklaune. <strong>Kodimey</strong> bahnt sich seinen Weg durch die Menge, da der Nebeneingang bereits abgeschlossen ist. Zehn Minuten später ist es endlich soweit und die ersten dürfen hinein. Auf der Bühne ist ein Weihnachtsbaum aufgestellt und einer der Chimperator Gründungsväter, nämlich <strong>DJ Skully </strong>legt auf. Allmählich werden nur noch Christmas Rap Songs gespielt, darunter Sido&#8217;s Weihnachtssong und man hört die Stimmen der Moderatoren <strong>Black</strong> <strong>&#8216;n&#8217; Proud</strong> aus dem Off bis diese verkleidet als Weihnachtsmänner mit einem kräftigen &#8220;Ho Ho Ho&#8221; die Bühne betreten und das noch verhalten reagierende Publikum mit Geschenken und vier Songs bescheren. Am Lichtpult befindet sich heute ein alter Bekannter, nämlich Chimperatormitinhaber <strong>Peerless</strong>. Ungewohnt aber auch nicht ungewöhnlich.</p>
<p><strong>20:25</strong></p>
<p>Nun ist es Zeit für den ersten Act, nämlich <strong>Ahzumjot</strong> aus Hamburg beziehungsweise der &#8220;neuen Reimgeneration&#8221; (blame it on Falk). Bei seinem energiegeladenen Showintro verwendet er einen Beat aus seinem Beatfigh-Set. Die Aufmerksamkeit ist ihm damit sicher. Unterstützt von <strong>Levon Supreme</strong> und <strong>Crusoe</strong> spielt er hauptsächlich Songs aus seinem Erstling &#8220;<strong>Monty</strong>&#8221; wie zum Beispiel &#8220;<strong>Stdkds</strong>&#8221; und &#8220;<strong>hauskindfrau</strong>&#8220;, aber auch sein JUICE-Exclusive &#8220;<strong>Jack Shepard</strong>&#8221; funktioniert live. Als Zugabe gibt es selbstverständlich die Videosingle &#8220;<strong>Sepia zu Gold</strong>&#8220;.</p>
<p>Der nächste an der Reihe ist <strong>Olson</strong>, der seinen Kumpel <strong>KaynBock</strong> dabei hat. Auch er hat ein aktuelles Release vorzuweisen und präsentiert seine nach der Postleitzahl der Düsseldorfer Altstadt benannte &#8220;<strong>40213</strong>&#8221; EP. Aber auch für älteres Material und einen KaynBock Part ist Platz. Interessant wird es als er sein Können auf einem Drum &#8216;n&#8217; Bass-Beat zur Schau stellt. Der Funke springt zum Publikum über und die Vermutung liegt nahe, dass der ein oder andere Besucher schon einmal auf einer der beliebten Drum &#8216;n&#8217; Bass-Parties in der Röhre gewesen sein muss. Kurz nach den ersten Tönen des letzten Songs &#8220;<strong>Halt mich fest</strong>&#8221; tritt das ein, womit man eher bei Cro gerechnet hätte &#8211; ein euphorischer Mädchenschrei.</p>
<p><strong>21:10</strong></p>
<p>Dann kommt es zu dem worauf alle &#8211; außer denen, die nur wegen Taktlo$$ da waren &#8211; gewartet haben. It&#8217;s <strong>Cro</strong>-Time. Die Handzeichen der Fans haben es schon angekündigt. Sie formen nämlich das &#8216;Easy-Dreieck&#8217;, das im Prinzip dasselbe wie der Rocafella-Diamant ist. Apropos Zeichen, was sagt eigentlich VIVA dazu? Wie dem auch sei, kurz bevor es los geht wird noch <strong>Psaiko Dino</strong> von Black &#8216;n&#8217; Proud dazu genötigt, seinen berühmten Satz &#8220;Hi was geht ab, ich bin Psaiko Dino&#8221; zu sagen. Stuttgarts neuer Shootingstar betritt die Bühne (wie gewohnt mit Pandamaske) und wird frenetisch empfangen. Sein Auftritt soll an diesem Abend der lauteste bleiben, die Röhre rappt mit zu den Songs des Server zerberstenden &#8220;<strong>Easy</strong>&#8220;-Mixtapes. Doch neben unter anderem &#8220;<strong>Hi Kids</strong>&#8220;, &#8220;<strong>Kein Benz</strong>&#8221; und &#8220;<strong>Allein</strong>&#8221; gibt es auch unveröffentlichten Stuff wie eine Story über sein Problem der Schüchternheit, das bei dem Hype spätestens wenn die Maske fällt gelöst sein sollte. Während der Show verschenkt er gemeinsam mit dem &#8220;<strong>Weihnachtskaas</strong>&#8221; T-Shirts in Pizzaschachteln und kommuniziert gerne mit dem Publikum. Der letzte Song ist &#8211; wie könnte es anders sein &#8211; &#8220;<strong>Easy</strong>&#8220;, dessen Video mittlerweile bei Burger King rotiert. Durchgängig Freude.</p>
<p><strong>21:52</strong></p>
<p>Auf Cro folgt <strong>Tua</strong>. Es könnte nicht kontrastreicher sein. Hatte sich wohl auch Tua gedacht, der den &#8220;Easy&#8221;-Beat in eine 2011er Dubstepversion seiner Ali A$-Kollabo &#8220;<strong>Stanislaw</strong>&#8221; verwandelte, gesanglich dabei angepasst an &#8220;<strong>Easy</strong>&#8220;. Kurz darauf regnet es, doch natürlich ist damit der Song &#8220;<strong>Es regnet</strong>&#8221; vom Album &#8220;<strong>Grau</strong>&#8221; gemeint. Besonders an seinem Auftritt ist auch, dass Tua heute Rapper und DJ in einem ist. Seine Produzentenskills werden allerdings auch sichtbar. Nicht umsonst heißt es von ihm, dass er das Publikum heute zum Dubstep erziehen möchte. Die Nummern seiner kommenden &#8220;<strong>Raus</strong>&#8220;-EP gehen nämlich genau in diese Richtung, auf dem Song &#8220;<strong>MP3 Player</strong>&#8221; fragt sich Tua warum man diese MP3 Player nicht lauter machen könne, da er die Welt nicht hören möchte. Die Welt beziehungsweise die Crowd möchte ihn umgekehrt jedoch sehr gerne hören und ist bei &#8220;<strong>MDMA</strong>&#8221; auch bereit sich &#8216;Moses-mäßig&#8221; teilen zu lassen und aufeinanderzuzurennen.</p>
<p><strong> 22:21</strong></p>
<p>Schließlich kommen wir zum Headliner <strong>Taktlo$$</strong>, der für den ein oder anderen Besucher auch eine Art Endgegner ist. Während dessen Show löst sich die ausverkaufte Röhre nämlich allmählich auf. Jetzt ist die Gelegenheit noch einmal auf die Toilette oder an die Bar zu gehen, die Spannung hat mindestens wieder Cro-Dimensionen angenommen. Angekündigt wird er mit gefühlt undendlichen &#8220;<strong>Was macht sein Label</strong>?&#8221;-Salven auf die nur eine logische Antwort in Frage kommt. Und dann wird es für einen Moment dunkel. Licht an. <strong>Takti der Blonde</strong> mit dem schwarzen Weihnachtsbart steht da und fragt was sein Label macht. Selbst die Barkeeper und Türsteher dürften jetzt Bescheid wissen. Passend zur Weihnachtszeit bläst <strong>TAK</strong> im wahrsten Sinne des Wortes zum Highlight indem er &#8220;<strong>Alle Jahre wieder</strong>&#8221; auf der Trompete spielt. Begeisterung pur, vermutlich auch bei den Hatern. Was darauf folgt, ist das halbe &#8220;<strong>Battlereimpriorität</strong>&#8220;- Archiv, sowie weitere Songs aus Westberlin Maskulin Zeiten. Die Röhre tanzt außerdem den &#8220;<strong>Ganxta Boogie</strong>&#8221; und bekommt &#8220;<strong>Booyakaa</strong>&#8220;-Schüsse in den Kopf. Eine Spezialität sind seine Schüsse mit dem Mikrofonständer auf das Publikum. Dieses überlebt und beweist, dass es keine zu ermordende Whack MC&#8217;s enthält. Wäre ja auch schade, wenn diese nicht wenigstens die T-Shirts und Sweater ergattern könnten, die Taktlo$$ nach seiner  letzten Zugabe von der Bühne für mindestens 10 und höchstens 25 € verkauft &#8211; je nach Gefallen der Show, die wenige Minuten vor Mitternacht endet.</p>
<p>Alles in allem war es ein rundum gelungenes Festival, auf dem außerdem freudig die Rückkehr des <strong>Hip Hop Open</strong> in die Mutterstadt Stuttgart verkündet werden konnte. Klar, dass am 14.Juli dann auch Cro mit von der Partie sein wird, ebenso Mac Miller, Wiz Khalifa und Max Herre.</p>
<p>Weitergefeiert werden konnte anschließend in der Schräglage auf der <strong>Chimperator Betriebsfeier</strong>. Bereits bei meiner Ankunft platzt der Club bereits aus allen Nähten. Für die VIPs gibt es zudem einen eigenen Bereich, der sich im Laufe der Nacht auch noch ordentlich füllt. Ein wenig schade ist es dennoch für die Fans, ist man doch von Chimperator Volksnähe gewohnt. Für die musikalische Unterhaltung sorgen Plan B und DJ Stean alias das &#8220;<strong>Zack! Boom! Peng! Soundsystem</strong>&#8220;, die neben Harry Belafonte / Lil Wayne und Wacka Flocka Flame auch original Musik aus Super Mario auflegen. Hat man so auch noch nicht erlebt. Nach zwei anstrengenden Stunden zieht es Plinch gegen 3:00 dann zu seinen feierwütigen Kollegen in die <strong>VIP-Area</strong>. 0711-King Strachi begegnet man dort ebenso wie dem Chimperator-Shirt sportenden Ahzumjot und dem heute Mütze tragenden Olson. Immerhin bleiben letzterem somit lästige Diskussionen über seine Frisur erspart. Nach unzähligen Hits und &#8220;Easy&#8221; später  wird man um halb fünf dann auch im Affengehege müde &#8211; Aufbruchstimmung. Man soll ja bekanntlich gehen wenn es am schönsten ist.</p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: BACKSPIN Christmas Jam in Hamburg</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 14:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[backspin christmas jam]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie lange habe ich auf diesen Tag gewartet &#8211; der, an dem ich einen Flyer in die Hände bekomme und mein persönliches Who-is-who der deutschen Rapszene ein Weihnachts-Lineup schmückt. Wie oft ich nicht belächelt wurde für meine Vorliebe ausgefallener Reimstrukturen und Staccato-Raps. Doch nun erlebe ich eine Art vorgezogenen Heiligabend und unter meinem Christbaum liegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/backspin_bash_107-21.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-15124" title="backspin_bash_107 2" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/backspin_bash_107-21.jpg" alt="" width="200" height="345" /></a>Wie lange habe ich auf diesen Tag gewartet &#8211; der, an dem ich einen Flyer in die Hände bekomme und mein persönliches Who-is-who der deutschen Rapszene ein Weihnachts-Lineup schmückt. Wie oft ich nicht belächelt wurde für meine Vorliebe ausgefallener Reimstrukturen und Staccato-Raps. Doch nun erlebe ich eine Art vorgezogenen Heiligabend und unter meinem Christbaum liegen jene Geschenke, mit denen ich kaum noch gerechnet, sie mir aber immer gewünscht habe.</strong></p>
<p><strong>Mich Glückspilz erfasst 24 Stunden zuvor die derzeit grassierende Grippewelle, doch in weiser Voraussicht decke ich mich mit allen auf dem Markt erhältlichen schmerz- und fieberstillenden Arzneimitteln ein und schreite, vollkommen weggedröhnt und voller Vorfreude, zum &#8220;Uebel und Gefährlich&#8221;. Für alle Nicht-Hamburger: Das ist ein Club im alten Flagturm auf dem Heiligengeistfeld.</strong></p>
<p><strong>19.15 Uhr: Der Sturm vor der Ruhe</strong><br />
Übel und gefährlich ist an diesem &#8220;Winterabend&#8221; allenfalls das Klima. Der Regen peitscht durch die kalte Luft und macht dem berühmten &#8220;Hamburger Schietwetter&#8221; alle Ehre. Vor dem Eingang stehen bereits zwei Schlangen frierender Menschen, aufgeteilt in zwei Reihen. Links mit Ticket, Online Ticket und Gästeliste. Rechts Abendkasse. Unter den Wartenden macht sich erste Ungeduld breit. Die Türsteher beneide ich nicht.</p>
<p><strong>19.25 Uhr: Der Druck steigt</strong><br />
Endlich Einlass. Ich reihe mich links ein und frage mich, warum eine einzige Person scannen, reissen und abstreichen muss. Zwei Jungs unterhalten sich über einen Freund, der Retrogott persönlich kennt. Aha. Geschafft, ab zum Fahrstuhl! Der Liftboy ist heute ein Liftgirl, die Stimmung ausgelassen. Jemand freestyled, offenbar macht der das öfter &#8211; kein Grund zur Fremdscham.</p>
<p><strong>19.35 Uhr: Klein, aber groß</strong><br />
Maximal 30 Gäste stehen ein wenig verloren vor der Bühne. Shordy ist vielen hier kein Begriff. Mir schon. Sichtlich genervt von der knappen Zeit und der fehlenden Crowd zieht er seine Sache dennoch straight durch. Drei Tracks. Der Reim ist fett. Ein paar Leute feiern ihn und ich bedaure, dass man ihm keine bessere Stagetime gegeben hat.</p>
<p><strong>20.05 Uhr: Bench represent</strong><br />
Slowy Mosen &amp; Forty MC sollten jedem ein Begriff sein, der öfter mal Donnerstags zur Freestyle Session ins Haus 73 geht. Manko: Entweder hat der Soundmann getrunken oder die Jungs &#8211; Die Texte versteht man nämlich leider kaum, obgleich die Beats Lust auf mehr machen. Langsam wird es voller.</p>
<p><strong>21.05 Uhr: Land unter</strong><br />
Ehe man sich fragen kann, was ein Audiolith Künstler auf einer Hiphop Jam macht, entern Cpt. Gips und seine vier Matrosen die Bühne. Ein wenig sieht das zwar aus wie gewollt, hört sich aber zuweilen auch an wie nicht gekonnt. Ob es am Mikro liegt? Fans hat er offenbar. Mein Magen knurrt.</p>
<p><strong>21.20 Uhr: Erholung</strong><br />
Es ist heiß. Nichts wie raus hier. Meine spontane Flucht endet bei Mr. Kebab und wirklich: Warum ich da vorher noch nie gegessen habe, ist mir ein Rätsel! Die Zeit vergeht, drei Künstler zu verpassen nehme ich in Kauf. Das Lamm ist zu lecker und schließlich ist heute Weihnachten- gefühlt.</p>
<p><strong>22.55 Uhr: Schlange stehen Pt. 2</strong><br />
Zurück am Bunker. Der Eingang wird zum Nebeneingang verlegt. Das dauert. Das Wetter ist nach wie vor bescheiden und mein Vordermann schimpft seinen Unmut frei heraus. Trotz Stempel warten zu müssen ist auch echt nicht der Idealfall, aber dennoch: Contenance!</p>
<p><strong>23.10 Uhr: Kehrtwende</strong><br />
Der Saal kocht. Fast 1.000 Menschen warten auf die Headliner. Da geht was! Den Breakdance Showcase bekomme ich vor lauter Handshakes nur am Rande mit. Trotz Konkurrenzveranstaltungen trifft man viele bekannte Gesichter. Kurzer Stopp am Merch, checken ob es noch Huss und Hodn Shirts gibt. Dann: Funkverteidiger!</p>
<p><strong>23.20 Uhr: Handicap beim Micado Spiel</strong><br />
Es ist definitiv der Soundmann. Pierre Sonality &amp; Crew performen dope, aber was ist da mit den Mics los? Dass diese teils gar nicht funktionieren oder zu leise gestellt sind, ist tragisch.</p>
<p><strong>00.10 Uhr: Drama Konkret</strong><br />
Mit leichter Verspätung, aber gewohnt dreckig, eröffnet &#8220;ein charismatischer Mutterficker wie Saddam Hussein&#8221; sein sozialkritisch angehauchtes Weltuntergangsfeuerwerk. Die Hölle bebt. Hiob gibt Probs an den Mischer: &#8220;Mit dem Mikro ist gerade ein bißchen Scheiße irgendwie.&#8221; Das findet er dann auch so dermaßen aberwitzig, dass er Pierre auf die Bühne holt und die gleichnamige Nummer bringt.</p>
<p><strong>00.30 Uhr: Der eiserne Besen</strong><br />
Der kontroverseste Künstler an diesem Abend ist für mich auf jedenfall Morlockk Dilemma. Selten habe ich einen Rapper gesehen, der mit einer solch morbiden Präsenz auftritt und dabei die poetische Genialität eines Dichters besitzt. Grenzwertig. Großartig. Grandios.</p>
<p><strong>01.05 Uhr: Es muss so sein</strong><br />
Von sieben bis eins sind es immerhin sechs Stunden. Das dachte sich wohl auch Retrogott, als er in der Zwischenzeit das ein oder andere Genussmittel konsumiert hat. Umso unglaublicher, wie er sich aus jedem Texthänger heraus manövriert, improvisiert und Freestyles zum Besten gibt. Vor allem zwei Ladys vor mir gehen darauf steil, als würde er seinem Namen alle Ehre machen. Und das tut er. Zusammen mit Hulk Hodn bringt er ein Potpourri derer zwei Alben. Spätestens bei &#8220;Pornofilmkaese&#8221; gibt es kein Halten mehr und auch ich sehe mich gezwungen, zu pogen, so gut finde ich das.</p>
<p><strong>02.05 Uhr: Die Show ist aus</strong><br />
Die meisten Leute haben es sehr eilig, nach Hause zu kommen. Das war auch ein langer Abend. So wird die Aftershowparty mehr zum Aftershow Hangout, was aber klar geht. Wo man hinguckt, sieht man zufriedene Menschen. Ich gerate in einen netten Smalltalk mit Shordy, der mir erzählt, dass er vor kurzem nach Hamburg gezogen ist. Ob wir den wohl noch öfter sehen und hören? Man kann es ihm nur wünschen!</p>
<p>Hier noch eine kleine Bildergalerie, die uns freundlicherweise von www.at-iron.de zur Verfügung gestellt wurde:</p>
<p>
 <div id="attachment_15465" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Breaker_AT-Iron_122.png"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Breaker_AT-Iron_122-200x300.png" alt="" title="2011-12-16_Backspin_Jam_Breaker_AT-Iron_12" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-15465" /></a><p class="wp-caption-text">©www.at-iron.de</p></div><div id="attachment_15467" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Schlechta_Umgang_AT-Iron_05.png"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Schlechta_Umgang_AT-Iron_05-300x200.png" alt="" title="2011-12-16_Backspin_Jam_Schlechta_Umgang_AT-Iron_05" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-15467" /></a><p class="wp-caption-text">©www.at-iron.de</p></div><div id="attachment_15468" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Schlechta_Umgang_AT-Iron_04.png"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Schlechta_Umgang_AT-Iron_04-300x200.png" alt="" title="2011-12-16_Backspin_Jam_Schlechta_Umgang_AT-Iron_04" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-15468" /></a><p class="wp-caption-text">©www.at-iron.de</p></div><br />
<div id="attachment_15469" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Funkverteidiger_AT-Iron_111.png"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Funkverteidiger_AT-Iron_111-300x200.png" alt="" title="2011-12-16_Backspin_Jam_Funkverteidiger_AT-Iron_11" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-15469" /></a><p class="wp-caption-text">©www.at-iron.de</p></div><div id="attachment_15470" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Funkverteidiger_AT-Iron_09.png"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Funkverteidiger_AT-Iron_09-300x200.png" alt="" title="2011-12-16_Backspin_Jam_Funkverteidiger_AT-Iron_09" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-15470" /></a><p class="wp-caption-text">©www.at-iron.de</p></div> <div id="attachment_15471" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Hiob_Morlockk_AT-Iron_11.png"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Hiob_Morlockk_AT-Iron_11-300x200.png" alt="" title="2011-12-16_Backspin_Jam_Hiob_Morlockk_AT-Iron_11" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-15471" /></a><p class="wp-caption-text">©www.at-iron.de</p></div><br /><div id="attachment_15485" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_HulkHodnRetrogott_AT-Iron_131.png"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_HulkHodnRetrogott_AT-Iron_131-200x300.png" alt="" title="2011-12-16_Backspin_Jam_HulkHodnRetrogott_AT-Iron_13" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-15485" /></a><p class="wp-caption-text">www.at-iron.de</p></div><div id="attachment_15472" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Hiob_Morlockk_AT-Iron_07.png"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Hiob_Morlockk_AT-Iron_07-300x200.png" alt="" title="2011-12-16_Backspin_Jam_Hiob_Morlockk_AT-Iron_07" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-15472" /></a><p class="wp-caption-text">©www.at-iron.de</p></div> </p>
<div id="attachment_15481" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Breaker_AT-Iron_051.png"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-16_Backspin_Jam_Breaker_AT-Iron_051-300x200.png" alt="" title="2011-12-16_Backspin_Jam_Breaker_AT-Iron_05" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-15481" /></a><p class="wp-caption-text">www.at-iron.de</p></div>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: BACKSPIN Christmas Jam in Kiel</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 10:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frederike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Hamburg den Christmas Jam schon am Freitag erleben konnte, hieß es in Kiel noch „Morgen Kinder wird’s was geben“. Am vergangenen Samstag war es dann endlich soweit: Im Luna Club gab es von Retrogott und Hulk Hodn, Schlechta Umgang und den 12 Drunkies eine vorzeitige Weihnachtsbescherung. Auf dem Gabentisch lagen großartige Rap- und Beatgeschenke. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/xmasbackspin_kiel_a6.jpg"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/xmasbackspin_kiel_a6-107x300.jpg" alt="" title="xmasbackspin_kiel_a6" width="107" height="300" class="alignright size-medium wp-image-15178" /></a>Als Hamburg den Christmas Jam schon am Freitag erleben konnte, hieß es in Kiel noch „Morgen Kinder wird’s was geben“. Am vergangenen Samstag war es dann endlich soweit: Im Luna Club gab es von Retrogott und Hulk Hodn, Schlechta Umgang und den 12 Drunkies eine vorzeitige Weihnachtsbescherung. Auf dem Gabentisch lagen großartige Rap- und Beatgeschenke. </p>
<p>Um 21.55 Uhr machten die Kieler 12 Drunkies den Anfang. Eine Rechenaufgabe muss gestellt werden: Warum nennen sie sich 12 Drunkies, wenn sie nur zu dritt sind und Club Mate auf der Bühne trinken? &#8211; Äh, erstmal egal. Jedenfalls ging das Publikum gut mit und war begeistert vom schnellen Flow von Dizzy Den. „Was ich mach&#8217;, machen viele, doch ich mache es mit Liebe.“ wurde ihm abgenommen und gefeiert. Verstärkt wurde diese Liebe noch dadurch, dass aus seinem Rucksack vier leibhaftige Mixtapes herausgeholt und verschenkt wurden. Wer auch Hip Hop-Liebe zum Fest der Liebe braucht, sollte sich dieses Mixtape unter www.12drunkies.de herunterladen und (selbstverständlich) auf Kassette aufnehmen. Mittlerweile macht die Rechenaufgabe vom Anfang auch Sinn: 2 MCs + 2 Mics + 1 DJ + 2 Turntables + 1 Rucksack + 4 Mixtapes = 12 Drunkies. </p>
<p>Nach dem Intro von den 12 Drunkies, ging es dann um 22.25 Uhr mit Schlechta Umgang aus Hamburg weiter. Man merkte ihnen nicht an, dass sie den Jam vom Abend zuvor schon in den Knochen hatten: „Habt ihr Bock auf Schlechta Umgang am Mikro? &#8211; Dann gebt uns ein lautes Oooh!“ &#8211; die Crowd wurde immer dichter und wilder. Die Forderung nach einem Freestyle wurde von MC Nan-D in die Tat umgesetzt. Inhaltlich bezog er sich darauf, dass Kiel auch eine Hip Hop-Stadt ist &#8211; das gab natürlich Props vom Publikum. Weiterer Respekt wurde für die Skills von DJ TIK bekundet und spätestens bei der Aufforderung „Feier dich ab!“ glühte das Publikum wie ein Weihnachtsstern. Nan-D war mit dem Auftritt zufrieden, wie er später erzählte: „Kiel hat so richtig Spaß gemacht! Derber Sound, perfekte Clubgröße, entspanntes Publikum! One Love, Luna Club!“</p>
<p>Um 23.05 Uhr gab es dann die Bescherung, auf die alle gewartet hatten: linguistische Rap-Samenergüsse von Retrogott und dazu feinste Beathöhepunkte mit Liebe zu Jazz, Soul und Funk von Hulk Hodn. Das Publikum war nicht mehr zu halten und mutierte zu einer einzigen Masse aus Doktoranden der Hurensohnologie. Auch wenn Retrogott auf niedliche Weise das Publikum selten  anguckte, fesselte er es umso mehr mit seiner Wortgewandtheit. „Alle deutschen Rapper sind Wack außer mir.“ &#8211; Entweder muss man diese Aussage als Wahrheit anerkennen, oder sich für die erhabene Selbstironie bedanken. Huss und Hodn connecteten zu jedem Zeitpunkt mit dem Publikum &#8211; es durfte sich Lieder wünschen und so selbst die Setlist zusammenstellen. Spätestens bei den Fragen „Ist MC Rene tot? &#8211; Neee?“ und der darauf folgenden Darbietung von „Spüre diesen Groove“ rastete die Crowd völlig aus und war back in the days im Jahr 1995. Retrogott und Hulk Hodn waren  real&#8230; In Kiel. </p>
<p>Um 00.35 Uhr war dann alles vorbei bzw. fing erst richtig an, als 3Thehardway die Afterparty einläuteten. Einer der ersten Tracks war „No Escapin&#8217; This“ von den Beatnuts und das nahm die Crowd beim Wort. Von nun an konnte keiner mehr der Party entfliehen – ein wahres Hip Hop- Weihnachtsfest.      </p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: Smif-n-Wessun in Stuttgart</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 10:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Smif-N-Wessun]]></category>
		<category><![CDATA[Steele]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Altmeister Smif-n-Wessun befinden sich momentan auf Europatour. Der erste Termin im Land der Autos &#038; Biere fand am Samstag, den 3.Dezember, in Stuttgart im Club Zollamt statt. Wie man es von Übersee-Acts gewohnt ist, ließen auch Tek und Steele eine ganze Weile auf sich warten. Nachdem die rappende Stuttgarter Graffitilegende Open Mike gegen 23:40 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/sw3.jpg"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/12/sw3-257x300.jpg" alt="" title="sw3" width="257" height="300" class="alignright size-medium wp-image-14868" /></a>Die Altmeister <strong>Smif-n-Wessun</strong> befinden sich momentan auf Europatour. Der erste Termin im Land der Autos &#038; Biere fand am Samstag, den 3.Dezember, in <strong>Stuttgart</strong> im <strong>Club Zollamt</strong> statt. Wie man es von Übersee-Acts gewohnt ist, ließen auch Tek und Steele eine ganze Weile auf sich warten. Nachdem die rappende Stuttgarter Graffitilegende Open Mike gegen 23:40 sein 20-minütiges und hauptsächlich gefreestyletes Set hinlegte, dauerte es eine weitere halbe Stunde, bis pünktlich um 0:30 der DJ von Smif-n-Wessun das Wort ergriff und um die Hände in der Höh bat. </p>
<p>Als erstes betrat <strong>Steele</strong> die Bühne, um zum Einstieg ein paar Freestyles zu kicken. Money Boy würde sagen, das rote Duck Down Shirt war passend zur roten Duck Down Fitted &#8216;gematcht&#8217;. Einige Momente darauf enterte auch <strong>Tek</strong> die Stage. Es wurden zunächst Songs aus dem aktuellen Pete-Rock-Kollaboalbum &#8220;Monumental&#8221; präsentiert, die von den circa 200 Besuchern größtenteils erkannt und positiv aufgenommen wurden. Allerdings dauerte es gerade mal 19 Minuten, bis sich die beiden einen Hennessy-Break gönnten und zu chilliger Musik Blunt after Blunt rauchten, als wären sie Danny Brown. Sympathisches Highlight war, als Tek plötzlich meinte, dass er etwas Hennessy ins Auge bekommen hätte. Steele entgegnete lässig &#8220;straight to the brain&#8221;. Nach einer kurzen „occupy the world“-Ansprache von Steele ging es weiter im Programm. Wenige Rapsongs später wurde verstorbenen Legenden wie Guru, 2Pac, Biggie, ODB und Big L gedacht und gemeinsam zu deren Hits abgefeiert, ehe sie um 1:11mit &#8220;<strong>Bucktown</strong>&#8221; einen ihrer größten Hits abfeuerten. Das Publikum dankte es lautstark und textsicher. Direkt im Anschluss dann das etwas kurz geratene, aber trotzdem abreißende &#8220;<strong>Super Brooklyn</strong>&#8220;. </p>
<p>Schließlich schloss sich der Kreis mit weiteren Joints und selbigen von &#8220;Monumental&#8221; und um 1:30 war die Sause auch schon wieder vorüber. Fast, denn 9 Minuten Zugabe inklusive Reggaetunes sollten folgen. Dem Publikum wurde der baldige Gig von Jeru in der gleichen Location angepriesen. Das passte, denn im heutigen Set tauchten auch ihre &#8220;<strong>1,2 pass it</strong>&#8220;-Parts auf. Also pass the mic to the Damaja!<br />
Anschließend verweilten Tek und Steele noch inmitten der Fans und standen für das ein oder andere Foto zur Verfügung. Leider platzte der Club am heutigen Abend nicht aus allen Nähten – ein Zustand, der aber womöglich auf dem allgemein schwindendem Interesse an Helden älterer Tage basiert.</p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: Rhymesayers-Tour in Hamburg</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thies</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Atmosphere]]></category>
		<category><![CDATA[Blueprint]]></category>
		<category><![CDATA[Brother Ali]]></category>
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		<category><![CDATA[european tour]]></category>
		<category><![CDATA[Evidence]]></category>
		<category><![CDATA[grieves]]></category>
		<category><![CDATA[Rhymesayers]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist Mittwoch, der 16.11.2011. In Hamburg herrscht mal wieder feinstes Schmuddelwetter, der Stadtteil St. Pauli ist durch den Dom (keine Kirche sondern ein Volksfest, hier oben ist man ja nicht katholisch) hell erleuchtet. Die Fahrgeschäfte rauschen ihre immer gleichen Kreise, Amüsierfreudige kreischen berauscht in den düsteren Abendhimmel. Von den unzähligen Wurst- und Frittenständen wabert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/rhymesayers-europa-tour-1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14365" title="rhymesayers-europa-tour-" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/rhymesayers-europa-tour-1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Es ist Mittwoch, der 16.11.2011. In Hamburg herrscht mal wieder feinstes Schmuddelwetter, der Stadtteil St. Pauli ist durch den Dom (keine Kirche sondern ein Volksfest, hier oben ist man ja nicht katholisch) hell erleuchtet. Die Fahrgeschäfte rauschen ihre immer gleichen Kreise, Amüsierfreudige kreischen berauscht in den düsteren Abendhimmel. Von den unzähligen Wurst- und Frittenständen wabert der Geruch von fettigem Essen durch die Straßen. Das Millerntor Stadion, die Heimat des FC St. Pauli, thront ehrfürchtig über dieser Kulisse, nur noch übertroffen durch ein Überbleibsel aus dem 2. Weltkrieg, den Bunker an der Feldstraße. Hinter dieser mächtigen Kulisse, im 4. Stock, trifft sich heute die Elite des amerikanischen Underground Labels <strong>Rhymesayers</strong>, die gemeinsam auf ihrer ersten<strong> Europa-Tournee</strong> ist. Das Uebel&amp;Gefährlich ist ausverkauft. Es ist schön zu sehen, dass diese Zusammenstellung von Musikern so viele Menschen unterschiedlichster Altersstufen zusammen bringt. Die Stimmung ist ausgelassen als Brother Ali, neuerdings mit Rauschebart, auf die Bühne tritt und das Spektakel mit einer lockeren Ansage eröffnet. Der Funke springt direkt über und ab der ersten Sekunde ist das Publikum <em>on fire</em>.</p>
<div id="attachment_14359" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/gireves31.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-14359 " title="gireves3" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/gireves31-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© A T-Iron</p></div>
<p>Den Anfang machen heute <strong>Grieves</strong> und sein Produzent <strong>Budo</strong> aus Seattle. Grieves, das neueste Signing bei Rhymesayers und jüngstes Mitglied der Truppe, hat seine aktuelle Platte „Together/Apart“ mit im Gepäck, ein Album von äußerster emotionaler Intensität. Live entpuppt sich das Material sofort als Antrieb für Arme und Fuße, Köpfe nicken im Takt. Das bringt viel Spaß und hat auch durch die dynamische Performance der beiden Protagonisten hohen Unterhaltungswert. Allenthalben blickt man in erstaunte Gesichter, denen Grieves bisher noch kein Begriff war. Hier hat sich heute jemand neue Freunde machen können, ganz sicher. Ein gelungener Auftakt.</p>
<div id="attachment_14360" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/Blueprint.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-14360 " title="Blueprint" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/Blueprint-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© A T-Iron</p></div>
<p>Der Saal hat sich nun endgültig gefüllt. <strong>Blueprint</strong> entert, nach erneuter Ankündigung durch Brother Ali, die Bühne und verzückt das Publikum ebenfalls mit einer beeindruckenden Show. Der Auftritt unterstreicht seinen Ruf, ein nachdenklicher und besonders glaubwürdiger Musiker zu sein. Die Liebe für das, was er tut, ist ihm in jedem einzelnen Augenblick, den er im Rampenlicht steht, anzumerken. Wie elektrisiert hängen die Zuschauer an seinen Lippen und feiern kollektiv mit. Auch das Spiel des Bassisten, der Blueprint energiegeladen unterstützt, sorgt für einigen Jubel. Gänsehaut!</p>
<div id="attachment_14361" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/Brother_Ali_1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-14361 " title="Brother_Ali_1" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/Brother_Ali_1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© A T-Iron</p></div>
<p><strong>Brother Ali</strong> ist der Nächste und wie zu erwarten hält auch er das hohe Niveau der Auftritte. Durch seine mächtige Statur und seine wohlige, warme Stimme besitzt er eine Präsenz auf der Bühne, die jeden mit in seinen Bann reißt. Als erfahrener Musiker beweist er geniale Entertainer-Qualitäten und animiert die Fans erfolgreich zum Mitmachen und Abgehen. Zu seinem groovigen Sound bleibt sowieso kein Tanzbein still stehen. Für Künstler und Zuschauer eine Win-win-Situation. Höhepunkt ist Alis bewegende Rede über Musikindustrie und die Bedeutung, die Hip-Hop für ihn und das gesamte Rhymesayers-Team hat. Wie ein Prediger spricht er zu seinen Jüngern herab und erntet begeisterten Applaus.</p>
<div id="attachment_14416" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/evidence-1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-14416" title="evidence 1" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/evidence-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© A T-Iron</p></div>
<p>Nun wird es Zeit für den ersten Headliner. Dass <strong>Evidence</strong> diesen Status erfüllt, wird schnell klar, als er unter tosendem Beifall sein Set beginnt. Keine Frage, dieser Mann ist beinahe schon eine lebende Legende, seine Skills sind trotz massivem Marihuanakonsums (oder gerade deswegen?) beeindruckend. Auch die neueren Lieder der aktuellen Scheibe „Cats &amp; Dogs“ kann das Publikum recht textsicher mit rappen, vor der Bühne herrscht Ausnahmezustand. Die Atmosphäre im Uebel&amp;Gefährlich ist überwältigend, jeder lässt sich hier mitreißen. Morgen arbeiten? Egal, ein Bier geht noch.</p>
<div id="attachment_14415" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/athmosphere1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-14415" title="athmosphere" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/athmosphere1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© A T-Iron</p></div>
<p>Wo wir schon bei Atmosphäre sind, was passt da besser als der abschließende Auftritt von<strong> Atmosphere</strong> um Frontmann <strong>Slug</strong>. Die Jungs können heute gar nichts mehr falsch machen, tun sie auch nicht. Selber von der großartigen Stimmung angeheizt, reihen sie Hit an Hit und rufen auf zum letzten Tanz. Die Menge folgt und gibt noch einmal richtig Gas, alle Hände gen Bunkerdecke gereckt.</p>
<p>Und so neigt sich ein toller Abend dem Ende entgegen, der keine Wünsche mehr offen lässt. Nachdem sich das Rhymesayers-Team überschwänglich und, angesichts der enormen Reaktion des Publikums, sichtlich gerührt verabschiedet hat, wandern alle Anwesenden glückselig nach Hause. Ach ja, eines sollte vielleicht noch erwähnt werden. Als Autor dieser Zeilen möchte ich mich hier öffentlich als eingefleischter Heavy-Metal-Fan outen. Doch eines weiß ich seit dieser Nacht: Auch Hip-Hop ist Rock´n Roll. Aber sowas von. Da muss ich vielleicht doch noch ein wenig Platz in meinem Herzen für schaffen. Legendär!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/OP1C642IfxE" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die hohe Fünf mit Emory</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Emory]]></category>
		<category><![CDATA[Tracksetters]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten werden ihn noch als Featuresänger von Illo oder dem Mitwirken auf Petone&#8217;s &#8220;80s Flashback&#8221; in Erinnerung haben. Diesen Sommer meldete sich der Hamburger R&#8217;n'B-Sänger Emory  mit seiner EP &#8220;0711&#8243; zurück und war kürzlich Teilnehmer der Volkswagen Sound Foundation. &#160; 1. Bist Du zufrieden mit der Resonanz auf die „0711“-EP? Ich muss wirklich sagen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/35759_406645978206_153173193206_4703796_7455959_n.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13972" title="35759_406645978206_153173193206_4703796_7455959_n" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/35759_406645978206_153173193206_4703796_7455959_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Die meisten werden ihn noch als Featuresänger von Illo oder dem Mitwirken auf Petone&#8217;s &#8220;80s Flashback&#8221; in Erinnerung haben. Diesen Sommer meldete sich der Hamburger R&#8217;n'B-Sänger Emory  mit seiner EP &#8220;0711&#8243; zurück und war kürzlich Teilnehmer der Volkswagen Sound Foundation.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Bist Du zufrieden mit der Resonanz auf die „0711“-EP?</strong></p>
<p>Ich muss wirklich sagen, dass ich mit der Resonanz sehr zufrieden bin. Ich hätte nicht gedacht, dass mein erstes offizielles Projekt gleich so gut einschlagen wird. Unsere Intention war auch nicht wirklich eine Chartplatzierung oder viele verkaufte EPs. Mein Management und ich als Künstler sahen es an der Zeit, mich endlich mal Solo auf dem Markt zu präsentieren. Denn wenn man es sich mal vor Augen hält, waren meine vergangenen Projekte leider immer nur Featuring-Geschichten. Diese haben mir persönlich zwar sehr viel gebracht und mich an Erfahrung bereichert, aber andererseits war ich auch stets nur einem Projekt untergeordnet, statt der Schöpfer zu sein.  Mit der EP konnte ich endlich mal das tun, was ich wollte und worauf ich gerade Lust hatte. Dass das den Leuten so gut gefallen hat, hat mich umso mehr gefreut. Der Einzug auf Platz 4 der iTunes HipHop-Charts hat uns das ganze nochmal bestätigt.</p>
<p><strong>2. Hattest Du Kontakt zu Radiostationen? </strong></p>
<p>Die richtig großen Radiostationen sträuben sich ja leider immer etwas gegen neue Künstler die Independent unterwegs sind &#8211; dann auch noch Deutsch R&amp;B, eine Musikrichtung die noch nicht etabliert ist. Es gab eine Handvoll Radiosender wie etwa Jam FM, Kiss FM und Big FM, mit denen Kontakt aufgenommen wurde. Bei letzteren habe ich auch einen Newcomer Preis gewonnen, der mir eine Rotation in deren Playlist einbrachte. Das große Ziel, was sicher mit Fleiß und Engagement zu erreichen ist, sind natürlich die großen Sender wie N-Joy Radio und Radio Energy – umso mehr sich R&amp;B etabliert umso weniger können sie sich dagegen sträuben.</p>
<p><strong>3. Wie schätzt Du momentan die Lage von deutschsprachigem R&amp;B ein? Siehst du die Schuld eher bei den Major Labels oder einfach am mangelnden Interesse an der Musik?</strong></p>
<p>Mir ist aufgefallen, dass die deutschsprachige R&amp;B Szene stetig wächst, wodurch mehr und mehr gute Künstler zum Vorschein kommen. Viele davon versuchen gerade noch ihren Weg zu finden und arbeiten daran, die Tür für German R&amp;B zu öffnen. Ich denke, dass die Majors einfach Angst davor haben etwas zu riskieren; Angst Geld zu investieren, solange die Rendite nicht gesichert ist. Was man aber auch nicht vergessen darf ist, dass dieses soulige, jazzige, bluesige kein Teil der deutschen Kultur ist oder war. Die Zielgruppe des deutschsprachigen R&amp;B ist die neue Generation, die jüngere Generation. Die Majors würden also spekulieren indem sie Geld in eine neue, nicht etablierte Musikrichtung investieren, deren Hörer zu einem wesentlichen Teil minderjährig sind, was zusätzlich die Gefahr der illegalen Downloads erhöht. Daraus, denke ich, begründen sich die Zweifel der Major Labels. Allerdings hätten sie natürlich die nötigen Mittel, um deutschem R&amp;B eine Plattform zu bieten, die als Nährboden für eine entsprechende Szene und Fanbase fungieren könnte. Wenn es nicht so passiert, wird sich der deutsche R&amp;B aber sicherlich auf anderem Wege ans Tageslicht bahnen und wachsen und irgendwann so groß sein, dass man ihn nicht mehr aufhalten kann – und ICH werde Teil davon sein!</p>
<p><strong>4. Du hast eine neue Version von „Sie ist“ aufgenommen. Hast Du noch Kontakt zu Illo? </strong></p>
<p>„Sie ist“ ist einfach ein Markenzeichen, das ich auch Illo zu verdanken habe. Die EP 0711 beinhaltet ja den Anfang meines musikalischen Weges, deshalb musste ich einen Remix dazu machen. Mit Illo aka Illo The Shit aka Illo die Kacke aka Wer wenn nicht ER hab ich auf jeden Fall noch Kontakt, auch wenn es etwas weniger geworden ist, weil wir alle neben der Musik auch noch Jobs haben, aber wir schnacken regelmäßig.</p>
<p><strong>5. Welches Projekt wird Dein nächstes?</strong></p>
<p>Ich arbeite derzeit an einem Tape, an dem mehrere Produzenten und Featuring-Gäste beteiligt sein werden. Das Projekt könnte auch sehr interessant für die Hip-Hopper unter uns werden. Die Fragen zu Wann, Wie und Wer kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantworten. Aktuelle Informationen sind wie immer auf <a href="www.fb.com/emorymusic">www.fb.com/emorymusic</a> oder <a href="www.tracksetters.com">www.tracksetters.com</a> zu finden.</p>
<div><span style="font-family: Helvetica, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, fantasy; font-size: small;"><br />
</span></div>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"><strong><br />
</strong></span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>50 Fragen an Die Orsons &#8211; Im Weltraum mit Salakiskäse</title>
		<link>http://backspin-media.de/archives/13314</link>
		<comments>http://backspin-media.de/archives/13314#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 14:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[50 fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Chimperator]]></category>
		<category><![CDATA[Die Orsons]]></category>
		<category><![CDATA[O]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor die &#8220;erste reale Boyband&#8221; nächstes Jahr mit Kool Savas und Herbert Grönemeyer auf Touren fährt, beantworteten Die Orsons BACKSPIN im Rahmen ihres Reeperbahnfestivalgigs 50 Fragen. 1. Fanta oder Sprite? B: Fanta , M: Sprite, K: Nichts von beiden, T: Fanta 2. Was sind eure ersten Eindrücke von Universal? B: Sehr professionell, M: 180 Meter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/Die_Orsons_Presse_2011_web_BIG.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13315" title="Die_Orsons_Presse_2011_web_BIG" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/11/Die_Orsons_Presse_2011_web_BIG-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Bevor die &#8220;erste reale Boyband&#8221; nächstes Jahr mit Kool Savas und Herbert Grönemeyer auf Touren fährt, beantworteten Die Orsons BACKSPIN im Rahmen ihres Reeperbahnfestivalgigs 50 Fragen.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>1. Fanta oder Sprite?</strong></p>
<p>B: Fanta , M: Sprite, K: Nichts von beiden, T: Fanta</p>
<p><strong>2. Was sind eure ersten Eindrücke von Universal</strong>?</p>
<p>B: Sehr professionell, M: 180 Meter groß</p>
<p><strong>3. Das neue Album klingt wie&#8230;?</strong></p>
<p>B: Süßigkeiten auf Salakiskäse</p>
<p><strong>4. Was ist euer Traumfeature für die Orsons?</strong></p>
<p>K: Lady Gaga, T: Gott</p>
<p><strong>5. Hannover oder Ulm?</strong></p>
<p>M: Da machen wir keinen Unterschied, K: Hannover, weil ich Reutlinger bin und Reutlinger seit 400 Jahren immernoch eine Fehde mit Ulm haben.</p>
<p><strong>6. Wo hattet ihr euren schönsten Auftritt?</strong></p>
<p>Fellbach und Lanxess Arena</p>
<p><strong>7. Welchen Schlagersong würdet ihr covern?</strong></p>
<p>T: „Dein Lächeln“ von Marianne Rosenberg, K: „Streicheleinheiten“, M: „White Trash“ von …</p>
<p><strong>8. Welche Zutaten kommen auf eine Orsonspizza?</strong></p>
<p>B: Auf jeden Fall Zwiebeln, K: 60g O’s, T: Büffelspermien, Salakiskäse … M: Und Trauben! B: Süßigkeiten</p>
<p><strong>9. Die Farbe der Orsons ist&#8230;?</strong></p>
<p>Schwarzrosablau</p>
<p><strong>10. Wo ist der Deinhard?</strong></p>
<p>T: Was?, B: Wüssten wir auch gerne, K: Den hat der Typ geklaut, der diese Treppe da hochklettert.</p>
<p><strong>11. Wem wollt ihr eine Grube graben?</strong></p>
<p>T: Dem, der selbst hineinfällt. Nee, wir wollen eine Grube graben für alle Sprichwörter.</p>
<p><strong>12. Wo landet der VfB diese Saison?</strong></p>
<p>B: 3, M: Auf dem Mars</p>
<p><strong>13. Wo landen die Orsons, wenn man ihnen einen Urlaub spendiert?</strong></p>
<p>T: Auf dem Mars (mit Salakiskäse), K: Wenn es Weltraumtourismus gibt, dann auf jeden Fall im Weltraum, M: Im Nordirak</p>
<p><strong>14. Wolltet ihr euch jemals auflösen?</strong></p>
<p>M: Immer, jeden Tag, T: Ich wollte mich heute schon zweimal von den Orsons trennen, K: Ey, du traust dich doch gar nicht dich von den Orsons zu trennen.</p>
<p><strong>15. Seid ihr schon Big in Japan?</strong></p>
<p>M: Nein, in Korea waren wir in dieser Fernsehsendung. Das ist alles was ihr bis jetzt in Asien erreicht haben.</p>
<p><strong>16. Kauft ihr noch Vinyl?</strong></p>
<p>Unsere Plattenspieler sind kaputt.</p>
<p><strong>17. In welcher Sportart würdet ihr euch als Team anmelden?</strong></p>
<p>Basketball, M: Tischtennis</p>
<p><strong>18. Schmeckt euch Toast Hawaii?</strong></p>
<p>K: Ja, T: Toast Hawaii, Bombe alter, B: Niemals! Alles was mit warmer Ananas gemacht wird ist der größte Scheiß!</p>
<p><strong>19. Ober-/Unterhitze oder Umluft?</strong></p>
<p>Umluft</p>
<p><strong>20. Seid ihr die Fantastischen Brote?</strong></p>
<p>Wir sind die fetten Vier.</p>
<p><strong>21. Fühlt ihr euch nicht ernst genommen genug?</strong></p>
<p>Wir fühlen uns nicht unernst genommen genug.</p>
<p><strong>22. Womit sollte man den Tag beginnen?</strong></p>
<p>Blowjob bekommen, K: Mit einem Gebet</p>
<p><strong>23. Welcher Verschwörung würdet ihr gerne angehören?</strong></p>
<p>T:  Den Orsons, K: SC Freiburg, B: Die Illuminaten</p>
<p><strong>24. Was ist eure Lieblingslocation auf der Reeperbahn?</strong></p>
<p>B: Laufhaus, T: Molotow, K: Ich mag diese Beatles-Ecke. In den Clubs wo die Beatles gespielt haben.</p>
<p><strong>25. Wie lange seid ihr noch die Beste Vorband?</strong></p>
<p>1 Jahr</p>
<p><strong>26. Welches Jahr war für die Gruppe das Schönste?</strong></p>
<p>T: Alle Jahre vor und nach den Orsons, K: Jedes</p>
<p><strong>27. Habt ihr das Casperalbum gekauft?</strong></p>
<p>B: Ja, K: Ich war dabei als Bartek es sich gekauft hat, T: Ihr Schwuchteln!</p>
<p><strong>28. Welche Partei würdet ihr in Luft auflösen?</strong></p>
<p>B: Die Piraten, M: N- und FDP, T: NPD sofort, diese Hurensöhne haben bei mir die ganze Zeit Schilder vor meinem Haus aufgehängt. Diese Hurensöhne, fickt euch!, K: Gar keine.</p>
<p><strong>29. In welcher Cartoonserie hättet ihr gerne einen Gastauftritt?</strong></p>
<p>Family Guy, K: Ich hätte gerne bei der Gummibärenbande einen Gastauftritt.</p>
<p><strong>30. Macht ihr nach dem großen Geschäft den Abwasch?</strong></p>
<p>M: Wir sind nicht multitaskfähig, B: Nein</p>
<p><strong>31. Habt ihr berühmte Vorfahren?</strong></p>
<p>B: Ja, die Beatles, T: Darüber wollen wir nicht reden, K: Wie darüber wollen wir nicht reden, habt ihr?, T: Och, darüber reden wir dann einfach mal in Ruhe, M : Ich bin Österreicher</p>
<p><strong>32. Welchem Promi kann man nicht über den Weg trauen?</strong></p>
<p>Allen Promis, Promis sind schlechtere Menschen.</p>
<p><strong>33. Das beste Beatlesalbum ist&#8230;?</strong></p>
<p>B: Revolver, K: Magic Mystery Tour, M: Ich kenn keine, welche 13 Platten?, T: Ich mag die Beatles gar nicht besonders.</p>
<p><strong>34. Kennen sich eure Eltern?</strong></p>
<p>Nein, sogar wir kennen kaum die Eltern. Wir sollten mal einen Orsons-Elternabend machen.</p>
<p><strong>35. Wer kann von euch am besten kochen?</strong></p>
<p>M: Ich auf jeden Fall nicht, B: Ich koche am gernsten, K: Ich glaube Bartek kocht immer die unspektakulärsten Sachen, aber ganz krass angekündigt. Nein, ich glaube Bartek kann schon am besten kochen, T: Ich habe in Prag ganz furchtbare Bratkartoffeln gemacht.</p>
<p><strong>36. Wer verträgt von euch am wenigsten Kritik?</strong></p>
<p>Die Orsons</p>
<p><strong>37. Welcher Film war der totale Reinfall?</strong></p>
<p>B: „Thor“! „Thor“ ist der schlechteste Film, der jemals in Hollywood gemacht wurde, T: Der schlechteste Film aller Zeiten ist „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Großartig, ich liebe diesen Film. K: „Sherlock Holmes“ mit Robert Downey Jr. war auch scheiße, T: Ey, es gibt so viele Kackfilme, alter.</p>
<p><strong>38. Wann wart ihr das letzte Mal zusammen auf Drogen?</strong></p>
<p>In Prag vor ein paar Wochen. Kiffen und Absinth.</p>
<p><strong>39. Würdet ihr zu The Dome gehen?</strong></p>
<p>Nur</p>
<p><strong>40. Hattet ihr schon eine Bundesvision Song Contest Anfrage?</strong></p>
<p>Nein</p>
<p><strong>41. Um welches Essen sollte man einen großen Bogen machen?</strong></p>
<p>M: Um Bartek‘s, B: Spinat, T: Salakiskäse, B: Und Süßigkeiten</p>
<p><strong>42. Mit wem wollt ihr Weihnachten feiern?</strong></p>
<p>B: Lady Gaga, K: Bootsy Collins, M: Mit meiner Familie, T: Mit Gott und Salakiskäse</p>
<p><strong>43. Plan B, welcher Orson wird dein Trauzeuge?</strong></p>
<p>Kaas</p>
<p><strong>44. Kaas, welchen Orson nimmst du zum Super Bowl mit?</strong></p>
<p>Tua</p>
<p><strong>45. Maeckes, mit welchem Orson kann man am besten über Probleme reden?</strong></p>
<p>Kaas</p>
<p><strong>46. Tua, mit welchem Orson kann man Pferde stehlen?</strong></p>
<p><em>Stille</em></p>
<p><strong>47. Plan B, dein aktueller Buchtipp?</strong></p>
<p>Peter Handke – Die morawische Nacht</p>
<p><strong>48. Kaas, was ist dein Lieblingpart vor der Lovemovementzeit?</strong></p>
<p>Schwer zu sagen. „Wie du nichts weißt“, vielleicht.</p>
<p><strong>49. Maeckes, welches Instrument würdest du gerne beherrschen?</strong></p>
<p>Theremin</p>
<p><strong>50. Tua, für wen würdest du gerne ein Album produzieren?</strong></p>
<p>Sting</p>
<div><span style="font-family: Helvetica, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, fantasy; font-size: small;"><br />
</span></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: &#8220;40 Jahre Torch&#8221;-Konzert</title>
		<link>http://backspin-media.de/archives/13234</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 13:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[40 Jahre Torch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[deutschrap]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Torch]]></category>
		<category><![CDATA[Torchmann Heidelberg Breakdance]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag, der 30.09.2011. Der Tag an dem die Erde still stand. Außer in Heidelberg. Dort brodelte es gewaltig und am Abend sollte es einen Vulkanausbruch der jüngeren deutschen Unterhaltungskultur geben. Denn Torch gab anlässlich seines 40. Geburtstags im Rahmen der „40 Jahre Torch – Woche“ ein Konzert, das in die Deutschrapgeschichte eingehen sollte und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Peace.jpg"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Peace-300x225.jpg" alt="" title="Peace" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-13236" /></a><strong>Freitag, der 30.09.2011. Der Tag an dem die Erde still stand. Außer in Heidelberg. Dort brodelte es gewaltig und am Abend sollte es einen Vulkanausbruch der jüngeren deutschen Unterhaltungskultur geben. Denn Torch gab anlässlich seines 40. Geburtstags im Rahmen der „40 Jahre Torch – Woche“ ein Konzert, das in die Deutschrapgeschichte eingehen sollte und zu dem er zahlreiche Gäste der Deutschrapprominenz geladen hatte.</strong></p>
<p>Doch eins nach dem anderen. Unsere Geschichte beginnt in Hamburg. Um die Mittagszeit erfahre ich im BACKSPIN-Büro von der erfolgreichen Akkreditierung und mache mich sofort an die Reiseplanung ins Mekka des deutschen Hip-Hop. Nachdem mir einfällt, dass ich mich bereits in Eimsbüttel befinde&#8230; Scherz beiseite, die Rede ist natürlich von Heidelberg. Dem Ort an dem die Karrieren von den Stieber Twins und natürlich den Veteranen von Advanced Chemistry begannen und von wo aus wichtige Vertreter des Deutschraps wie Absolute Beginner oder Samy Deluxe und und und beeinflusst wurden. Nach einer warmen Mahlzeit begebe ich mich vollbepackt auf große Oddysee ins Ländle.</p>
<p>Kaum im ICE einen Sitzplatz ergattert, erklingt per Durchsage, dass der Zug komplett ausgebucht ist. Glück gehabt, aber nur teilweise. Nun heißt es &#8216;Sitzplatzhustlen&#8217; von Halt zu Halt. Doch was tut man nicht alles für Hip-Hop. So muss es damals gewesen sein, bloß mit Nahverkehr. Lange Bahnreisen gehörten ebenso zum Jamalltag der 90er Jahre wie das Schlafen in Schließfächern. Um 14:27 Uhr ist es endlich soweit. Der Zug rollt! Nach ungefähr einer Stunde Fahrtzeit sehe ich auf einmal D-Flame den Gang entlang laufen. Hätte ich Zweifel ob der richtigen Verbindung gehabt, spätestens jetzt wäre ich mir sicher, dass ich am richtigen Gleis eingestiegen bin. Ab Göttingen taucht das Sitzplatzproblem auf, also begebe ich mich in den Speisewagen und wen sehe ich da den Gang entlang laufen? Den Kellner. Und D-Flame, der sich ein paar Snacks für die Erste Klasse besorgt. Mit zehnminütiger Verspätung komme ich um 18:10 Uhr in Frankfurt an, wo ich in einen ebenso proppevollen Zug umsteige. Nach dem ersten Halt ist mir das Glück jedoch hold und ich erreiche um 19:21 Uhr sitzend Heidelberg. Auf der Rolltreppe am Bahnhof gelingt mir übrigens der D-Flame – Hattrick. Nicht mehr lange, die Vorfreude steigt. Schnell noch das Gepäck im Schließfach verstaut und zu Abend gegessen, ehe es zu Fuß zur Location „Halle 02“ geht. Hier war ich schon einmal und mein Gedächtnis lässt mich nicht im Stich.</p>
<p>Gegen halb neun betrete ich die Halle 02, die zu diesem Zeitpunkt noch mäßig gefüllt ist. Viele nutzen die freie Zeit, um sich auf dem Hof zu unterhalten oder zu rauchen. Aber das wird sich noch ändern, denn das Konzert ist bereits seit Tagen restlos ausverkauft. Hinter der Bühne befindet sich eine riesige Leinwand, auf der Torchs Kopf mit Lorbeerblättern und „40 Jahre Torch“ - Schriftbild zu sehen ist. Die Atmosphäre im Raum ist ein wenig merkwürdig und das Leinwandbild wirkt ein wenig als würde Torch nicht mehr unter uns weilen. Andererseits ist von trauriger Stimmung nichts zu sehen, man sieht die Vorfreude in den Gesichtern der Besucher. Als der DJ einige Heidelberg Tunes auflegt, wird schon textsicher mitgerappt. Von der als merkwürdig beschriebenen Stimmung ist aber spätestens um 21:00 Uhr nichts mehr übrig als der Funkjoker himself, Toni L, die Bühne betritt und eine große Nacht ankündigt. Heute soll Geschichte geschrieben werden. Toni erwähnt außerdem, dass heute Torchs gesamte Verwandtschaft inklusive seiner 101-jährigen Großmutter anwesend sind, woraufhin das Publikum lautstark applaudiert.</p>
<p>Den Auftakt des Abends machen die Funkverteidiger aus Leipzig, die von der Crowd positiv aufgenommen werden und souveräne Aufwärmarbeit leisten. Als nächstes hat Can La Rock das Wort beziehungsweise die Reime und zwei DJs hinter seinem Rücken. Zu dritt werden sie später den Auftritt von Torch unterstützen, allzuviele Songs spielt der heute auch als Back Up aktive Can La Rock aber nicht. Und das ist auch besser so, denn die Menge ist heiß auf Torch. Dann tut sich was. Drei B-Boys betreten die Bühne und für 2 Minuten wird  zu einem  „Torchmann Hip Hop Heidelberg Breakdance“-Sample (up)gerockt. Noch ein letztes „Torchmann Hip Hop Heidelberg Breakdance“ und der Raum wird dunkel. Auf der Videoleinwand, wo zuvor eine Slideshow von Torchbildern zu sehen war, brennt jetzt nur noch eine Kerze zu den Anfangsklängen von „Kapitel 29“. Man kann Torch hören, aber nicht sehen. Ein wenig wie bei Gott (No Gebotsbruch). Während er die ersten Zeilen darbietet, geht passend zum Songtext ein Spotlight an, welchen das Geburtstagskind unter tosendem Beifall betritt. Highlights sind an diesem Abend schwer auszumachen, da heute jeder auf seine Kosten kommt. Sei es bei Abgehnummern wie „Die Welt brennt“ oder dem gesellschaftskritischen „Gewalt oder Sex“. <a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Torch.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13237" title="Torch" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Torch-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Ausstattung.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13238" title="Ausstattung" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Ausstattung-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Siedepunkte des Abends werden aber vermehrt erreicht, als die zahlreichen Gäste / Freunde das Publikum zum Kochen bringen. Mit DJ Stylewarz und D-Flame wird es „Heiß wie Feuer“, Future Rock ließ sich kurz auf der Bühne blicken und auch das Urgestein Ebony Prince ist mit von der Partie. Nacheinander trudeln immer mehr Gäste ins Programm ein, denen es gestattet ist, einige ihrer Songs zum Besten zu geben, darunter auch Aphroe, Pure Doze oder Curse mit „10 Rapgesetze“. Weitere Höhepunkte sind das Zusammenkommen von La Familia, sowie ein sichtlich gut gelaunter und  freestylender MC Rene, der beweist, dass das Mikrofon sein Zauberstab ist. Inzwischen befindet sich auch DJ Mad an den Plattenspielern. Ein absolutes Muss ist die Hommage an die Heimatstadt Heidelberg, sowie der Auftritt der Stieber Twins. Heute sind wir alle Heidelberger. Sogar Esa von Gente Guasta ist extra für diesen Abend aus Italien angereist. <a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Heiß-wie-Feuer.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13240" title="Heiß wie Feuer" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Heiß-wie-Feuer-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Torch-Rene.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13241" title="Torch &amp; Rene" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Torch-Rene-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Stieber-Twins.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13242" title="Stieber Twins" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Stieber-Twins-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Niemand wundert sich, dass bei „Wir waren mal Stars“ alles aus ist, nicht zuletzt aufgrund des Patenparts von Toni L. Sie rocken wie Feuer und Gas, das war&#8217;s. Nicht ganz, denn nun holt Torch erneut D-Flame auf die Bühne, dem die Ehre zuteil wird, die Brücke zur Newschool schlagen zu dürfen und der die Protagonisten auf die Bühne holt, DJ Dynamite darf da natürlich nicht fehlen. Auf einem raggalastigen Beat feuert nun Rapstar nach Rapstar eine Strophe ab. Dazu gehören Marteria, Max Herre, Denyo und Eizi Eiz. Torch kann nun erst einmal abschalten und die Früchte seiner Pionierarbeit genießen. Es folgen Deutschrapklassiker wie  „Esperanto“ aber auch „Hammerhart“ und „Füchse“. Leider ohne Samy Deluxe, der wie Torch später erwähnt, um ein Haar noch dabei gewesen wäre. Torch groovt mit seiner coolen Brille zu „Endboss“ von Marteria, der zuvor schon bei „Wenn der Vorhang fällt“ den Wasipart übernommen hat. Der Mann, den Marten auf seinem Rücken verewigt hat, tauscht kurz Kamera gegen Mikrofon und erklärt die ripke&#8217;sche Erfolgsformel, nämlich seine blauen Augen. Wenn man schon mal zusammen auf der Bühne steht, wird dann auch kollaboriert wo es nur geht, ob bei &#8220;Tabula Rasa&#8221; von Max Herre und Tyron Ricketts oder bei „Sorry“ von D-Flame und Eizi Eiz. Letzterer betont am Ende, ohne wen das hier alles gar nicht möglich wäre und mit den Beginnern sagen über 1000 Menschen in der Halle 02 „Danke“. Danke. <a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Allstars1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13243" title="Allstars1" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Allstars1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Applaus.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13244" title="Applaus" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Applaus-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Für den allerletzten Song bittet Torch noch einmal alle Beteiligten, Freunde und Weggefährten auf die Bühne. Von Legenden wie Scotty 76 bis zu den Funkverteidigern. Spätestens bei „Kapitel 1“ hat an diesem Abend jeder einmal Gänsehaut bekommen und gemeinsam rappen die, die ihm „am Herzen liegen“ mit. Eizi Eiz hält jedem das Mic zum Mitrappen vor die Lippen und Mitdreißiger sind wieder fünfzehn. Denkbar, dass heute ein paar der Schulden bei den Heidelberger Veteranen getilgt wurden, viel wichtiger allerdings, dass man einem besonderen Menschen einen ganz besonderen Abend beschert hat. Gestatten Sie, sein Name ist Frederik Hahn.</p>
<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Schluss.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13246" title="Schluss" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Schluss-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wer glaubt, dies sei alles gewesen, der irrt. Denn heute soll die ganze Nacht gefeiert werden. Da das Konzert bis nach Mitternacht geht, entsteht somit ein fließender Übergang für die Aftershowparty in der „Halle 03“ nebenan. Doch zunächst braucht der Großteil der Besucher erst einmal eine kleine Auszeit und viel frische Luft. Nach besagter Verschnaufpause geht es zur Aftershowparty, wo DJ Dynamite die Crowd zum Tanzen bringt, natürlich wie immer mit einer Prise Karibik. Als er „A Millie“ auflegt, scheppert es ordentlich an der Wand, die dem Subbass nicht gewachsen ist. Um 2:26 Uhr erblicke ich Max Herre und Eizi Eiz, wie sie in Richtung DJ-Pult gehen, wo bereits DJ Mad und DJ Stylewarz stehen. Jetzt hat die Overtime offiziell begonnen.  Eizi Eiz ist sich nicht zu schade zu hosten und kurze Zeit später performt er mit Denyo sogar „Hammerhart“ live. Danach wird kollektiv zu Biz Markie&#8217;s „Just a Friend“ durchgedreht und mitgegröhlt, was einen der schönsten Momente darstellt. Reen kickt erneut ein paar Freestyles, die allerdings nicht so stark wirken wie beim Konzert und DJ Stylewarz legt wie immer auf, worauf er Lust und Laune hat. Neben Deutschrap, darunter auch „Fehdehandschuh“ und Instant Classics wie „Worst Comes to Worst“ zimmert er auch einige Dubstep Mash Ups wie das zu „Hip Hop“ auf die Tanzfläche. <a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Aftershow.jpg"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Aftershow-300x225.jpg" alt="" title="Toch-Aftershow" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-13247" /></a>Zu dieser Zeit begegnet man nun auch dem Adidas Trainingshose sportenden Toni L an der Bar, sieht wie Martin Stieber eine genauso spontane wie astreine Breakdance Perfomance am Boden ablegt oder Eizi Eiz und Denyo unterhalten sich neben einem auf der Bank. Überraschenderweise sehe ich D-Flame nicht. Einer der letzten auf der Aftershowparty ist Marteria, das macht aber nichts, da er vermutlich einer der größten Deutschrapfans im Raum ist. Während DJ Mads Set überkommt es den ebenfalls anwesenden Falk Schacht, welcher sich auf den Weg macht, ihm Props für den zu später Stunde gespielten und von ihm favorisierten Song zu geben. Falk ist auch noch da, als DJ Mad die Plattennadel abgegeben hat und unterhält sich innig mit Marteria bis 5:15 Uhr. Aufbruchstimmung auch bei den letzten &#8216;Stars&#8217;. Und ich? After the aftershow is the hotel lobby!</p>
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		<title>Zwischen den Zeilen: Massiv</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 12:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Abaz]]></category>
		<category><![CDATA[Al Massiva]]></category>
		<category><![CDATA[Eine Kugel reicht nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Massiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute steht Massivs neues Album “Eine Kugel reicht nicht” in den Regalen. Wer noch nicht entschlossen genug ist, kann an dieser Stelle Hintergrundinformationen zum Albumprozess und den einzelnen Tracks erfahren. Zur Seite stand Massiv dabei Produzent Abaz, der sich für die gesamte Produktion verantwortlich zeigt. &#160; Was für eine Idee/ ein Konzept steckt hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold;"><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/massiv.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-13185" title="massiv" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/massiv.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Seit heute steht Massivs neues Album “Eine Kugel reicht nicht” in den Regalen. Wer noch nicht entschlossen genug ist, kann an dieser Stelle Hintergrundinformationen zum Albumprozess und den einzelnen Tracks erfahren. Zur Seite stand Massiv dabei Produzent Abaz, der sich für die gesamte Produktion verantwortlich zeigt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was für eine Idee/ ein Konzept steckt hinter deinem Album &#8220;Eine Kugel reicht nicht&#8221;?</strong></p>
<p>„Eine Kugel reicht nicht“ ist auf jeden Fall ein Konzeptalbum. Nach „Ein Mann, ein Wort“ wollte ich in die Richtung den Fans noch mal was bieten, die sehr viele persönliche und hoffnungsvolle Tracks mögen.</p>
<p><strong>Was gibt es zu deinem Album zu sagen?<span style="font-weight: normal;"> </span></strong></p>
<p>Die Features sind Farid Bang, Granit und Beirut. Farid war eine klare Sache, wir verstehen uns momentan optimal. Für Massaka Kokain 2 gibt es keinen besseren Featurepartner. Das ist das, was die Leute da draußen momentan erwarten und feiern.</p>
<p><strong>Wie lief die Produktion ab?</strong></p>
<p>Abaz: Es war so, dass Massiv mir mehr oder minder seine Vorstellungen mitgeteilt hat wie er das Album gestalten möchte, auch bei vielen Tracks konkrete Vorstellungen mir genannt hat und ich das dann mit Hilfe anderer Produzenten u.a. Caestro, Beatzeps, KD-Beatz, oder X-plosive umgesetzt habe. Wir haben da ein schönes Klangbild gezaubert auf dass Massiv dann quasi seine ganzen Lines gespittet hat.</p>
<p><strong>Was erwartet den Hörer inhaltlich auf deinem Album?</strong></p>
<p>Massiv: Natürlich eine gewisse Härte, die immer bei einem Massiv-Album da ist. Sehr viele hoffnungsvolle Tracks, die unter die Haut gehen und sich nicht vor irgendwelchen großartigen Balladen da draußen verstecken müssen. Ich würde sagen für jeden ist etwas dabei, aber natürlich kann ich den Leuten nicht noch ein BGB geben, weil das wäre jetzt zu brutal. Das ist ein eigenes Projekt. Abaz: Dafür gibt es dann „BGB 3“, das irgendwann auch noch erscheinen wird.</p>
<p><strong> Eine kleine Randnotiz rund um die Aufnahmen?</strong></p>
<p>Massiv: Es war immer recht warm, wa? Abaz: Es war immer recht warm und das Lustige ist: genau neben unserem Aufnahmeraum hat sich so eine Super Metalband eingenistet und sobald die anfängt zu proben können wir Aufnahmen vergessen, weil dann auf jeder Aufnahme so ein dumpfes Schlagen von der Kick oder was auch immer zu hören ist. Dementsprechend war das nun mal eine Streitigkeit, die wir mit denen hatten. Das war so eine Story, die uns auf jeden Fall extrem viel Nerven gekostet hat. Ansonsten sind die Aufnahmen eigentlich immer ziemlich lustig verlaufen. Man hat eigentlich immer sehr viel Spaß im Studio. Massiv macht immer sehr viele Witze, dementsprechend ist die Atmosphäre dann auch immer sehr locker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<p><strong>01. Intro (9mm)</strong></p>
<p>Da erkläre ich was am Tag als ich angeschossen wurde alles abgelaufen ist und ist für jeden auf jeden Fall ein Erlebnis das zu hören. Mir geht’s immer wieder unter die Haut wenn ich das hör. Das ist mehr als nur ein Intro.</p>
<p><strong> 02. Black Gun Beretta</strong></p>
<p>Abriss. Die Häuser.. die Wände.. rütteln.. was weiß ich. Kein Plan, einfach nur Totalschaden. Abaz: Wir haben uns bei dem Track am meisten Zeit gelassen. Dementsprechend ist der Track auch Kino pur geworden. Wir haben da sehr viele Effekte eingebaut, sehr viele Breaks, sehr viele Spielereien. Massiv hat auf diesem Track auch einen sehr Massiv-untypischen Flow. Das ist echt ein technisch sehr starker Track und natürlich ist die Atmosphäre auch absolut unschlagbar. Gehört zu den Top 2,3 Tracks auf dem Album, auf jeden Fall Unterhaltung pur.</p>
<p><strong> 03. Schließ deine Augen und vergis</strong>s</p>
<p>Auf jeden Fall ein hoffnungsvoller Song, der den Kids auf jeden Fall erklärt, dass man mehr machen muss als nur einen guten Flow zu haben und man muss auf jeden Fall etwas opfern.</p>
<p><strong>04. Brennpunkt Innenstadt</strong></p>
<p>Ich präsentiere meine Gegend und erkläre an welchen Punkten man was zu regeln bekommt und was man bekommt.</p>
<p><strong>05. Eine Kugel reicht nicht</strong></p>
<p>Ist die Hymne vom Album. Da erzähle ich meinen Werdegang. Abaz: Und da singt Massiv in der Hook! Massiv: Da singe ich in der Hook und es ist mir sehr sehr gut gelungen.</p>
<p><strong> 06. Wenn man es verliert</strong></p>
<p>Ist ein klassicher Liebessong. Wenn man Herzen ficken will, dann führt der Weg zur Tür. Egal wie schlecht du ein Mädchen oder einen Menschen behandelst, irgendwann ist Ende. Sie verzeiht dir ein- zweimal, aber dann ist Schluss. Und wenn, gibt es kein Zusammenleben.</p>
<p><strong>07. Wir drehen uns im Kreis</strong></p>
<p>Ist ein klassischer Massiv-Song wie „Wenn der Mond in mein Ghetto kracht“. Ich rede viel über die Hood, wie es den Kids geht und dass wir alle in einer Zwickmühle sind und dass der einzige Ausweg nach draußen der Joint ist, weil man da abschalten kann.</p>
<p><strong>08. Massaka Kokain 2 (feat. Farid Bang &amp; Kollegah)</strong></p>
<p>Einfach auf die Fresse mit Farid Bang. Sprich, totale Zerstörung, Helikopter, SEK, alles am Start in diesem Lied. Auf jeden Fall wird das jeder typische Massiv Fan feiern. Abaz: Der Beat ist auch ein absoluter Banger, also einer der stärksten Beats auf dem Album. Extrem basslastig, extrem nach vorne gehend. Also auf jeden Fall auch ein absolutes Highlight vom Album.</p>
<p><strong> 09. Blitzlichtgewitter</strong></p>
<p>Auch so ein Song, auf dem ich meinen Gefühlen freien Lauf lasse. Was heißt, was man alles für Rap opfern muss, dass man so weit kommt wie ich es geschafft habe und natürlich geht es für mich auch noch weiter. Es gibt keinen Stillstand. Stillstand heißt du hast verloren. Du musst mehr geben als nur dein Hemd, das du an hast. Solche Songs gibt es wirklich sehr oft auf dem Album, wo ich wirklich erkläre was man alles tun muss.</p>
<p><strong>10. Wo? Was?</strong></p>
<p>Damit fordere ich wirklich jeden der jetzt Gangsterrap in Deutschland macht und es nicht drauf hat heraus seine Fresse zu halten.</p>
<p><strong> 11.  Prototyp (Skit)<span style="font-weight: normal;"> </span></strong></p>
<p>Auf diesem Skit sage ich, dass endlich die Zeit gekommen ist uns selbst zu feiern hier in Deutschland. Wir müssen nicht immer zu den Franzosen und den Amis rüber gucken. Wir Deutsche sind cool genug und auf jeden Fall mit am Start und müssen nicht immer über den Teich gucken. Wir sollten jetzt anfangen uns auch mal selbst zu feiern.</p>
<p><strong>12. Ghettoalphabet</strong></p>
<p>Streetrepresenter, Battle, dies das.</p>
<p><strong> 13. Nicht nur deutsche Adler können fliegen</strong></p>
<p>Abaz: Ist wie ich finde auf jeden Fall einer der stärksten Tracks auf dem Album. Er erzählt eine Geschihte von einem Migrantenkind,dass Probleme hat sich zu integrieren, besonders im Umgang mit deutschen Kindern. Die Probleme die dabei auftreten werden wunderbar erklärt.</p>
<p><strong>14. Die Nacht wird zum Tag (feat. Beirut &amp; Granit)</strong></p>
<p>Abaz: Schildert mehr oder weniger was bei Jugendlichen passiert, wenn sie in die falsche Gegend geraten und nachts die ganze Scheiße machen, die sich am Tag nicht machen können.</p>
<p><strong>15. Mit dir durch die Ewigkeit</strong></p>
<p>Wieder ein Liebestrack. Genau so beschreibt man eine Frau, wenn man sie liebt.</p>
<p><strong>16. Tanz mit dem Teufel (feat. Granit</strong>)</p>
<p>Ein Straßen-Hip-Hop-Song. Entweder du gehst studieren oder du wirfst einen Backstein. Ein Zwischending gibt es nicht mehr auf der Straße.</p>
<p><strong>17. Dich blendet Geld, mich blendet nichts</strong></p>
<p>Alle Weiber, die von Grund auf auf etwas fixiert sind verraten sich irgendwann. Da zeige ich mit dem Finger auf alle Mädchen, die dich über alles lieben, aber wenn ein anderer mit mehr Geld kommt weg sind.</p>
<p><strong>18. Outro</strong></p>
<p>Einfach nur eine Melodie die runterläuft. Aber nicht irgendeine, sondern eine gute.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zwischen den Zeilen: Absztrakkt</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 12:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[58 Muzik]]></category>
		<category><![CDATA[absztrakkt]]></category>
		<category><![CDATA[diamantgeiszt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 10. Oktober ist Absztrakkts Album &#8220;Diamantgeiszt&#8221; erhältlich. Um sein Album zu beschreiben wählt der Lüdenscheider Rapper seine Worte weise. Anders ausgedrückt: In der Kürze liegt die Würze. &#160; Was für eine Idee/ ein Konzept steckt hinter deinem Album &#8220;Diamantgeiszt“ ? Es ist Raps erste Identifikation mit der Erleuchtungsnatur. Geht von typischen Raptracks über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Absz8_72dpi.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12986" title="Absz8_72dpi" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/Absz8_72dpi-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Seit dem 10. Oktober ist Absztrakkts Album &#8220;Diamantgeiszt&#8221; erhältlich. Um sein Album zu beschreiben wählt der Lüdenscheider Rapper seine Worte weise. Anders ausgedrückt: In der Kürze liegt die Würze.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was für eine Idee/ ein Konzept steckt hinter deinem Album &#8220;Diamantgeiszt“ ?</strong></p>
<p>Es ist Raps erste Identifikation mit der Erleuchtungsnatur. Geht von typischen Raptracks über Emotionen und persönlichen Geschichten bis hin auf spirituelle Sichtweisen.</p>
<p><strong>Was gibt es zu deinem Album zu sagen?</strong></p>
<p>Es ist mein drittes Soloalbum und es baut auf die vorherigen „Dein Zeichen“ und „Das Buch der drei Ringe“ auf. Gibt viel dazu zu sagen aber besser man hört es einfach und läßt es für sich selbst sprechen.</p>
<p><strong>Wie lief die Produktion ab?</strong></p>
<p>Unkompliziert. Influenza`s Finest haben die Beats geliefert und ich habe sie berappt und gemixt. Gemastert wurde dieses Album auch wieder von Calibrated Audio.</p>
<p><strong>Was erwartet den Hörer inhaltlich auf deinem Album?</strong></p>
<p>Geist ist geil. Das erwartet ihn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Von Track zu Track</strong></p>
<p><strong>1. Abszflowsz</strong></p>
<p>Der Opener.</p>
<p><strong>2. Untergrund Rabsztar</strong></p>
<p>Absztrakkt gibt es eigentlich gar nicht.</p>
<p><strong>3. Hör mich tod</strong></p>
<p>Hör mich tod.</p>
<p><strong>4. Schützer des Glüx</strong></p>
<p>Auf dem Rücken eines Elephanten mit einer tödlichen Schlange als Peitsche</p>
<p><strong>5. Back in the Daysz</strong></p>
<p>Kleiner Rückblick.</p>
<p><strong>6. Nurn biszchen</strong></p>
<p>Muß nicht immer gleich so viel sein. Oft reicht auch erstmal ein bißchen.</p>
<p><strong>7. Tanadug</strong></p>
<p>Mandala des Medizinbuddha.</p>
<p><strong>8. Egoszhooter</strong></p>
<p>Ganz alleine.</p>
<p><strong>9. Diamantgeiszt</strong></p>
<p>Möge schon ein Diamantgeiszt allein zahllose Wesen befreien.</p>
<p><strong> 10. Karma</strong></p>
<p>Ursache und Wirkung.</p>
<p><strong>11. Goldständer</strong></p>
<p>Der Diamant wird in die Lotusblüte gelegt.</p>
<p><strong>12. Lieblingszmensch</strong></p>
<p>Song für einen ganz tollen Menschen.</p>
<p><strong>13. Nichtsz weiter als ein Mensch</strong></p>
<p>Gibt insgesamt zwei Skits auf dem Album.</p>
<p><strong> 14. Heil wenn ich rappe<span style="font-weight: normal;"> </span></strong></p>
<p>Auch unbekannte Störgefühle werden umgewandelt in Weisheitsaspekte.</p>
<p><strong>15. Regenbogenkörper</strong></p>
<p>Es bleiben nur Haare, Nägel und Zähne übrig.</p>
<p><strong>16. Strahlenglansz</strong></p>
<p>Licht blendet. Oft.</p>
<p><strong>17. Übertragungszlinie</strong></p>
<p>Danke.</p>
<p><strong>18. Geist ist geil</strong></p>
<p>Mit nichts anderem lag ich bisher so richtig.</p>
<p><strong>19. Rapmutant Klasse Fünf</strong></p>
<p>X-Men Klan ist Hammer.</p>
<p><strong>20. Hot Szhit Outro</strong></p>
<p>Der Schließer.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: Random Axe in Stuttgart</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 10:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[BACKSPIN unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Black Milk]]></category>
		<category><![CDATA[Guilty Simpson]]></category>
		<category><![CDATA[Random Axe]]></category>
		<category><![CDATA[Sean Price]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich Sean Price, Black Milk und Guilty Simpson zur Supergroup Random Axe formierten und diesen Sommer ihr gleichnamiges Album veröffentlichten, befindet sich das Trees Blowin&#8217; – Trio momentan auf großer Europatour. Am 13.Oktober, einem Donnerstag, machte die Tour Halt in der Stuttgarter Schräglage. Die Location hatte zuvor ihren Standort gewechselt, und ist mittlerweile die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/PressPics-Random-Axe-2011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12993" title="PressPics-Random-Axe-2011" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/PressPics-Random-Axe-2011-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" /></a>Nachdem sich Sean Price, Black Milk und Guilty Simpson zur Supergroup Random Axe formierten und diesen Sommer ihr gleichnamiges Album veröffentlichten, befindet sich das Trees Blowin&#8217; – Trio momentan auf großer Europatour. Am 13.Oktober, einem Donnerstag, machte die Tour Halt in der Stuttgarter Schräglage. Die Location hatte zuvor ihren Standort gewechselt, und ist mittlerweile die neue Heimat des wiederbelebten 0711-Clubs.</p>
<p>Doch Ähnlichkeiten mit der beliebten Partyreihe waren schwer auszumachen. Vor allem weil das Konzert mit unter 200 Gästen relativ schlecht besucht war. Dies erschwerte ein Aufkommen von Euphorie. Eher unspektakulär betraten Sean Price und Guilty Simpson kurz vor 22 Uhr die Bühne, nachdem Black Milk bereits längere Zeit an der DJ-Kanzel verbrachte. Unspektakulär könnte man auch den gesamten Abend bezeichnen, wären da nicht vereinzelte Lichtblicke wie die Performance von Solokrachern wie „Boom Bye Yeah“ gewesen. Während des Songs kam ein Fan mit einem P-Pappschild auf die Bühne, um dieses funktionsgerecht zu &#8216;sporten&#8217;. Als Guilty ihm das Mic vor die Lippen hielt, wollte er seinen Held jedoch nicht &#8216;backen&#8217;.</p>
<p>Albumtracks wie „Chewbacca“ sorgten ebenso für kurzweilige Unterhaltung wie die Präsentation der eigenen New Era – Bandkappen und brachten Schwung in den Raum nach anfänglichem Bar-Feeling. Aber dazwischen auch zähes Material und das berechenbare J Dilla – Gedenken. Als sich nach ein paar Tracks Black Milk nach vorne begab, hatten sie die Crowd in ihren Händen. Sein anfängliches Anlassen der Winterjacke hatte schon vermuten lassen, er wolle das Ding hier schnell durchziehen. Schnell vorbei war das Konzert dennoch nach nur einer Stunde. Der an diesem Abend desöfteren nuschelnde Sean Price verteilte nach Guilty&#8217;s „Get Riches, Get Bitches“ noch „Get Bitches“ / „Get Riches“ &#8211; Aufgaben an die ersten Reihen, ehe er sich kurz vor 23 Uhr mit den Worten „Support your local bar“  verabschiedete und an selbige begab. Bar-Feeling.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwischen den Zeilen: Terence Chill</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 10:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Jahrtausendwende bildete er neben Gruppen wie R.A.G. und Creutzfeld &#38; Jacob die Speerspitze des Ruhrpottrap. Diesen Sommer meldete sich Terence Chill mit seinem zweiten Longplayer „Privatsphäre“ zurück. Hier erfahrt ihr wie die Arbeiten am Album abliefen. &#160; Was für eine Idee / ein Konzept steckt hinter „Privatsphäre“? Die Idee zum Album kam als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/TerenceChill-Pressefoto.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12962" title="TerenceChill-Pressefoto" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/TerenceChill-Pressefoto-300x261.jpg" alt="" width="300" height="261" /></a>Um die Jahrtausendwende bildete er neben Gruppen wie R.A.G. und Creutzfeld &amp; Jacob die Speerspitze des Ruhrpottrap. Diesen Sommer meldete sich Terence Chill mit seinem zweiten Longplayer „Privatsphäre“ zurück. Hier erfahrt ihr wie die Arbeiten am Album abliefen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was für eine Idee / ein Konzept steckt hinter „Privatsphäre“?</strong></p>
<p>Die Idee zum Album kam als genügend Songs fertig<strong> </strong>waren. Es gab nicht wirklich ein Konzept zum Album und der Titel ist erst im Nachhinein entstanden, da das Album einige persönliche Songs beeinhaltet. Auf dem Cover sieht man meine Privatsphäre, ein kleines Studio auf dem Dachboden in dem alle Songs aufgenommen wurden. Das Album „Privatsphäre“ steht für ehrliche Hip-Hop-Musik ohne Imagehabe.</p>
<p><strong>Was gibt es zu deinen Featuregästen zu sagen? </strong></p>
<p>Auf dem Album sind Lakman&amp;Flipstar besser bekannt als Creutzfeld&amp;Jakob, BigP(OnAnOn), Dike, Pahel(RAG), TomTom, Neno und Rahim (PFK) aus Polen. Lakman ist dabei weil er ein Teil von Bunkerwelt ist und es schon normal aber immer wieder gut ist, was zusammen zu machen. Man kennt sich und trifft sich zum Musik machen. Laki kommt vorbei und zieht alles relativ schnell durch. Big P ist die andere Hälfte von OnAnOn und natürlich auch ein Bunkerweltler seit Tag 1 . Jetzt ist P mehr auf das Produzieren und Remixen fokussiert. Daher bin ich froh, dass der Song mit dem von ihm produzierten Beat entstanden ist. Wenn P was aufnimmt dann meistens First Take und fertig. Wir sehen uns freitags! Mit Flipstar ist es bei meinem letzten Release „Der Antiheld“ nicht zu einem Feature gekommen und daher wollte ich ihn diesmal dabei haben. Neno &amp; TomTom und ich machen oft Songs zusammen und Dr. Morbius hat zum Song „Verrückte Welt“ ein Video gedreht, welches demnächst zu sehen sein wird. Dike wohnt bei mir um die Ecke und da Senor Junior Kontakte zu Polen hat, haben wir damals ein Feature sowie Auftritte mit PFK gemacht und darum wollte ich Rahim mal wieder mit dabei haben. Hip-Hop verbindet über Grenzen hinaus. Der Song wurde dann auch in Polen, noch vor meinem Release-Date, auf einem Sampler veröffentlicht. Pahel kenne ich seit der Gesamtschulzeit und vorher ist es bis auf einen kurzen Part auf „Metropolis“ von RAG nie dazu gekommen, was zusammen zu machen. Der Kontakt lief natürlich über Internet ab, da er in Washington lebt. Aber das ist ja bei den heutigen Möglichkeiten kein Problem mehr. Ich hab was vorgelegt und dann kam was von Pahel zurück.</p>
<p><strong>Wie lief die Produktion ab?</strong></p>
<p>Die Inspiration gibt mir das Leben oder alles was mir selber und der Welt widerfährt. Beats vermitteln verschiedene Stimmungen und dementsprechend probiere ich textlich darauf einzugehen oder ich habe ein Thema und muss mir dazu einen passenden Beat suchen auf dem ich dann das Thema bearbeite. Beim Texten habe ich entweder einen Sinn und suche die passenden Reime oder ich habe ein paar gute Reime im Kopf, denen ich dann einen Sinn gebe. Mittlerweile nehme ich manchmal ohne zu schreiben auf, indem ich mir Zeilen überlege, sie Stück für Stück aufnehme bis ich dann einen Song habe. Es führen mich einige Wege zum Ziel, das macht Songs zu machen auch nicht langweilg. Die Beats  wurden hauptsächlich von Paul Moadib (Big P) und mir, aber auch Flipstar, Junior und Dr.Morbius haben einen Beat produziert. Da die Beats hauptsächlich noch mit altem Equipment wie EMU-Sampler und Kurzweil produziert wurden, würde ich den Sound als analog beschreiben. Gemixt wurde das Album von Andre B. (MTS).</p>
<p><strong>Was erwartet den Hörer inhaltlich auf deinem Album?</strong></p>
<p>Das Album ist recht abwechslungsreich und geht von Battle-Rap über gesellschaftskritisch bis zu persönlichen Liedern. Es ist eigentlich für jeden etwas dabei und vor allem werden meine Hörer und deren Mütter weniger beleidigt, sondern sie können eventuell was aus meinen Songs entnehmen, das sie nachvollziehen können.</p>
<p><strong>Eine kleine Randnotiz rund um die Aufnahmen?</strong></p>
<p>Die Aufnahmen wurden alle bei mir auf dem Dachboden gemacht bis auf die mit Rahim und Pahel, da beide im Ausland leben. Wenn wir schreiben bzw aufnehmen ist jeder bei der Sache, denn nur so kann ein Song entstehen und daher passiert nur selten etwas am Rande was jetzt erwähnenswert wäre. Ich setze grundsätzlich nie viel Erwartungen in irgendetwas und bei den heutigen CD-Verkäufen habe ich es dann auch nicht getan obwohl momentan viele charten. Ich bekomme live mein Feedback wenn die Leute meine Texte mitrappen und sich über neue Songs freuen. Bis jetzt ist VÖ und Release Party gut verlaufen, wir haben Gewinn gemacht und es geht noch weiter. Ich habe nie darüber nachgedacht mit Musik machen aufzuhören, das erhält wohl meine Liebe zur Musik, wobei ich mittlerweile mehr Musik mache, als dass ich welche von anderen Künstlern höre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Von Track zu Track</strong></p>
<p><strong>01. Intro </strong></p>
<p>Ich habe die Vocal Cuts rausgesucht und P hat darauf den Beat gemacht während ich den Text schrieb, welchen ich nachdem der Beat fertig war, direkt aufgenommen habe. Fast zeitgleiche Entstehung des Textes und des Beats.</p>
<p><strong>02. Chefin </strong></p>
<p>Ein Song über das Berufsleben und eine wahre Geschichte.</p>
<p><strong>03. Wortfetzen </strong></p>
<p>Bester Beat auf dem Album und guter Klingelton für das Handy.</p>
<p><strong>04. Goldig </strong></p>
<p>“Ist nicht alles Gold was glänzt was du mit Stolz erkämpfst fuhrst gerad stolz ´nen Benz hast ihn jetzt voll zerwemmst..“</p>
<p><strong>05. Undankbarer Job </strong></p>
<p>Ein schöner Themensong für den ich mir einen Beat von Flipstar pickte.</p>
<p><strong>06. Nur ein Reim </strong></p>
<p>Zweitbester Beat vom Album und Senor Junior hat Cuts gemacht.</p>
<p><strong>07. Es ist an der Zeit </strong></p>
<p>Ist der letzte Song der für dieses Album gemacht wurde.</p>
<p><strong>08. Scheiß-Drauf-Mentalität </strong></p>
<p>Übt Kritik an Kritik.</p>
<p><strong>09. Skit</strong></p>
<p><strong>10. Es könnt schlimmer kommen </strong></p>
<p>Zweite Videoauskopplung. Video: Kai Drucks (Twin-Pics). Ein selbstkritischer Song mit postivem Beat und Refrain.</p>
<p><strong>11. Verrückte Welt </strong></p>
<p>Dr Morbius hat den Beat und das Video produziert.</p>
<p><strong>12. Mit oder ohne </strong></p>
<p>Ein in dieser Form noch nie dagewesener Song der Vergleiche.</p>
<p><strong>13. Tag-Team </strong></p>
<p>Terrarist und Antiheld auf einem kranken Beat.</p>
<p><strong>14. Tschuldigung</strong></p>
<p>„ ich hoffe ihr verzeiht bevor ihr´s vergeigt gebt mir das Mic“</p>
<p><strong>15. Du bist du </strong></p>
<p>Erste Videoauskopplung zum Album. Video: A.Bentz</p>
<p><strong>16. Nach vorn </strong></p>
<p>Deutsch-polnische Kollaboration.</p>
<p><strong>17. Wir sehen uns </strong></p>
<p>Persönlichster Track auf dem Album.</p>
<p><strong>18. Outro </strong></p>
<p>Die Reihenfolge der Songs wurde von Senor Junior festgelegt, da er der DJ ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: Reeperbahnfestival 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 10:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[ABC-Day]]></category>
		<category><![CDATA[Die Orsons]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftklub]]></category>
		<category><![CDATA[Ray Cooks]]></category>
		<category><![CDATA[Reeperbahnfestival 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 24.September Auf den ersten Blick möchte  man meinen, dass das Reeperbahnfestival wenig bis gar nichts mit Hip-Hop am Hut hat. Doch weit gefehlt. Wer genauer hinsieht, kann sich bei der riesigen Vielfalt des dreitägigen Festivals auch Themen mit ausreichender Hip-Hop-Relevanz herauspicken. Und damit sind nicht etwa Die Orsons oder Kraftklub gemeint, die beiden einzigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/logo.png"><img class="alignright size-full wp-image-12899" title="logo" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/10/logo.png" alt="" width="287" height="225" /></a></p>
<p><strong>Samstag, 24.September</strong></p>
<p>Auf den ersten Blick möchte  man meinen, dass das Reeperbahnfestival wenig bis gar nichts mit Hip-Hop am Hut hat. Doch weit gefehlt. Wer genauer hinsieht, kann sich bei der riesigen Vielfalt des dreitägigen Festivals auch Themen mit ausreichender Hip-Hop-Relevanz herauspicken. Und damit sind nicht etwa Die Orsons oder Kraftklub gemeint, die beiden einzigen musikalischen Vertreter unserer Kultur. Das Reeperbahnfestival bietet neben der dominierenden Musikbeschallung auch Vorträge / Diskussionsrunden rund um das Musikgeschäft, sowie Kunst in Form von Ausstellungen und StreetArt an. Wer beim Reeperbahnfestival ist, hat die Qual der Wahl. Es empfiehlt sich, im Vorfeld auf der Internetseite sich seinen pers<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ö</span>nlichen Timetable zusammenzustellen.</p>
<p>Nach meiner Ankunft am Spielbudenplatz m<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ö</span>chte ich mir um 14.00 Uhr das <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>Warner-Music-Demo-Battle ansehen. Die Bühnen sind allerdings leer, also beschlie<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ß</span>e ich in die n<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ä</span>chstbeste Location zu gehen. Hier gibt es zwar keine kostenlose Raps, aber daf<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>r kostenlose Wraps. Gestärkt begebe ich mich nun ins <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>Theater Schmidt. Hier finden die Diskussionsrunden im Rahmen vom <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>ABC-Day“ statt, durch die NDR-Moderator Jan-Hendrik Becker f<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>hrte. Ich komme um 15.00 Uhr rechtzeitig zum Start von <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>Wie man dem Medienrummel auf die Sprünge hilft“. Bei der Veranstaltung diskutieren Booker, Journalisten und andere Vertreter der Branche wie Nachwuchskünstler die Musikmedien f<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>r ihre anstehenden Ver<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ö</span>ffentlichungen und Auftritte gewinnen können. Am Ende bleibt vom Gespräch hängen, dass Künstler unbedingt die eigene Homepage pflegen sollten, um so ihre Fanbase konstant zu erweitern. Desweiteren wird empfohlen keine Demo-CDs an Booker, sondern lieber einen Link mit zwei Songs zu schicken.</p>
<p>In der n<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ä</span>chsten Gesprächsrunde um 15.45 Uhr geht es um Musikjournalismus und die Beziehungen zwischen Künstler und Journalisten. Hierzu sind der Chefredakteur der <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>Visions“, Dennis Plauk, Stephan Faber von ZDF Kultur, Produzent Ralf Goldkind (Lucilectric, Die Fantastischen Vier), sowie der Musiker Tom Liwa eingeladen. Letzterer hat seinen Sohn mit auf der Bühne, der die Aufmerksamkeit des m<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">äß</span>ig gef<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>llten Saals auf sich zieht, indem er ins Mikrofon haucht und seine Kapuze <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>ber den Kopf zieht. Inhaltlich geht es darum, dass es letztlich auf gute Musik ankommt, wenn man in einem Magazin oder TV-Format stattfinden m<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ö</span>chte. Au<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ß</span>erdem sollte man bestimmte Interviewfragen wie nach dem Bandnamen auslassen und stattdessen lieber flexibel mit Musikern in Interviewsituationen umgehen. Es gab keine Meinungsverschiedenheiten der Protagonisten, so dass diese wie auch die vorherige Runde relativ unspektakul<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ä</span>r von statten ging.</p>
<p>Um 16.30 Uhr gibt es eine halbstündige Umbaupause, denn die Show vom MTV-Aushängeschild Ray Cooks <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>Ray’s Reeperbahn Revue“ steht an. Es ist der dritte und letzte Tag des Festivals und somit auch seiner einstündigen Show, in der es darum geht, interaktiv mit dem Publikum und seinen musikalischen Gästen, darunter auch der Produzent von Kylie Minogue, einen Song <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>ber Hamburg zu komponieren. Hierf<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>hr wird aus losen Zeilen <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>ber Hamburg ein Song getextet, der am Ende gemeinsam gesungen werden soll. Ray hat von Beginn an die Lacher auf seiner Seite und den ausverkauften Saal unter Kontrolle. Beim Warm Up vor Showbeginn sagt er, er müsse noch kurz backstage eine Line ziehen und auf der Bühne lässt er sich f<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>r ein Facebookfoto sämtliche Hinterteile aller Besucher entgegenstrecken. Au<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ß</span>erdem rekrutiert er aus dem Publikum Barpersonal wie einen jungen langhaarigen Mann und dessen Freundin, den er Jesus nennt. Gegen Ende der Show dürfen weitere Gäste noch Freibier verteilen. Der geplante Song geht übrigens gründlich schief, da es Probleme mit dem USB-Stick und dem Herunterscrollen des Songtextes an der Leinwand gibt. Tosenden Beifall gibt es dennoch im ausverkauften Saal.</p>
<p>Als nächstes steht die gute alte Kunst auf meiner Liste. Im Beatles-Museum <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>Beatlemania“ findet zur Zeit die Ausstelltung <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>One Album – Hundreds of Artworks: AMOS Showtime“ statt. Der Name ist Programm. Zum Album <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>Showtime“ vom deutsch-iranischen S<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ä</span>nger AMOS wurden <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>ber 350 Artworks von K<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>nstlern aus aller Welt ausgestellt. Ein beachtliches Projekt, das mit dem Beatles-Museum allerdings den falschen Ort gefunden hat. Zu schwach wirkt die Ausstellung im Gegenzug zum mehrst<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ö</span>ckigen Beatles-Spektakel. Wer sich aber nur die Ausstellung angeschaut hat, muss begeistert gewesen sein. Allzuviel Zeit bleibt nicht mehr und das Museum schlie<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ß</span>t kurz nachdem ich um 19.04 Uhr die heiligen Hallen verlasse.</p>
<p>Zu guter letzt kommen die Konzerte von den Orsons und Kraftklub. Bevor die Orsons um 21.20 Uhr im Club Moondoo auftreten, stehen sie mir in entspannter Atmosph<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ä</span>re f<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>r ein Interview zur Verf<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>gung. Der Hamburger Newcomer Ahzumjot lässt sich vor der Show ebenfalls blicken, um mit den Schwaben ein wenig zu plaudern. Obwohl zwei der Orsons angeschlagen sind, präsentieren sich die Universalneulinge auf der Bühne gewohnt bärenstark und fit wie Turnschuhe. Zuerst wird die kommende Hitsingle <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>Konfetti im Drink“ angespielt, um danach zum ganz normalen Wahnsinn (no F.R.) überzugehen. Hin und wieder rennt Maeckes durchs Publikum und kehrt per Purzelbaum auf die B<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>hne zur<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>ck. <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Ü</span>berhaupt hätte heute nur noch eine Breakdance-Einlage gefehlt. Der n<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ö</span>tige Circle war aufgrund der besonderen Architektur des Clubs direkt vor der Stage gegeben. Das Publikum, das auf Anfrage die Orsons zum Gro<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ß</span>teil noch nicht kennt, ist begeistert und macht sogar beim kollektiven &#8216;auf den Boden gehen&#8217; mit.</p>
<p>Während sich die Orsons nach dem Konzert noch zu einem spontanen Exclusivgig überreden lassen, mache ich mich auf den Weg zum letzten Teil meiner Reeperbahnoddysee. Im <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>Uebel &amp; Gefährlich“ treten Kraftklub auf. Kurz vor zwölf. Der Fahrstuhl ist besetzt, also spurte ich die Treppen in den 4. Stock hoch und komme pünktlich zum ersten Song. Der Auftritt <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ü</span>berzeugt durch die Bank und die Menge tanzt und rastet aus. Neben den bekannten Songs der <span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">„</span>Adonis Maximus EP“ haben die Chemnitzer auch neue Songs dabei, die der ein oder andere bereits aus dem Festivalsommer kennen dürfte. In den hinteren Reihen finden sich zudem etwas ältere Besucher, die aber ebenso von der Musik angetan sind wie der Rest im Raum. Das Konzert ist nach einer Stunde um 23.52 Uhr aus, aber man soll ja bekanntlich gehen wenn es am sch<span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ö</span>nsten ist. Deshalb bleibe ich auch nicht zur Aftershowparty und mache mich auf den Heimweg.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: F.R. im Uebel &amp; Gefährlich</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 08:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[F.R.]]></category>
		<category><![CDATA[Übel & Gefährlich]]></category>
		<category><![CDATA[Willkommen Zuhause Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, am Wochenende arbeiten zu müssen. Ehrlich gesagt freue ich mich teilweise sogar darauf, gerade wenn ich als leidenschaftlicher Konzertbesucher wieder einmal die Chance bekomme, einen Auftritt für umme sehen zu können. Noch erfreulicher wird die ganze Angelegenheit, wenn einem der Manager schon einmal Freibier für nach der Show verspricht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/F.R.-Willkommen-Zuhause.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12476" title="F.R. Willkommen Zuhause" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/F.R.-Willkommen-Zuhause-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, am Wochenende arbeiten zu müssen. Ehrlich gesagt freue ich mich teilweise sogar darauf, gerade wenn ich als leidenschaftlicher Konzertbesucher wieder einmal die Chance bekomme, einen Auftritt für umme sehen zu können. Noch erfreulicher wird die ganze Angelegenheit, wenn einem der Manager schon einmal Freibier für nach der Show verspricht. Zu guter Letzt hat mich F.R. mit seinem neuen Album sehr positiv überraschen können. Ich war also mehr als gespannt, was mich erwarten würde.</p>
<p>Doch bevor ich mich dem Auftritt und anstehenden Interview stellen konnte, galt es sich natürlich vorzubereiten. Unter anderem durch das Ansehen bereits gehaltener Interviews mit 16 Bars oder natürlich BACKSPIN TV. Hier verfluchte ich insgeheim Niko und Visa Vie, da sie mir einige meiner  potentiellen Fragen bereits vorwegnahmen. Was mir dabei ebenfalls im Kopf blieb, war F.R.‘s Aussage, seine Musik könnte durchaus auch von älteren Hausfrauen und nicht nur Leuten aus seiner Generation gehört werden. Doch dazu später mehr.</p>
<p>Nach ordentlicher Vorbereitung und den obligatorischen Bier zum Warmup schnappte ich mir Notizblock sowie Diktiergerät und machte mich rechtzeitig auf Richtung Uebel und Gefährlich. Hier sollte der dritte Tourstopp der „Willkommen Zuhause“-Tour stattfinden. Dort angekommen hatte man zunächst keinen Presseausweis für mich, was angeblich aber kein Problem sein sollte, ich solle nach der Show einfach so Backstage gehen. Nach den Erfahrungen auf dem Hip Hop Kemp hatte ich diesbezüglich auch keine Bedenken und begab mich voller Vorfreude in den vierten Stock des alten Flak-Bunkers auf dem Heiligengeistfeld. Oben angekommen wurden mir drei Dinge schlagartig klar: Die Hitzewand sagte mir, dass ich mit meiner Kapuzenjacke etwas zu warm angezogen war. Die Wand der zahlreichen Fans verwehrte mir zum einen den Gang bis direkt vor die Bühne und ließ mich zum anderen mit 25 Jahren das erste Mal auf einer Party richtig alt fühlen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer waren einige 40-Jährige, die mir beim Gang zur Theke ins Auge sprangen. Urplötzlich musste ich wieder an F.R.‘s Aussage denke, dass auch ältere Hausfrauen seine Musik hören könnten. Doch die Ernüchterung folgte sofort, als ich merkte, dass die älteren Semester nicht wegen F.R. sondern wegen ihren minderjährigen Kindern mitgekommen waren. Mit meinem ersten Bier und einem relativ schlechten Blick auf die Bühne, welche ein rot-weißes Banner mit der Aufschrift „Willkommen Zuhause“ zierte, wartete ich der Dinge, die da kommen sollten. Nach einigen Kanye-Songs zur Überbrückung ging es pünktlich um 20 Uhr mit einem Snippet aus F.R.s musikalischem Werdegang los. Nach dem Einstieg „machen!“ gab sich die junge Crowd das erste Mal besonders lautstark zu erkennen. Schnell wurde klar, dass hier heute Abend durchaus etwas möglich wäre. Vor allem die Aussage von F.R., sein letzter Besuch im „Uebel und Gefährlich“ wäre eines seiner Tourhighlights gewesen, ließ die Menge noch einmal deutlich anspornen, noch mehr zu reißen. So gab es auch keine Widerrede, als F.R. den kompletten Saal aufforderte sich hinzusetzen, um passend zur Hook mit voller Kraft aufzuspringen, und wunderbar aufging –selbst die Leute hinter der Theke ließen sich darauf ein – für mich faulen, übermüdeten Sack aber fast schon in Sport ausartete. Grund genug also, mir ein neues Bier zur Erfrischung zu holen, was mir schließlich einen neuen Stehplatz bescherte, da ich zum Einen von der erhöhten Theke aus einen deutlich besseren Blick auf die Bühne hatte und mich zum anderen zwischen den zahlreichen Eltern, die die Bar belagerten, seltsamerweise aufgehobener fühlte. Zudem gab es dort mehr Licht, was mir sehr zu Gute kam, um mir ein paar Notizen zur Show machen zu können. Von meinem neuen Spot konnte ich dann wunderbar verfolgen, wie F.R. durch eine Fangfrage feststellen konnte, dass Hamburger Frauen scheinbar intelligenter als der übliche F.R.-Schnitt sind und Hamburger Männer erschreckend authentisch Frauen-Gekreische imitieren können. Für mich persönlich ein wenig überflüssig war die HomΩage an Tim Bendzkos „Nur noch kurz die Welt retten“, was aber durchaus zu überleben war. Schließlich gab es den restlichen „Highlights“ wie „Zweifellos“ oder „Sonne schneit“ genug brauchbaren „Gegenverkehr“. Anlässlich des anstehenden Jubiläums „Ein Jahrzehnt F.R.“ hatte sich der Mann auch etwas Besonderes einfallen lassen. Kurz vor seinem Track „Gefällt Mir“ ließ er die brodelnde Menge eben „Gefällt Mir“ schreien. Am Ende der Tour wird dann entschieden, welche Stadt die lautesten Schreihälse beheimatet und somit auf die Live-DVD darf, schlechte Chancen dürfte die „Uebel und Gefährlich“-Crowd jedenfalls nicht haben. Nach einem kurzweiligen Auftritt, der teils selbst meine Stehpartner in höherem Alter zum mitnicken bewegte, verließ F.R. dann recht abrupt die Bühne. Doch schnell wurde klar, dass die typischen Zugabe-Zurufe eingeplant waren und nach einer relativ beeindruckenden Performance des mitgebrachten Drummers, der mich irgendwie an ein Roots-Konzert vor ein paar Jahren zurückerinnerte, betrat F.R. voller Elan erneute die Bühne. Und die Zugabe hatte es durchaus in sich: Neben einer starken Darbietung zu „Ganz Normaler Wahnsinn“ gab es auch eine rasante Acapella-Performance zu einem ganz neuen Song. Allerdings nicht ohne sich vorher die Gewissheit vom Publikum geben zu lassen, hier nicht ganz so kritisch auf seine Darbietung zu achten. Wäre aber auch nicht nötig gewesen, das gelungene Flow-Donnerwetter wurde auch so gebührend abgefeiert. Als es dann nach etwa 15 Minuten endgültig vorbei war, machte ich mich gegen den Strom direkt Richtung Backstage-Bereich auf, um unter anderem mein versprochenes Freibier in Anspruch zu nehmen. Nachdem ich jedoch erst einmal den falschen Ausgang nahm und von einem netten Türsteher erklärt bekam, wo es wirklich zum Backstage-Bereich ging, musste ich erst einmal feststellen, dass der Türsteher vom Backstage-Bereich nicht allzu begeistert von meinen Vorhaben war, ohne Presseausweis in den hinteren Bereich des Glücks zu gelangen. Glücklicherweise kam Chris, der Manger von F.R., gerade aus dem Backstage-Bereich und konnte die Sache aufklären. Hinten angekommen, bereitete F.R. sich auf den tosenden Teenie-Schwarm am Merchandise-Stand vor. Nach einer kurzen Vorstellung und der Ansage, es mir noch für etwa eine halbe Stunde gemütlich zu machen, warf F.R. noch einen kurzen Blick in den Spiegel, rückte seine Garderobe zurecht und verschwand dann erst einmal in Richtung Merchandise-Stand. Mit einem Freibier machte ich mir es dann auf der weichen Couch gemütlich und lauschte den kreischenden Teenies von draußen – vermeintlich weiblich, wobei man wie gesagt festgestellt hatte, dass Hamburger Männer Frauen-Geschreie unglaublich gut imitieren können. Zwischendurch bekam ich die SMS eines Kumpels mit der Bitte, F.R. doch bitte nach einem zweiten Teil zu „Diplomingenieur“ zu fragen. Nach kleineren Konversationen mit dem Gefolge von F.R. kam dann pünktlich zum letzten Schluck meine Biers selbiger zurück vom Merchandise-Stand. Nachdem ich ihn kurz von den Live-Qualitäten eines Fashawn zu überzeugen versuchte, konnte das entspannte Interview dann beginnen. So entspannt, dass ich die eingeplante Zeit vergaß und mich F.R.‘s Manager irgendwann unterbrechen musste und mir so leider ein paar Fragen verwehrt blieben, unter anderem auch die nach einem zweiten Teil zu  „Diplomingenieur“, wofür mich an dieser Stelle bei einem gewissen Herrn Bernschein entschuldigen möchte.</p>
<p>Nach getaner Arbeit und einem vergnüglichen Abend, machte ich mich schließlich leicht benebelt auf dem Heimweg. Dort angekommen konnte ich feststellen, dass meine rund zehn Jahre ältere WG-Partnerin trotz später Stunde noch wach war und ebenfalls einen recht ereignisreichen Tag hatte. Nach einer kleinen Sportzigarette und der Reflektion des Abends musste ich letztendlich feststellen, dass ich doch noch keinen Grund hab, mich alt zu fühlen. Zu dieser Zeit dürfte F.R.  übrigens schon wieder auf dem Weg nach Köln gewesen sein, um den nächsten Stopp seiner etwas anderen Definition von „Zuhause“ zu besuchen.</p>
<p>Das ausführliche Interview mit F.R. könnt ihr demnächst in unserer Interview-Sektion lesen.</p>
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		<title>Glosse: Ganz schön taff, &#8220;taff&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 10:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cora Schumacher]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfang der Woche machten die Bilder von Marteria und Dingenskirchen… Cora Schumacher beim gemeinsamen Frühstück die Runde. So auch in der Pro Sieben – Sendung „taff“ vom 06.September. Die Anmoderation lässt bereits erahnen, wie der fast dreiminütige Beitrag ausgeht. Annemarie Warnkross bezeichnet Marteria als erfolglosen Rapper und macht dabei eine coole Geste. Liebe Annemarie, sieh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/bs-logo.png"><img class="alignright size-full wp-image-11905" title="bs logo" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/bs-logo.png" alt="" width="300" height="300" /></a>Anfang der Woche machten die Bilder von <strong>Marteria</strong> und Dingenskirchen… <strong>Cora Schumacher </strong>beim gemeinsamen Frühstück die Runde. So auch in der Pro Sieben – Sendung „<strong>taff</strong>“ vom 06.September. Die Anmoderation lässt bereits erahnen, wie der fast dreiminütige Beitrag ausgeht. Annemarie Warnkross bezeichnet Marteria als erfolglosen Rapper und macht dabei eine coole Geste. <span style="text-decoration: line-through;">Liebe Annemarie, sieh dir deinen Freund an und sag dann wer hier erfolglos ist.</span> Daniel Aminati nennt ihn einen Typ der es als Fußballer, Model und Rapper versucht hat. „Die Betonung liegt ganz klar auf ‚versucht‘.“ Da war doch was, hat sich Aminati nicht selbst als Fußballer und Model versucht? Naja, hätte Marten lieber mal auch bei „Der Berg ruft“ im Hintergrund getanzt statt zu rappen „versucht“. Der Rapper, den angeblich keiner auf der Straße kennt und dessen Musik auf zigtausend iPods im Shufflemodus wohl immer übersprungen wird.</p>
<p>Klar, wenn man nur vermeintliche Bäckereilehrlinge und potentielle Sarah-Connor-Hörer befragt oder jene rausschneidet, die wussten, wer Marteria ist. Wer Erfolg nach dem Kontostand bemisst, der wird dem allgemeinen Tenor des Taff-Beitrags über das skandalöse Ereignis zustimmen, dass <span style="text-decoration: line-through;">der kleine Bruder vom Rekordweltmeister</span> millionenschwere Ralf Marten, der „jetzt eben Rapper“ ist, aber sowas von überlegen ist. Natürlich könnte man jetzt sagen:  „Wenn es dich nicht interessiert, dann schau dir halt  nicht solche Sendungen an.“  Gegenfrage: Wenn eure Mutter nicht kochen kann, esst ihr doch auch nicht stillschweigend den Teller auf oder verlasst den Raum?  Im Beitrag heißt es außerdem „die gesamte Medienbranche“  würde über dieses Thema tuscheln. Stimmt, von Günther Jauch bis zum „Bericht aus Berlin“ waren Marteria &amp; Cora DAS Thema in den Kaffeepausen, bei denen zufällig auch Taff-Reporter anwesend waren. Aber mal angenommen, dem wäre wirklich so. Ob das vielleicht mit der zunehmenden Boulevardisierung in den Medien zusammenhängt? Um es mit den Worten des ‚Chefs‘ von Pro Sieben zu sagen: „Man weiß es nicht.“</p>
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		<title>News: BACKSPIN #106 ist da!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 10:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Afrob]]></category>
		<category><![CDATA[backspin 106]]></category>
		<category><![CDATA[Mc Rene]]></category>
		<category><![CDATA[megaloh]]></category>
		<category><![CDATA[Samy Deluxe]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Ereignisse, über die kann man gar nicht häufig genug berichten. So wie die Veröffentlichung der aktuellen Ausgabe des BACKSPIN Mags, das prall gefüllt ist mit interessanten Artikeln und wissenswerten Informationen. Wir besuchten Samy Deluxe in seinem Studio vor den Toren Hamburgs, trafen MC Rene, der ein Jahr lang mir der Deutschen Bahn durchs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/backspin-106.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11767" title="backspin 106" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/09/backspin-106-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Es gibt Ereignisse, über die kann man gar nicht häufig genug berichten. So wie die Veröffentlichung der aktuellen Ausgabe des <strong>BACKSPIN Mags</strong>, das prall gefüllt ist mit interessanten Artikeln und wissenswerten Informationen.</p>
<p>Wir besuchten <strong>Samy Deluxe</strong> in seinem Studio vor den Toren Hamburgs, trafen <strong>MC Rene</strong>, der ein Jahr lang mir der Deutschen Bahn durchs Land fuhr, fragten<strong> Afrob </strong>wie das damals nochmal war, als er mit Ferris MC zusammen „Reimemonster“ veröffentlichte. Megaloh bekommt von uns 50 Fragen gestellt, wir trafen den Künstler <strong>Robert Matzke</strong> zum Gespräch, zeigen euch die schönsten bemalten Züge und Wände und reden mit einem Protagonisten dieser Szene, Kelt. Für die Technik-Freaks schauen wir auf ein paar historische Geräte zurück, verschließen aber die Augen nicht für Neuheiten und verraten was der neue <strong>DJ-Controller NS6 von Numark</strong> taugt. Natürlich kommen auch die Plattenkritiken nicht zu kurz und wie immer gibt es lohnende Gewinnspiele. Und das ist natürlich noch lange nicht alles. Überzeugt euch selbst, was das Heft zu bieten hat und kauft es in eurem gut sortierten Bahnhofshandel oder bestellt es euch noch viel einfacher über das Internet. Und zwar indem ihr auf das Cover der aktuellen Ausgabe klickt, das links im Bildrand zu sehen ist. Für die ganz Cleveren haben wir natürlich auch ein Abo im Angebot, das ihr euch <a href="http://backspin-media.de/abonnement" target="_blank"><strong>HIER</strong></a> holen könnt.</p>
<p>Schaut euch die Trailer zu der aktuellen Ausgabe an:</p>
<p><object width="500" height="311"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SNN6gTbOdPw?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SNN6gTbOdPw?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="311" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: MS Dockville</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 15:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[BACKSPIN unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Dockville]]></category>
		<category><![CDATA[Eventbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Festivals gilt häufig der Grundsatz: „Es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur falsche Kleidung.“ Beim Dockville Festival in Hamburg hätte man auf seine Kleidung allerdings fast komplett verzichten können. Durch anhaltenden Regen verwandelte sich das Festivalgelände im Stadtteil Wilhelmsburg in ein morastiges, stinkiges Sumpfgebiet, das nur unter größter Anstrengung durchquert werden konnte. Bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/08/MARTERIA_3_DV2011_DENNIS-POSER-bearbeitet.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11508" title="MARTERIA_3_DV2011_DENNIS POSER-bearbeitet" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/08/MARTERIA_3_DV2011_DENNIS-POSER-bearbeitet-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Auf Festivals gilt häufig der Grundsatz: „Es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur falsche Kleidung.“ Beim Dockville Festival in Hamburg hätte man auf seine Kleidung allerdings fast komplett verzichten können. Durch anhaltenden Regen verwandelte sich das Festivalgelände im Stadtteil Wilhelmsburg in ein morastiges, stinkiges Sumpfgebiet, das nur unter größter Anstrengung durchquert werden konnte.</p>
<p>Bereits am Freitag, noch bevor das eigentliche Programm auf den Bühnen beginnt, wird einem bewusst, dass an diesem Wochenende Besucher und Veranstalter an ihre Belastungsgrenzen geführt werden. Sogar eine kurzfristige Absage wird diskutiert, so schlecht sind die Bedingungen. Doch weil zu diesem Zeitpunkt schon 8000 Besucher angereist sind und die ebenfalls schlammigen Campingplätze in Beschlag nehmen, wird die Idee schnell wieder verworfen. Stattdessen werden mit Treckern, Radladern und ähnlichem Gerät mehrere Tonnen Schotter angekarrt, hunderte Kubikmeter Rindenmulch verschüttet und beinahe 2000 Quadratmeter an Bodenplatten verlegt. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Natur zeigt sich von ihrer unbezwingbaren und unbarmherzigen Seite. Ein anderes Problem, das die Anreise erschwert, wird durch die Behörden verursacht. Am Eingang zum Gelände stauen sich die Menschenmassen. Sie werden über eine schmale, improvisierte Holzbrücke auf die Campingplätze geleitet, der einzige asphaltierte Zugang ist dieses Jahr den Einsatzfahrzeugen vorbehalten. Eine Situation, die nächstes Jahr unbedingt überarbeitet werden muss.</p>
<p>Den meisten Besuchern ist das allerdings egal. Viele haben sich anscheinend noch rechtzeitig auf das Wetter einstellen können und reisen mit Gummistiefeln an oder waten gleich barfuß durch den Matsch. Am Freitagnachmittag hat der Himmel seine Pforten zum Glück geschlossen und so kommt zu der Feuchtigkeit von unten nicht auch noch Feuchtigkeit von oben dazu. Die große Bühne, das Grossschot, wird heute von den Hamburger Hip-Hoppern Eljot Quent eröffnet. Zu Beginn des Konzertes haben erst wenige Leute den Weg auf das Gelände gefunden, doch das ändert sich im Verlauf des Auftritts. Zum Glück, denn die Jungs sind mit ordentlich Spaß bei der Sache und beweisen, dass man mit ihnen bestimmt noch zu rechnen hat. Da stimmt einfach alles und ganz zum Schluss wollen alle „Derbe Drauf“ sein. Recht so!</p>
<p>Da Hip-Hop auf dem Dockville dieses Jahr keine besonders große Rolle spielt, gilt es auch mal über den Tellerrand zu schauen und Eindrücke von anderen Bands zu sammeln, die auf das sehr Elektro- und Indiepop affine Publikum abgestimmt sind.</p>
<p>Nach <strong>Eljot Quent</strong> langweilen auf dem Grossschot die<strong> Casiokids</strong> mit ihrem Sound aus New Wave und Pop. Die Rhythmen könnten standardisierter nicht sein, der Gesang nervt. Zeit für ein Bier, das leider genauso brühwarm und schal schmeckt wie die Musik der Norweger.</p>
<p>Die fünf Mädels von <strong>Those Dacing Days</strong> können danach die Stimmung retten, ihr Indierock macht wirklich Spaß und sie sind sichtlich angetan von der Reaktion des Publikums. Ein sehr sympathischer Auftritt voller Leidenschaft.</p>
<p>Parallel spielen auf der kleinen Zeltbühne, dem <strong>Spinnaker</strong>, <strong>Jales</strong> und <strong>Knopf</strong>. Das Deutschrap Duo scheint zwar noch nicht vielen Leuten bekannt zu sein, das Zelt scheint auf den ersten Blick fast leer, hat die paar Fans die vor der Bühne stehen aber mächtig unter Kontrolle. Mit albernen Kostümen und einer ansteckenden Spielfreude machen sie alle Anwesenden glücklich, die sogar sehr lautstark eine Zugabe fordern und für ihren Enthusiasmus auch belohnt werden.</p>
<p>Zurück auf dem Grossschot steht der Auftritt von <strong>Dunkelbunt</strong> an, einem der Pioniere der Fusion zwischen südosteuropäischer Folklore und Popmusik. Und der Auftritt beweist, was viele schon wussten: Balkanbeats sind einfach völlig überflüssig! Der Hype um diese Musikrichtung ist und bleibt absolut unverständlich.</p>
<p>Dann lieber wieder schnell in den Spinnaker und dem Tipp eines Freundes folgen. <strong>The Pollywogs</strong> aus Bergisch Gladbach sollen mit ihrem Rock´n Roll unwiderstehlich sein. Aufgrund der Wetterlage kommt es glücklicherweise zu einigen Verschiebungen im Spielplan (im Maschinenraum, der großen Zeltbühne, müssen einige Konzerte leider sogar abgesagt werden), weshalb wir es rechtzeitig zum Auftritt schaffen. Und wirklich, The Pollywogs rocken. Anfängliche Soundprobleme geben dem Ganzen eine schöne, dreckige Garagenatmosphäre, es scheppert und dröhnt, der Sänger schreit sich aufs Schönste den Teufel aus dem Leib. Das Publikum tobt, vor der Bühne gibt es kein Halten mehr. So müssen die ersten Konzerte von Nirvana auch ausgesehen haben.</p>
<p>Wiederum auf der großen Bühne zeigen die schwedischen Indierocker <strong>Johnossi</strong>, warum sie als sehenswerter Liveact gehandelt werden. Guter Sound, gute Songs. Viele Leute sind gekommen, um sich das minimalistische Spektakel anzuschauen. Manchmal braucht es nicht mehr als ein Schlagzeug, eine Gitarre und ein wenig Licht. Allerdings offenbart sich während des Auftritts ein weiterer organisatorischer Schwachpunkt. Die Bierversorgung stößt an ihre absoluten Grenzen. Viel zu wenig Stände für den Ausschank und zu wenig Personal dehnen die Wartezeit für ein kühles Blondes auf beinahe 20 Minuten! Für den durstigen Festivalbesucher eindeutig zu viel. Und einen Euro Pfand für die wabbeligen, billigsten Plastikbecher?</p>
<p>Na ja, ist jetzt egal, denn auf dem Vorschot, der zweit größten Bühne, hat <strong>Marteria</strong> gleich seinen großen Auftritt. Der Weg dorthin entpuppt sich allerdings als besonders beschwerlich. Beinahe Knietief ist der Schlamm, trotzdem hat sich eine beachtliche Menge von Menschen eingefunden, die  sich im „Matschpit“ – O-Ton Marteria – vergnügt. Gleich zu Beginn zeigt der Rostocker mit „Endboss“ wo der Hammer hängt und liefert einen der besten Gigs des Festivals ab. Man kann es kaum glauben wie viele Hits Marteria hat und wie gut auch sein Alter Ego <strong>Marsimoto</strong> beim Publikum ankommt. Trotz der aktuellen Ereignisse lässt er es sich nicht nehmen, auch seine Hits „Verstrahlt“ oder „Amys Weinhaus“ zu perfomen. Als er die letzten zwanzig Sekunden ansagt, frisst ihm das Publikum bereits aus der Hand und planiert bereitwillig durch kollektives Hüpfen das Gelände. Schade, dass zwanzig Sekunden nur immer so schnell vorbei sind.</p>
<p>Am Samstag scheint die Sonne. Vorteil: Man kann das wirklich einzigartige Ambiente des Festivals mal richtig genießen. Umgeben von einer malerischen beinahe schon romantischen Hafen- und Industriekulisse, direkt an einem Seitenarm der Elbe, ist das Gelände wirklich etwas Besonderes. Nachteil: der langsam trocknende Untergrund setzt olfaktorisch neue negative Maßstäbe.</p>
<p>Da für BACKSPIN auch heute kaum relevante Künstler auftreten, wird das kulinarische Angebot genauer unter die Lupe genommen. Das Handbrot, frisch gebacken und mit Käse und Schinken gefüllt, ist der Renner. Die Hungrigen nehmen lange Wartezeiten in kauf um an die leckere Semmel zu kommen. Auch die Burger sind wirklich überraschend gut, genau wie die Pizza. Die Asianudeln sind langweilig und werden in Soße ertränkt. Insgesamt gibt es viele gute Möglichkeiten, um auf dem Dockville satt zu werden, allerdings natürlich auch zu Festival üblichen Preisen.</p>
<p>Nebenbei <strong>Blackmail </strong>gesehen, die eine gute rockige Show abliefern, dafür aber viel zu wenig gefeiert werden. <strong>Beat! Beat! Beat!</strong> aus Viersen sind unglaublich jung und live unglaublich gut. Ihr Mix aus Indierock und Synthie-Pop kommt beim Publikum gut an. <strong>Kakkmaddafakka</strong> aus Norwegen werden richtig abgefeiert. Mit einer hoch energetischen Show reißen sie das Publikum mit und ernten dafür viel Applaus.</p>
<p>Aber der Tagessieg geht heute an <strong>Casper</strong>. Der Erfolg seines Albums „XoXo“ spült eine Menge Leute vor das Grossschot und als „der Druck steigt“, geht das Dockville steil. Casper beeindruckt als Entertainer, rennt auf der Bühne hin und her, animiert die Menge immer wieder, schafft es sogar, eine kleine Wall of Death zu organisieren. Respekt! Seinen Bassisten, der heute Geburtstag hat, ehrt er damit, einen seiner Songs zu spielen. „400 Euro Job“ könnte zu einem Live-Klassiker avancieren, sehr simpel aber astrein zum mitmachen. Als Casper „Mittelfinger hoch“ verlangt und ihm tausende von eben diesem entgegen gestreckt werden, wird eines klar: hier hat heute jemand alles richtig gemacht.</p>
<p>Danach folgen mit C<strong>rystal Castles</strong> und <strong>Santigold</strong> die vermeintlichen Headliner des Abends. Auch sie werden ordentlich gefeiert, schaffen es aber nicht, die Intensität von Caspers Auftritt zu toppen.</p>
<p>Am Sonntag ist wieder Regen angesagt. Der Himmel öffnet am letzten Tag des Festivals nochmal alle Schleusen und lässt bis in den späten Nachmittag hinein das Gelände erneut untergehen. Viele Besucher haben genug von Schlamm und Wasser und reisen früher ab. Auf dem Zeltplatz sieht es aus wie in einem napoleonischen Feldlager nach dem Zusammenbruch der Grande Armée. Es ist alles überschwemmt, überall verlassene Zelte und zurückgelassene Pavillons, zerstörte Campingstühle und natürlich Müll. Einige Mutige sind nicht unterzukriegen. Sie sitzen völlig verdreckt vor ihren Behausungen und trinken die letzten Biervorräte leer oder nehmen Schlammbäder. Endlich, nach stundenlanger Folter, hat Petrus ein Nachsehen mit dem Dockville Festival und so können die letzten Stunden nochmal genossen werden. Die großartigen &#8230;<strong>And You Will Know Us by the Trail of Dead</strong> aus Texas beschließen das Programm auf dem Grossschot. Mit ihrem überladenen Rock begeistern sie das verbliebene Publikum, gehen allerdings 20 Minuten früher von der Bühne als geplant. Schade und sehr überraschend, da die Band für ihre oft ausufernden Konzerte bekannt ist.</p>
<p>Auf dem Vorschot beendet <strong>Kele</strong>, seines Zeichens Sänger der Band<strong> Bloc Party</strong>, das Spektakel. Auch er liefert eine gute Show ab und zieht viele Besucher ein letztes Mal in den Matsch.</p>
<p>Hoffentlich bleibt dem Dockville Festival auch im nächsten Jahr seine Einzigartigkeit erhalten. Durch ständige bauliche Veränderungen des Standortes müssen immer wieder neue Konzepte erarbeitet werden, das macht es den Veranstaltern nicht leicht ein solches Ereignis zu organisieren. Unbedingt überarbeitet werden muss die Situation am Eingangsbereich. Auch die Getränkeversorgung sollte weiterentwickelt werden, Trinkwasserstationen ausgeschildert werden. So war es vielen Besuchern, auch dem Autor dieses Textes, nicht möglich, die angekündigte kostenlose Trinkwasserstelle zu finden. Trotz mehrfachem Nachfragen beim Personal. Das sind aber alles lösbare Probleme. Wir sind gespannt, mit welchen interessanten Änderungen uns das Dockville nächstes Jahr erwartet. Und dann hoffentlich auch wieder mit besserem Wetter. Schiff ahoi!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kommentar: Brandstiftungen in Hamburg und Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 15:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[187]]></category>
		<category><![CDATA[Brände]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[RGK]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir berichteten vor kurzem über einen Artikel im Spiegel, der die Brandanschläge auf PKW in Hamburg und Berlin thematisiert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei mittlerweile auf bestimmten Milieus, unter anderem auf so genannten „Rapper-Gangs“ wie RGK oder 187. Gezielt nimmt die Polizei bestimmte Rap-Formationen ins Visier und stellt sie aufgrund bestimmter Musikvideos und Aussagen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/07/bs_backspin_platzhalter3-300x300141179.png"><img class="alignright size-full wp-image-10731" title="bs_backspin_platzhalter3-300x30014117" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/07/bs_backspin_platzhalter3-300x300141179.png" alt="" width="300" height="300" /></a>Wir berichteten vor kurzem über einen Artikel im <strong>Spiegel</strong>, der die Brandanschläge auf PKW in Hamburg und Berlin thematisiert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei mittlerweile auf bestimmten Milieus, unter anderem auf so genannten „Rapper-Gangs“ wie<strong> RGK</strong> oder<strong> 187</strong>. Gezielt nimmt die Polizei bestimmte Rap-Formationen ins Visier und stellt sie aufgrund bestimmter Musikvideos und Aussagen, die sich gegen den Staat richten, unter besonderen Verdacht. Aber auch Graffiti-Sprüher oder Cannabis-Konsumenten geraten automatisch ins Visier der Fahnder.</p>
<p>Ohne die Methoden der Polizei, jede Möglichkeit in Betracht zu ziehen, um die Täter zu schnappen, in Frage zu stellen, ist es doch sehr fraglich, inwiefern die Stereotypiserung bestimmter Gruppen zu einer aktiven Hilfe beiträgt. Zudem bekommt man das Gefühl, zwanzig Jahre zurückversetzt zu werden, wenn plötzlich „Haschisch-Konsumenten“ und „Graffiti-Sprayer“ als potentielle Brandstifter betrachtet werden. Dass so genannte „Rapper-Gangs“ mit Parolen wie „Ich hasse diesen Staat, ich scheiß auf die Gesellschaft“ ins Visier der Fahnder geraten, mag eventuell weniger verwunderlich sein. Es mag für manche zwar als reine Schikane erachtet werden, wenn auf einmal Rap-Crews aufgrund brennender Autos in Musikvideos direkt in Verdacht geraten, dies auch in der „Realität“ auszuführen, doch ist unsere Szene nicht immer um „Credibility“ bemüht. Kann man der Polizei somit einen Vorwurf machen, wenn sie angeblich „reale“ Gangster-Rapper automatisch schärfer beobachten, als einen <strong>Jan Delay</strong> oder <strong>F.R.</strong>. Die Frage ist dabei natürlich auch, was ist noch echt und was nicht? Verkommt unsere beliebte Szene am Ende vielleicht zu einem reinen Schauspiel für eine sensationsgeile Medienwelt? Wenn dem so ist, liegt es auch an uns, etwas dagegen zu tun und die Begriffe „Credibility“ und „Realness“ vielleicht auch für das zu nutzen, für was sie stehen. Es ist eine Sache für Entertainment zu sorgen und dazu stehen, eine andere Sache, Entertainment als Verblendung der eigenen Wirklichkeit einzusetzen. Oder hält irgendjemand einen Uri Geller für „real“? Können Rapper auf der einen Seite darum bemüht sein, ernst genommen zu werden, auf der anderen Seite aber sich auf ihre Künstlerfreiheit berufen, wenn sie ernsthaft und öffentlich erzählen, wie viel Koks sie verticken und wie gefährlich sie eigentlich sind? Die Gefahr liegt sicherlich dabei, alle Rapper über einen Kamm zu scheren und den Unterschied zwischen Storytelling und Realität auszumachen. Diese Verantwortung liegt jedoch nicht nur bei den Rappern selbst, sondern auch bei den außenstehenden Medien. Wenn der Spiegel verdächtige Jugendliche beschreibt und in einem Atemzug mit den Problemen des zu vielen Kiffen und Saufen das getragene Kapuzenshirt erwähnt, dann bekommt man als Leser unweigerlich ein klischeehaftes Bild vor Augen geführt, das schnell zu einem falschen Bild führen kann. Auch die Merkmale „3-Tage-Bart“ und „Ohrringe“, in Verbindung mit einem unausgeschlafenen Zustand dürften bei dem gewöhnlichen Spiegel-Leser eben jene stereotypen Vorstellungen bestätigen, die man womöglich sehen möchte. Mal abgesehen davon scheint man zu sehr darauf bedacht zu sein, bestimmte Milieus ins Visier zu nehmen und sie an den Pranger zu stellen, anstatt um Aufklärung bemüht zu sein. Der Staat scheint in diesem Fall nur das Problem, nicht aber die Ursache zu sehen. Weshalb haben Gruppen wie „187“ so einen großen Andrang bei Jugendlichen aus Problembezirken und weshalb ist man dort auf staatsfeindliche Parolen und ausgeübte Verbrechen so stolz? Anstatt das Problem bei der Wurzel zu packen und sich mit den Jugendlichen auseinanderzusetzen wird eine „Sondereinheit“ gegründet, die nach bestimmten Klischees Ausschau hält und daher auch scheinbar harmlose Sprayer und Cannabis-Konsumenten miteinschließt. Hinzu kommt, dass solche Methoden nicht einmal zum Erfolg führen geschweige denn das Problem entschärfen. Ich möchte unseren „Freund und Helfern“ damit keine komplette Inkompetenz vorwerfen, es mag sicherlich keine leichte Aufgabe sein, die Täter zu fassen. Ich möchte lediglich darauf aufmerksam machen, dass ein Kratzen an der Oberfläche vielleicht die Sicht auf das tatsächliche Problem im Untergrund verdeckt. Schließlich sollte man nie das Prinzip von Ursache und Wirkung vergessen.</p>
<p>Letzten Endes liegt es aber bei allen Seiten, den Medien, dem Staat und der Rap-Landschaft selbst, auf die Ursachen und Probleme hinzuweisen und sie weder zu glorifizieren, noch sie zu ignorieren. Gegenseitiges Verständnis und Vertrauen kann nur aufgebaut werden, wenn man auch ernsthaft versucht, die jeweilige Gegenseite und ihre Motivation zu verstehen. Dazu sind alle Parteien aufgerufen, sich und ihrer Verantwortung bewusst zu werden und sich gegenseitig als Individuen wahrzunehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zwischen den Zeilen: Sandy Solo &#8211; &#8220;Rumble in Heilbronx&#8221;</title>
		<link>http://backspin-media.de/archives/10530</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 10:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Rumble in Heilbronx]]></category>
		<category><![CDATA[Sandy Solo]]></category>

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		<description><![CDATA[Sandy Solo, der im Laufe der Jahre 6 Alben und 7 Mixtapes veröffentlichte, bringt nun mit &#8220;Rumble in Heilbronx&#8221; am 22.07.2011 seinen neuen Streich unter die Meute. Einigen dürfte der Heilbronner durch die Teilnahme an &#8220;Feuer über Deutschland&#8221; ein Begriff sein. Was genau hinter &#8220;Rumble in Heilbronx&#8221; steckt erfahrt ihr in BACKSPINs &#8220;Zwischen den Zeilen&#8221;: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/07/Sandy_Solo_Rumble_in_Heilbronx_Cover.jpg"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/07/Sandy_Solo_Rumble_in_Heilbronx_Cover-300x300.jpg" alt="" title="Sandy_Solo_Rumble_in_Heilbronx_Cover" width="300" height="300" class="alignright size-medium wp-image-10531" /></a><strong>Sandy Solo, der im Laufe der Jahre 6 Alben und 7 Mixtapes veröffentlichte, bringt nun mit &#8220;Rumble in Heilbronx&#8221; am 22.07.2011 seinen neuen Streich unter die Meute. Einigen dürfte der Heilbronner durch die Teilnahme an &#8220;Feuer über Deutschland&#8221; ein Begriff sein. Was genau hinter &#8220;Rumble in Heilbronx&#8221; steckt erfahrt ihr in BACKSPINs &#8220;Zwischen den Zeilen&#8221;:</strong></p>
<p><strong>Was für eine Idee/ ein Konzept steckt hinter deinem Mixtape?</strong><br />
Zum Einen wollte ich ein Mixtape für Heilbronn machen und mehr mit den lokalen Acts arbeiten.<br />
Zum Anderen wollte ich Deutschland zeigen, dass auch Heilbronn jede menge Talent besitzt.<br />
<strong><br />
Was gibt es zu den Feature-Gästen zu sagen?</strong><br />
Da es sich hier ja nur um lokale Acts handelt, gibt es nicht viel zu sagen. Ich wollte absichtlich<br />
nur Leute aus Heilbronn featuren. Das bekannteste Feature ist wahrscheinlich Mike Dalien, der als<br />
teil des Duos &#8220;Down Low&#8221; vor allem in den 90er Jahren viele Erfolge gefeiert hat. Meinen Homie Zafer<br />
kennt der ein oder andere vielleicht aus der Kabel 1 Show &#8220;Schluss mit Hotel Mama&#8221;, bei der er als<br />
Sieger hervor ging. Dann wäre da noch Brockmaster B., den die aufmerksamen Zuschauer aus<br />
diversen Videos von Kaas und Eko Fresh kennen.</p>
<p><strong>Wie lief die Produktion ab?</strong><br />
Sehr entspannt. Ich hab meine Beats durchgehört und mal 20-30 Beats in einen Ordner gezogen.<br />
Dann haben wir uns einen nach dem anderen gepickt. Aufgenommen haben wir meistens nachts.<br />
Mir war sehr wichtig, dass der Vibe stimmt. Wir haben uns immer einen Beat ausgesucht und sehr laut<br />
im Studio laufen lassen. Solange bis wir ein Thema hatten. Dann ging’s los. Die Beats sind sehr vielfältig.<br />
Manche Tracks bestehen nur aus Samples und manche sind komplett samplefrei.</p>
<p><strong>Was erwartet den Hörer inhaltlich auf deinem Mixtape?</strong><br />
Das Mixtape ist sehr vielfältig und so geht es thematisch um Vergangenheitsbewältigungen über Momentaufnahmen bis hin zu hollywoodreifen Geschichten. Das einzige was man vergeblich sucht sind irgendwelche Diss- oder Punshlinesongs.</p>
<p><strong>Eine kleine Randnotiz rund um das Mixtape?</strong><br />
Das erstaunliche ist, dass wir wirklich sehr schnell mit dem Tape fertig waren. Am meisten hab ich mich darüber gefreut, dass der Song mit Mike Dalien entstanden ist. Aufgenommen haben wir alles in meinem neuen Studio mit neuem Equipment, das ich mir vor kurzem zugelegt haben. Ich habe viel ausprobiert und vielleicht gibt es deshalb auch die musikalischen Unterschiede zwischen den Tracks. Aber trotzdem ist alles in Top-Qualität. Ich habe mir jetzt vorgenommen, jedes Jahr ein &#8220;Rumble in Heilbronx&#8221; Mixtape zu machen.</p>
<p><strong>Von Track zu Track … </strong></p>
<p><strong>01. Intro</strong><br />
Ist wahrscheinlich der einzige Track, der kein richtiges Thema hat. Ein typisches Intro eben.</p>
<p><strong>02. Jetzt und hier</strong><br />
Der Titel sagt eigentlich schon alles. Das ist eine Momentaufnahme. Jetzt und hier.</p>
<p><strong>03. Jeden Tag (feat. L-Dizz &#038; Dennis Proskurin)</strong><br />
Beschreibt den Alltag. Die tagtägliche Situation. Können sicher viele nachvollziehen.</p>
<p><strong>04. Warum? (feat. L-Dizz)</strong><br />
Den Track hab ich alleine angefangen zu schreiben. Ich saß im Studio, habe mich selbst ein paar<br />
Sachen gefragt und der Beat lief gerade im Hintergrund. Das war dann das Thema.</p>
<p><strong>05. Bereit zu Sterben (feat. N.E.N.A.D. &#038; Lax)</strong><br />
Als das Thema feststand wollte ich erst alle Sachen aufzählen, für die ich bereit wäre zu sterben.<br />
Das war mir dann aber doch zu simple. Ich habe dann eine filmische Szene beschrieben, zu der wir<br />
noch ein Video drehen werden. Meinen Homie Nenad kenne ich übrigens schon seit über 15 Jahren.<br />
Wir waren Mitte der 90er Jahre in der Selben Rap-Gruppe aktiv.</p>
<p><strong>06. Durch die Nacht (feat. Engin One &#038; Dennis Proskurin)</strong><br />
Das ist ein typischer Mitternachtssong. Was man so tut/erlebt wenn die Nacht einbricht.</p>
<p><strong>07. Zeit unseres Lebens (feat. Lyredo &#038; . N.E.N.A.D.)</strong><br />
Das ist wieder so eine Momentaufnahme. Beschreibt einfach genau den Moment. Viele sind so mit<br />
Träumen beschäftigt, dass sie nicht merken dass sie genau jetzt die Zeit Ihres Lebens leben. Ich lebe<br />
immer im Jetzt.</p>
<p><strong>08. Leben &#038; Sterben in Heilbronn</strong><br />
Ist ein Song von und für Heilbronn. Beschreibt zum einen das Gefühl, das man hat, wenn man hier<br />
lebt und zum anderen auch ein wenig die Stellung, die Heilbronn in den 90er Jahren in der Hip Hop-<br />
Community hatte.</p>
<p><strong>09. Skit</strong><br />
Das ist eine kleine Einleitung zum nächsten Track. Einfach mal anhören.</p>
<p><strong>10. Can U feel it (feat. Brockmaster B.)</strong><br />
Beruht auf dem Selben Sample, den „Dru Down“ mal benutzt hat. Ich hatte einfach mal wieder Bock<br />
auf so einen Track. Inhaltlich geht’s um den Alltag hier. Einfach und Simple.</p>
<p><strong>11. Neunziger Ding</strong><br />
Ist eigentlich kein Track, sondern nur ein kurzer Loop und ein bisschen Rap. Soll etwas an die<br />
90er Jahre erinnern.</p>
<p><strong>12. Diese Zeiten (feat. Que &#038; Dennis Proskurin)</strong><br />
Dieser Track ist eine Art Vergangenheitsbewältigung. Da geht’s um Fehler die man in der Vergangenheit gemacht hat.</p>
<p><strong>13. Sonne und Regen</strong><br />
Auch hier geht’s um Sachen aus der Vergangenheit. Direkt aus meinem Herzen. Sollte man sich<br />
einfach anhören.</p>
<p><strong>14. Ja so sind wir (feat. Kid Calif &#038; Fain)</strong><br />
Hier geht’s um einen typischen Tag mit den Jungs. Rumhängen, durch die Stadt fahren etc.</p>
<p><strong>15. Mit den Homies (feat. Zafer Abi &#038; Jeremy Riley)</strong><br />
Beschreibt einen Abend mit den Homies im Club.</p>
<p><strong>16. Unsere Königin (feat. Cool-G &#038; Dennis Proskurin)</strong><br />
Dieser Song ist der Straße gewidmet. Sie (die Straße) ist unsere Königin. Klingt etwas kitschig, ist aber ein sehr straighter Song. Sollte man sich auf jeden Fall das Video dazu anschauen.</p>
<p><strong>17. So Gangster (feat. Zafer Abi &#038; Que)</strong><br />
Das ist so ein Spaß-Song. Sollte man nicht allzu ernst nehmen. Ich hab da einfach eine filmische Szene<br />
geschrieben. </p>
<p><strong>18. Damit bin ich kool</strong><br />
Die Kernaussage dieses Tracks ist, dass ich weiß dass viele Leute auf mich nicht klar kommen, mich<br />
haten, als Clown abstempeln und so weiter, ich damit aber Kool bin. Das alles juckt mich kein Stück.<br />
Musikalisch ist das ganze in einen recht koolen Beat gepackt. Der Song ist morgens um 4Uhr in einer<br />
knappen Stunde entstanden. Komplett mit Beat und allem.</p>
<p><strong>19. Sie sagen (feat. Peakant &#038; Mike Dalien)</strong><br />
In diesem Song geht es darum was andere Leute sagen und denken, obwohl sie einen nicht mal<br />
richtig kennen. </p>
<p><strong>20. Anfang und Ende</strong><br />
Das sind ein paar schlaue Worte zum Schluss. Recht simple arrangiertes Outro. Hook/32 Zeilen/Hook.</p>
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		<title>BACKSPIN Unterwegs: Der 8. Hamburg Animation Award</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 11:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch abseits des Hip-Hop Geschäftes interessiert sich BACKSPIN immer wieder für unterschiedliche kulturelle Ereignisse. Wir waren dabei, als am 23.06. im Hamburger Schmidts Tivoli der 8. Hamburg Animation Award verliehen wurde. Auf Initiative der Hamburger Handelskammer und der animation-school-hamburg wird der Preis jährlich an den vielversprechenden Nachwuchs der Branche vergeben. Studenten aus aller Welt können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/06/animation_award2011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10110" title="animation_award2011" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/06/animation_award2011-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Auch abseits des Hip-Hop Geschäftes interessiert sich BACKSPIN immer wieder für unterschiedliche kulturelle Ereignisse. Wir waren dabei, als am 23.06. im Hamburger Schmidts Tivoli der <strong>8. Hamburg Animation Award verliehen wurde.</strong></p>
<p>Auf Initiative der Hamburger Handelskammer und der animation-school-hamburg wird der Preis jährlich an den vielversprechenden Nachwuchs der Branche vergeben. Studenten aus aller Welt können sich mit ihren Beiträgen bewerben, dieses Jahr wurden so viele Arbeiten eingereicht wie noch nie zuvor. <strong>Über 140 Werke aus Dänemark, Kanada, Neuseeland, der Volksrepublik China und Deutschland</strong>, bewarben sich für einen der begehrten Preise. Die Volksrepublik stellte dieses Jahr auch den Länderpartner dar, der mit zwei Länderpreisen bedacht wurde.</p>
<p>Im Herzen Hamburgs, direkt am Spielbudenplatz neben der berühmt berüchtigten Davidwache gelegen, befindet sich das Schmidts Tivoli. Über 600 geladene Gäste drängeln sich über den heute mal blauen Teppich in das alte Theatergebäude und fiebern der Preisverleihung entgegen. Genauso aufgeheizt ist die Stimmung nur einige Meter weiter, die Rockabilly Helden von Social Distortion geben sich im D Club heute die Ehre. Und so stehen sich tätowierte Schmalzlockenträger mit Bierdosen und im Anzug gekleidete Brillenträger mit Sektgläsern Aug in Aug gegenüber. Ein schönes Bild.</p>
<p>Im Tivoli füllt sich der Festsaal langsam aber stetig, Gewerbetreibende schütteln Hände und lächeln eifrig um die Wette. Man merkt, hier werden heute nicht nur Preise verliehen sondern auch Kontakte geknüpft und Projekte geträumt. Trotz keines besonderen Platzmangels, setzt sich ein graumelierter Seidenschalträger mit seiner hysterisch kichernden Begleiterin direkt vor die Nase des Autors dieser Zeilen, egal, denn viel schlimmer ist, dass die Beiden ununterbrochen quatschen. Beinahe pünktlich beginnt das Programm, die Moderatorin des heutigen Abends ist die bekannte NDR-Journalistin Sandra Maahn. Souverän begrüßt sie die Gäste und natürlich die chinesischen Besucher, die mit einer ganzen Armada von Generalkonsuln und Generalsekretären angereist sind. Höflich werden den ganzen Abend über Nettigkeiten ausgetauscht, bloß niemandem zu nahe treten. Darüber, dass ein anderer chinesischer Künstler, Ai Weiwei, keine 24 Stunden vorher nach einem mehr als 2 Monate andauernden Gefängnisaufenthalt frei kam, wird kein Wort verloren.</p>
<p>Nachdem zwei Vertreter der Handelskammer und der Kulturbehörde ebenfalls ihre Grußworte an die Gesellschaft gerichtet haben, wird es kurzzeitig beinahe komödiantisch. Als der Vertreter der chinesischen Delegation gemeinsam mit seinem Übersetzer die Bühne betritt, würdigt er Frau Maahn, die freundlich lächelnd den stellvertretenden Generalsekretär in Empfang nehmen will, nicht eines Blickes und stapft im Stechschritt an ihr vorbei. Ein leises Raunen geht durchs Publikum. Aber der Vorfall ist schnell vergessen, denn endlich beginnt die Vorführung der nominierten Kurzfilme, auf die die meisten Anwesenden im Saal gewartet haben.</p>
<p>Gezeigt werden zehn animierte Kurzfilme, alle von unterschiedlicher Länge (oder Kürze), und alle mit sehr unterschiedlichen Themen. Gleich der Erste setzt überraschend Maßstäbe und überzeugt durch eine düstere, an die Filme von Tarantino erinnernde, Atmosphäre. In einem kleinen Dorf mitten im Wilden Westen schwört ein Priester die Apokalypse herauf, und während der Totengräber in aller Seelenruhe auf seine Kundschaft wartet, entfesselt sich tatsächlich ein Inferno biblischen Ausmaßes. Großes Kino, allerdings nichts für zartbesaitete Menschen. Es folgen mal bessere, mal schlechtere Wettbewerbsbeiträge, leider kann keiner des Gastlandes China (vier sind im Wettbewerb) wirklich überzeugen. Die Animationen wirken veraltet, die Messages erschließen sich dem europäischen Publikum nur sehr schwer. Typisch fernöstlicher Kitsch in kryptischen Bildern weiß leider nicht zu begeistern. Dazwischen aber immer wieder kleine Meisterwerke der Animationskunst. Die Geschichte um ein zum Leben erwecktes Mobile, an dem sich kleine, putzige Tierchen um Freundschaft bemühen, erzeugt großes Gelächter im Saal und macht einfach Spaß. In einem anderen Film versucht Wikinger Bjorn durch seinen heldenhaften Tod im Kampf, endlich ins heilige Walhalla zu kommen, wo ihn Unmengen Bier, viele alte Freunde und schöne Frauen erwarten sollen. Als ihn, nach einigen gescheiterten Versuchen, ein Riese die Lebenslichter auspustet, ist es endlich soweit, er nähert sich der Himmelspforte, bebt vor Anspannung und Vorfreude. Leider rechnet er nicht mit dem christlichen Begräbnis durch trauernde Nonnen, er landet im falschen Himmel und muss sich fortan in Enthaltsamkeit üben.</p>
<p>Preise indes gewinnen andere Filme. Der <strong>Zuschauerpreis</strong> geht an die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam, die das Publikum mit einer Geschichte um einen sexuell nicht ganz entschlossenen Flamingo zum Lachen bringt. In aberwitzigen Kostümen kämpft er um die Liebe einer Storchendame, nur um sich am Ende doch inmitten einer feierwütigen, homosexuellen Gruppe Flamingos wiederzufinden. Leider ist keiner der Erschaffer anwesend um den Preis für <strong>„Flamingo Pride“</strong> in Empfang zu nehmen.</p>
<p>Als der Hauptpreis, der <strong>Hamburg Animation Award</strong>, verliehen wird, erreicht ein Hauch von Hollywood den Festsaal. Rodolphe Guenoden, animation supervisor der Filme „Kung Fu Panda“ 1und 2 ist extra angereist, um als Laudator aufzutreten. Der Preis geht an eine Gruppe von Studenten von der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg, die eine amüsante Geschichte über das Altern erzählen. <strong>„Der Besuch“</strong> kann die Jury überzeugen.</p>
<p>Den <strong>Innovative Design Award</strong> erhält zu recht der eingangs schon erwähnte Western, <strong>„The Backwater Gospel“</strong>, aus Dänemark.</p>
<p>Dazwischen immer wieder gegenseitiges Honig-um-den-Bart-schmieren und dauerhaftes Geklatsche, oftmals auch an den unpassendsten Stellen. Aber so ist das wohl bei Preisverleihungen. Als alles vorbei ist, wird noch zum Umtrunk im Foyer geladen, die meisten Gäste treten aber den Heimweg an. Und so nähert sich ein kurioser aber netter Abend dem Ende.</p>
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		<title>BACKSPIN Unterwegs: lunatic Festival 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 09:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Blumentopf]]></category>
		<category><![CDATA[Dendemann]]></category>
		<category><![CDATA[DJ Stylewarz]]></category>
		<category><![CDATA[Ferris]]></category>
		<category><![CDATA[lunatic Festival 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag, 10. Juni, Mensawiese des Uni-Campus der Hansestadt Lüneburg. Das lunatic-Festival geht in eine weitere Runde und präsentiert ein durch fast alle musikalischen Genres reichendes Line-Up. Mit Dendemann und Blumentopf sind hier bereits zwei Acts vertreten, die in der Vergangenheit eigentlich immer durch eine ordentliche Live-Show begeistern konnten. 17.00 Uhr: Wir sind angekommen und haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/06/Lunatic_2011_Blumentopf008.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-9861" title="Lunatic_2011_Blumentopf008" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/06/Lunatic_2011_Blumentopf008-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Freitag, 10. Juni</strong>, Mensawiese des Uni-Campus der Hansestadt Lüneburg. Das lunatic-Festival geht in eine weitere Runde und präsentiert ein durch fast alle musikalischen Genres reichendes Line-Up. Mit <strong>Dendemann und Blumentopf</strong> sind hier bereits zwei Acts vertreten, die in der Vergangenheit eigentlich immer durch eine ordentliche<strong> Live-Show</strong> begeistern konnten.</p>
<p><strong>17.00 Uhr</strong>: Wir sind angekommen und haben mit unserem Auto ohne Probleme einen der gut ausgeschilderten Parkplätze besetzt. Nach einem kleinen Fußmarsch, der erst einmal blind der immer lauter werdenden Beschallung folgt, müssen wir feststellen, dass das Festival nicht wie von den vorangegangenen Veranstaltungen gewohnt auf dem Parkplatz vor der <strong>VAMOS! KULTURHALLE</strong> stattfindet. Denn auf diesem Parkplatz befinden sich lediglich eine Handvoll Autos. Daher nehmen wir die Verfolgung von einigen Studenten auf, die sich alle in die selbe Richtung zu bewegen scheinen.</p>
<p><strong>17.15 Uhr</strong>: Wir haben den Eingangsbereich des Festivalgeländes erreicht und finden zügig zu dem Zelt an dem die Presseakkreditierung abgewickelt wird. Leider müssen wir für den Fotopass noch zu einer weiteren Instanz auf dem Gelände, und dort erreicht uns dann auch die Nachricht, dass die Genehmigung Dendemann auf der Bühne zu fotografieren noch aussteht. Wir lassen uns von dieser Mitteilung allerdings nicht stören und schauen uns weiter auf dem Gelände um.</p>
<p><strong>19.00 Uhr:</strong> Ein gut gelaunter Dendemann betritt die Bühne und scheint den Style seines letzten Albums auch auf der Bühne visuell konsequent fortzusetzen. Auf jeden Fall stechen uns neon-gelbe Sneaker und eine recht eng sitzende, mit Batic-Mustern gebleichte Jeans ins Auge, die bei uns Erinnerungen an fast alle Mode-Verbrechen der 80iger Jahre wachrufen. Leider haben wir immer noch keine Genehmigung Fotos zu machen. Daher genießen wir lediglich die Show, die nach wenigen Mitnuten ohne Probleme das gesamte Publikum in ihren Bann zieht. Mit gekonnter Unterstützung (s)einer Band spielt sich Dende einmal quer durch die Highlights seiner Diskografie.</p>
<p><strong>20.45 Uhr:</strong> Nach der gelungenen Vorlage von Dendemann haben es die Jungs vom Blumentopf relativ einfach die bereits gut gelaunte Festival-Meute weiter in Bewegung zu halten. Und ein weiteres Mal zeigt der Topf mit der stimmigen Präsenz der 4 aufeinander eingespielten MCs seine Live-Qualitäten. Aber auch der Blumentopf wirkt, wie inzwischen fast alle renommierten HipHop-Acts, durch die Begleitung von einer gelungen Auswahl an Instrumentalisten gestärkt. Als die 4 Jungs um DJ Sepalot schließlich Klassiker wie den Titel „6 Meter 90“ zum Besten geben, erreicht der Abend einen vorläufigen Höhepunkt.</p>
<p>Wir bewegen uns weiter in Richtung Vamos Kulturhalle. Hier sollen <strong>Ferris MC</strong>, der auf den Festivalplakaten mit <strong>„Electro-Ferris (Deichkind)“</strong> beworben wird, und <strong>DJ Stylewarz</strong> dem Lunaticpublikum eine gelungene  Aftershowparty bescheren. Ferris fährt dann auch erst einmal mit den Tracks der Deichkinder auf und schwenkt dann zu einem Programm, das musikalisch eher an einen alten Tunnel-Trance-Sampler erinnert. Der „Lötfinger“ DJ Stylewarz macht seinem Namen dann mit einem eher untypischen DJ-Set alle Ehre. Dabei wirkt er musikalisch etwas orientierungslos und spielt recht engmaschig eine Mischung von Titeln quer durch sämtliche Genres an. Etwas enttäuscht verlassen wir die Party und beenden den ersten Festivaltag mit gemischten Gefühlen.</p>
<p><strong>Samstag, 11. Juni, 15.00 Uhr</strong>, wir finden uns wieder auf dem Festivalgelände ein und bereiten uns auf ein durchwachsenes Line-Up vor, welches eigentlich fernab unseres Genres liegt. Als wir erneut den Securitybereich passieren schallt uns ein Sound entgegen, der uns mit seinen elektronischen Klängen ein wenig an das Fusion-Festival erinnert. Als wir dann die Mensawiese erreichen manifestiert sich unser Eindruck. Auf der Bühne steht ein Electro-Liveact. Leider scheint dieses für einen großen Teil der Festivalbesucher nicht Grund genug zu sein sich wieder auf dem Gelände einzufinden, denn bei genauerer Betrachtung stellen wir fest, dass das Gelände relativ leer ist und lediglich ein geschätztes Drittel der Publikums des vorherigen Tages sich über das Gelände verstreut.</p>
<p><strong>16.30 Uhr:</strong> Über den restlichen Nachmittag verteilt spielen Bands wie Pupkulies &amp; Rebecca, Beat Beat Beat und dOP, die mit ihrem Deep-House-Sound auch einen Teil der Festivalbesucher durchaus zum Tanzen animieren können.</p>
<p><strong>21.00 Uhr:</strong> Mit Bonaparte treten die Headliner des Tages auf die Bühne. Hier begegnen wir dem optischen Highlight des Abends, denn die Band glänzt in erster Linie durch ihre Kostüme und die damit verbundene Performance. Diese erinnern stark an die frühen Konzerte von Parliament und die Künstler wirken dabei ein wenig als wären sie einem Village People-Video entsprungen.</p>
<p><strong>23.00 Uhr</strong>: Wir packen unsere Sachen zusammen, machen uns noch ein paar Notizen und machen uns langsam für die Abreise bereit.</p>
<p>Insgesamt war das Lunatic Festival sehr durchwachsen. Unsere absoluten Highlights waren definitiv Dendemann und Blumentopf. Aber alleine für diese beiden Gruppen hat sich die Anreise definitiv gelohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tourtagebuch: Architekt auf Architektour #1</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 13:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Architekt]]></category>
		<category><![CDATA[Architektour]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der Planet Eternia ist vom Rap-Virus infiziert, jetzt hat das Mic die Kraft und das Wort die Macht! Schloss Grayskull ist Vergangenheit, die Bühnen Deutschlands die Zukunft – für Rapper eine schwierige Zeit, denn jetzt ist He-Man am Mic!&#8221;, preiste der Bielefelder Rapper Architekt seine am 29.04.2011 gestartete Tour an. Was sich dahinter verbirgt erzählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3854b-Kopie.jpg"><img src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3854b-Kopie-300x225.jpg" alt="" title="IMG_3854b-Kopie" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-9219" /></a>&#8220;Der Planet Eternia ist vom Rap-Virus infiziert, jetzt hat das Mic die Kraft und das Wort die Macht! Schloss Grayskull ist Vergangenheit, die Bühnen Deutschlands die Zukunft – für Rapper eine schwierige Zeit, denn jetzt ist He-Man am Mic!&#8221;, preiste der Bielefelder Rapper <strong>Architekt</strong> seine am 29.04.2011 gestartete Tour an. Was sich dahinter verbirgt erzählt er exklusiv auf BACKSPIN.de in seinem Tourtagebuch, und lässt damit die erste Hälfte der <strong>Architektour</strong> Revue passieren. Was bisher geschah:</p>
<p><strong>29.04.11 Minden</strong><br />
Der Tourauftakt in Minden war unheimlich gut. Der Papagei zwischen den Brücken ist meine aktuelle Lieblings- Location, 8mile Atmosphäre. Kreischende Mädchen, pogende Atzen und hoher Besuch von Lord Scan.  Bela hat alles gefilmt, bald gibts ein Video – Architektourreport. Die Mindener sind großartig. Als es bei &#8220;MC Zuhälter –Report vom Straßenstrich“ fast zu einer Schlägerei unter meinen Fans im Gedränge kam, musste ich kurzzeitig eingreifen, &#8220;Bleibt friedlich&#8221;.<br />
Insgesamt ein sehr gelungener Abend, mit allem was dazu gehört.</p>
<p><strong>05.05.11 Bochum</strong><br />
Hm, was soll ich sagen, als Veranstalter sollte man schon Flyer drucken lassen und sie verteilen, und die Plakate, die ich bereitgestellt habe, nicht in der Location aufhängen, sondern zur Werbung nutzen. Es war trotzdem schön, Wohnzimmeratmosphäre, mit ein paar mehr Leuten, danke an Basti und die Dortmunder, die am Start waren. Oh man, es ist sogar ein Fan aus Holland angereist, Hilfe ich bin ein Star! Weekend zählte auch zu meinen Gästen, dummerweise habe ich ein wunderschönes Architekt-Shirt gegen ein ultrahässliches &#8220;I  love Wochenende Shirt&#8221; mit ihm getauscht  Wir machen das (Insider).<br />
Insgesamt ein durchwachsener Abend.</p>
<p><strong>06.05.11 Bielefeld</strong><br />
Es war nahezu herzzerreißend in meiner Heimatstadt zu spielen, besonders als ich einen neuen Track für DJ Johnson gespielt habe, der leider nicht mehr für mich auflegen kann, da er an MS erkrankte. Pippi in den Augen, geil, wie ihr das gefeiert habt. In irgendeine Stadt zu fahren, abzureißen und wieder abzureisen, ist wesentlich einfacher als vor heimischem Publikum aufzutreten, besonders vor den wählerischen, mürrischen Ostwestfalen. Es war ein voller Erfolg. Es hat mich sehr gefreut, ich hab mich wohl gefühlt bei euch, I  love Bielefeld. </p>
<p><strong>07.05.11 Bamberg</strong><br />
War schon cool in Bamberg. Besonders, dass ich vor meinem Auftritt mit Fabs, der schon für Banjo etc. gearbeitet hat, in sein Studio fahren durfte und Beats gepickt habe. Danke vor allem an alle, die aus dem Umland angereist sind, Hammer. Auch wenn ich mich zwischenzeitlich, abgesehen von meinen Hardcore Fans, wie 1998 auf einem Blumentopf &#8211;  Konzert gefühlt habe, war es dope!</p>
<p><strong>13.05.11 Karlsruhe</strong><br />
Geile Location dieses Radio Oriente, super Bühne! Ich fands richtig angenehm, nette Leute, gute Atmosphäre. In meinem Publikum verbarg sich L. Henze, der an meinem Movement &#8211; Video gearbeitet hat, und gab sich erst nach einiger Zeit zu erkennen, bis dahin kannte ich nur seinen Bruder persönlich, coole Säue.  Würd mich freuen, wenn wir mal wieder was auf die Beine kriegen&#8230;<br />
Sogar der liebe Gott hat sich zum Ende hin bemerkbar gemacht und mir bei MC Zuhälter technische Probleme beschert. In der Nachbarlocation spielte eine Rockband, welche ebenfalls mit Funk- Mics arbeitete, sodass es zu STÖRGERÄUSCHEN kam, aber nichts für ungut, es war tight!<br />
Gepennt hab ich bei Grizzly, wie ich deine Beats feiere!</p>
<p><strong>14.05.11 Schopfheim</strong><br />
Unbeschreiblich, aber ich versuche es. Ich hatte die geringsten Erwartungen und habe mein blaues Wunder erlebt. Von nah und fern kamen sie angereist und konnten nahezu alles mitsingen, krass. Leider habe ich jetzt fast keine Shirts mehr, aber ich lasse sie morgen nachdrucken&#8230;<br />
Einfach nur schön zu sehen, wie die Saat Wurzeln schlägt. Vor einigen Jahren habe ich bereits in Rheinfelden, einem Nachbarort, gespielt. Damals hatte ich dort schon einige Fans, die jetzt zu Frauen und Männern herangewachsen sind, und mit meiner Musik aufgewachsen sind. Schön zu sehen, was für sympathische Leute meine Musik feiern. </p>
<p><strong>15.05.11 Trier</strong><br />
Um 19.46 Uhr bin ich mit dem Zug am Hbf angekommen, Stagetime 20.15 Uhr. Taxi, einchecken, spielen. Kaltstart, aber dope. Danach habe ich mir Kaas und Favorite, welche nach mir gespielt haben, angesehen. Kaas erscheint wie ein junger Gott und Favorite ist ein Entertainer vor dem Herrn, bestens. Danke, dass ich dort spielen durfte, super Sache!</p>
<p>Bergfest, die Hälfte der Architektour 2011 liegt bereits in der Vergangenheit. Es stehen 7 weitere Termine auf der Karte. Kommt und feiert mit mir, es lohnt sich.<br />
Fortsetzung folgt.</p>
<p>Weitere Infos zu Architekt findet ihr auf <a href="http://www.kooltour.biz">www.kooltour.biz</a></p>
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		<title>Nachgefragt bei: Mopz Wanted</title>
		<link>http://backspin-media.de/archives/5912</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 13:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Mopz Wanted]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Begleiterscheinungen&#8221; ist das dritte Album des Westfalen Mopz Wanted, das am 16. Juli veröffentlicht wurde. Doch woher kommt eigentlich sein Künstlername und welche Idee steckt hinter dem Album? BACKSPIN hat es herausgefunden. Welches Konzept steckt hinter „Begleiterscheinungen“? Es ist ein Spiegelbild der letzten (vier) Jahre meines Lebens und Werdegangs. Ich hab es nicht so geplant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/Mopz-Wanted-2010-2.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5913" title="Mopz Wanted by Till van Loosen; hinzvanloosen.com" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/Mopz-Wanted-2010-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Begleiterscheinungen&#8221; ist das dritte Album des Westfalen Mopz Wanted, das am 16. Juli veröffentlicht wurde. Doch woher kommt eigentlich sein Künstlername und welche Idee steckt hinter dem Album? BACKSPIN hat es herausgefunden.</strong></p>
<p><strong>Welches Konzept steckt hinter „Begleiterscheinungen“?</strong></p>
<p>Es ist ein Spiegelbild der letzten (vier) Jahre meines Lebens und Werdegangs. Ich hab es nicht so geplant gehabt, sondern einfach aufgearbeitet, was mir begegnet ist beziehungsweise mich begleitet hat. Am Ende kam das dabei raus.</p>
<p><strong>Was erwartest du dir von dem Album?</strong></p>
<p>Ich erwarte von „Begleiterscheinungen“, dass es erstens zeigt, in welche Richtung ich mich musikalisch und menschlich entwickelt habe bis dato, dass es zweitens auf interessierte Hörer trifft, die mich als Künstler bereits kannten oder jetzt kennen lernen, und dass es drittens als würdiger Nachfolger der beiden ersten Soloalben anerkannt wird.</p>
<p><strong>Welche Arbeitsweise hast du bei „Begleiterscheinungen“ an den Tag gelegt?</strong></p>
<p>Ich habe über mehrere Monate Beats produziert, die ich überzeugend empfunden habe. Dann habe ich mich hingesetzt und meine Erfahrungen, Gedanken, Fantasien und Gefühle auf Papier gebracht, inspiriert durch die Musik. Als nächstes habe ich die Songs aufgenommen und gemischt. Wenn ich sie dann circa zwei Monate nicht mehr gehört oder verändert hatte und sie mir dann beim erneuten Hören immer noch gefallen haben, habe ich sie behalten für das Album.</p>
<p><strong>Was ist das Besondere daran?</strong></p>
<p>Das Besondere daran ist die Gewöhnlichkeit. Ideen, die mein Leben schreibt, nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p><strong>Gibt es Gastauftritte?</strong></p>
<p>Unterstützt werde ich auf dem Album von der Sängerin Eylem. Hinzu kommen Rapper aus meinem Umfeld, als da wären: die Rohdiamanten, Sinuhe, Daez, Mirko Polo, Tatwaffe und Def Benski, Plus, Pitza und Franksta.</p>
<p><strong>Was hat dich für das Album beeinflusst?</strong></p>
<p>Auch wenn das Album deutschsprachiger Rap ist, inspiriert hat mich vor allem alles außer Rapmusik, die ich in den letzten Jahren sehr wenig gehört habe, weil mich fast nichts wirklich berührt hat. Ansonsten meine Arbeit, meine Freunde und Freundinnen, meine Familie und mein Lebensumfeld.</p>
<p><strong>An wen richtet sich „Begleiterscheinungen“?</strong></p>
<p>An die, die sich darin wiederfinden und die Musik fühlen. Darüber hinaus an all diejenigen, die daran mitgewirkt haben.</p>
<p><strong>Was hat es mit deinem Künstlernamen auf sich?</strong></p>
<p>Um es kurz zu fassen &#8211; Mopz ist ein Spitzname aus meiner Kindheit, den mir zunächst meine Mutter gab, dann meine Freunde übernommen haben. Nachdem sich meine vorherige Band Mopz &amp; Melmark auflöste und ich Solokünstler wurde, entschied ich mich zu dem Wortspiel <em>Mopz Wanted</em>, welches bis dahin nur als Songtitel von mir existierte. So konnte ich meinen Künstlernamen aufrechterhalten und mir gleichzeitig einbilden, nicht an Glaubhaftigkeit einzubüßen.</p>
<p><strong>Wie steht es um dein Verhältnis zur deutschen Rapszene?</strong></p>
<p>Ich fühle mich nicht als ein Teil von ihr, aber sie ist ein Teil von mir.</p>
<p><strong>Was ist für die Zukunft geplant?</strong></p>
<p>Mich wieder mehr auf die Gegenwart zu konzentrieren.</p>
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		<title>Nachgefragt bei: FiST &amp; Maxat</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 21:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[FiST & Maxat]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[„Zu viel für Deutschland“ war das letzte Release von Maxat, FiST veröffentlichte vor kurzer Zeit an der Seite von kaynBock das Album „Warum so ernst?!“. Als sich aber die Wege der beiden Protagonisten kreuzten, wurde schließlich klar, dass man nicht nur musikalisch auf einer Wellenlänge ist. Denn „Ohne Worte“, das dabei entstandene Kollaboprojekt, was pünktlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/Maxat-Fist-Presse-1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5841" title="Maxat Fist Presse 1" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/Maxat-Fist-Presse-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„<strong>Zu viel für Deutschland“ war das letzte Release von Maxat, FiST veröffentlichte vor kurzer Zeit an der Seite von kaynBock das Album „Warum so ernst?!“. Als sich aber die Wege der beiden Protagonisten kreuzten, wurde schließlich klar, dass man nicht nur musikalisch auf einer Wellenlänge ist.  Denn „Ohne Worte“, das dabei entstandene Kollaboprojekt, was pünktlich zum Jahresende in die Läden kommt, ist „Musik basierend auf Freundschaft“, so der Bielefelder FiST. Zwei talentierte und sympathische Rapvertreter geben sich hier die Klinke in die Hand. Für BACKSPIN standen sie Rede und Antwort.</strong></p>
<p><strong>Welches Konzept steckt hinter „Ohne Worte“?</strong></p>
<p><strong>FiST:</strong> Musik basierend auf Freundschaft. Musik, die für sich spricht. Musik, die Spaß macht und/oder zum Nachdenken anregt. Sich nicht ähnliche, sondern ergänzende Künstler. Entertainment. Rap, bei dem der Konsument den Hunger der Künstler zu hören bekommt. Herz, Schweiß und Leidenschaft. Wir wollen dem Hörer einfach so viel wie möglich bieten und haben aus unserem geringen Budget das absolut Beste rausgeholt, was in unserer Macht stand. Das Album hat einen gewissen lockeren Mixtape-Charakter durch die recht vielen Featuregäste und unterschiedlichen Produzenten, aber trotzdem haben die Songs und der komplette Soundteppich einfach Albumqualität. Ich hoffe, den Hörern fällt das auf und sie haben eine Menge Spaß mit unserer Mucke. So hätte sich wohl die Albumbeschreibung von einem Management angehört, wenn wir ein Management hätten. (lacht)</p>
<p><strong>Was erwartet ihr euch von dem Album?</strong></p>
<p><strong>MAXAT: </strong>Andere Menschen seelisch zu bereichern und Gefühle in ihnen auszulösen, ist mir am Wichtigsten.</p>
<p><strong>FiST:</strong> Ich erwarte mir einfach wieder relevanztechnisch einen kleinen Schritt nach vorne zu machen und eine gute Zeit mit Max zu haben. Auch auf das Feedback und die Reaktionen, wenn wir beide das Album live präsentieren, bin ich sehr gespannt. Wir lassen das alles einfach auf uns zukommen und warten ab, was passiert.</p>
<p><strong>Welche Arbeitsweise habt ihr bei „Ohne Worte“ an den Tag gelegt?</strong></p>
<p><strong>FiST: </strong>Nachbarn geärgert, Maxat in den Wahnsinn getrieben, Kaffee getrunken und gut russisch gegessen. (lacht)</p>
<p><strong>MAXAT:</strong> Ja, er ging mir auf jeden Fall einige Male auf den Sack mit seinem scheiß Perfektionismus.</p>
<p>(beide lachen)</p>
<p><strong>FiST: </strong>Sorry, Dicka!</p>
<p><strong>MAXAT: </strong>Kein Ding, du Penner! (lacht) Zurück zur Frage: ja, im Grunde einfach Beat hören, eine Idee haben, umsetzen. Wir teilten uns beide die Arbeit am Album so fifty-fifty, was Trackideen und Konzepte angeht. Alles entstand spontan aus dem Bauch. Ohne großen Masterplan.</p>
<p><strong>Was ist das Besondere daran?</strong></p>
<p><strong>FiST: </strong>Ich denke, dass sollte jeder für sich entscheiden. Es klingt auf jeden Fall eigen und es gibt meiner Meinung nach keine vergleichbare Rapper-Konstellation in der deutschen Szene. Weil wir auf der einen Seite so unglaublich verschieden sind, aber uns auf der anderen Seite auch einfach wahnsinnig gut ergänzen. Ich hoffe am Ende, dass nicht nur ich das so sehe, sondern die Leute, die sich unser Album anhören, das auch so sehen. Wenn es so abläuft, bin ich glücklich, weil ich dieses S<em>ich-in-Songs-ergänzen</em> bei Maxat und mir als Besonderheit empfinde.</p>
<p><strong>MAXAT:</strong> Da stimme ich zu.</p>
<p><strong>Welche Gastauftritte gibt es und warum?</strong></p>
<p><strong>FiST:</strong> Da wir das gesamte Album wirklich auf der Basis von Freundschaft aufbauen wollten, haben wir auch nur Freunde von uns gefragt, ob sie Lust hätten, ein Teil von diesem Projekt zu werden. Zum Glück haben dann alle unsere Wunschkandidaten zugesagt. Also sind nun folgende Kumpels auf „Ohne Worte“ zu hören: meine beiden Earshot-Muzik-Kollegen kaynBock und SherlokOne, die Jungs von Hardsoul, welche jedem Partygänger Deutschlands durch ihren Hit „Pumpen“ ein Begriff sein sollten, die Schlechten Menschen aus Hamburg, die aber sehr gute Rapper sind (grinst), der Anführer der Nerdrevolution Rockstah, Phreaky Flave aus Paderborn, die beiden Sänger Julian King und Wawjan und außerdem noch die Optik Russia Gründer und Mitglieder I.G.O.R und Schokk. Für die Skits konnten wir dann den durch das Sido-Album und seine Wochenrückficke auf youtube bekannten Peilermann gewinnen. Wir sind wirklich sehr zufrieden mit dieser Auswahl und dankbar, dass jeder von den Leuten sein Bestes für unser Album gegeben hat.</p>
<p><strong>Was hat euch für das Album beeinflusst?</strong></p>
<p><strong>MAXAT:</strong> Ich denke unbewusst wird man von allem beeinflusst, was einen umgibt. Seien es Menschen, Ereignisse, Gefühle, Erinnerungen. Wir haben uns auch auf jeden Fall gegenseitig beeinflusst.</p>
<p><strong>An wen richtet ihr euch mit „Ohne Worte“?<br />
MAXAT:</strong> An uns selbst in erster Linie, wir nehmen unsere Gefühlswelt selbst auseinander. Ordnen, verstehen lernen. Jeder für sich und auf einigen Songs gemeinsam. Wir nehmen Stellung zu bestimmten Themen und erzählen Storys. In zweiter Linie an die Hörer natürlich. Wir lassen den Hörer an dem, was wir sind, Teil haben. Eigentlich simpel.</p>
<p><strong>FiST: </strong>Genau. Was uns bei der Entscheidung für den Titel des Albums sehr wichtig war, ist, dass der Titel nichts Handfestes vorgibt und den Hörer nicht in eine Richtung drängt. Mit „Ohne Worte“ haben wir das auch ganz gut getroffen, denke ich. Man kann den Titel auf viele verschiedene Weisen interpretieren. Natürlich im Sinne von <em>sprachlos sein</em> oder <em>Musik muss nicht immer totkommentiert werden</em> und so weiter. Sehr ignorant, aber passend wäre natürlich gewesen, wenn unser Album nur aus 66 Minuten gedownloadeten Ami-Instrumentals bestehen würde. (lacht) Aber ich denke, damit wären wir zu weit gegangen.</p>
<p><strong>Was hat es mit euren Künstlernamen auf sich?</strong></p>
<p><strong>MAXAT:</strong> Ich komme gebürtig aus Kirgistan. Da spricht man Kirgisisch, jetzt auch als Amtssprache. Damals zu Zeiten der Sowjetunion noch nicht. Mein bürgerlicher Name ist Maxim und auf kirgisisch heiße ich Maxat. So haben mich Leute aus Spaß in der Kindheit genannt.</p>
<p><strong>FiST:</strong> (Überlegt) FiST steht für geballte Power, alles geben, laut sein, sich durchboxen, mit voller Leidenschaft und Herz dabei sein. Außerdem ist der Name kurz und man kann ihn sich leicht merken. Ich wollte mich ehrlich gesagt erst Faust nennen, aber den Künstlernamen gab es schon. Da dachte ich mir, bin ich mal kreativ und übersetze den Namen ins Englische&#8230; Zack &#8211; da war ich FiST. (lacht)</p>
<p><strong>Wie steht es um euer Verhältnis zur deutschen Rapszene?<br />
FiST:</strong> Ich mag die deutsche Szene wirklich sehr und kann auch nicht verstehen, dass viele Leute sie totreden möchten. Meiner Meinung nach machen Künstler wie Casper, Marteria, Savas, Banjo, Tua, Morlockk Dilemma, Mädness, Vega, Olson Rough und so weiter und so weiter immer noch gute unterhaltende und kreative Musik. Auch wenn ich jetzt hier ganz ignorantes Namedropping betreibe, ist mir das völlig latte. Es geht ja auch nicht um Namen an sich, aber wenn man als Raphörer einfach mal sein Hirn einschaltet, muss man doch begreifen, dass die Liste an guten Rappern oder guten Releases stetig weiter wächst. Ich würde sogar behaupten, dass die deutsche Szene im Moment kreativer und abwechslungsreicher als je zuvor ist. Klar muss man da nicht alles und jeden feiern, aber keiner kann mir erzählen, dass die Auswahl nicht riesig groß ist. Also einfach Ohren auf und sich das Passende rauspicken! Oder weiter Ami-Rap hören. (lacht)</p>
<p><strong>MAXAT:</strong> Es ist Geschmackssache. Es gibt einfach Leute, die prinzipiell keinen Deutschrap hören. So wie ich. Nein! (lacht) Ich höre nicht gezielt, wenn, dann stoße ich zufällig auf jemanden oder ein Freund oder Bekannter empfiehlt mir was. Es gibt genug geile Rapper in Deutschland, aber auch viel Scheiß. So lange das im Gleichgewicht bleibt, ist alles gut. Mein Verhältnis zu Deutschrap ist gut. Wir sind Freunde!</p>
<p><strong>Was ist für die Zukunft geplant? Noch ein weiteres Kollabo-Projekt?</strong></p>
<p><strong>FiST: </strong>Bei mir steht nach „Ohne Worte“ erstmal mein Debütalbum an. Ich picke zur Zeit schon fleißig Beats und überlege mir schon Konzepte. Da freue ich mich auch wirklich drauf und hab Bock, mal ein Projekt komplett alleine zu stemmen, ohne Kompromisse eingehen zu müssen und dann zu schauen, wie das bei den Leuten ankommt. Aber da lasse ich mir auf jeden Fall noch Zeit. Außerdem wird es noch eine EP oder ähnliches mit meinem Earshot-Muzik-Kollegen kaynBock geben. Ein weiteres Kollabo-Projekt von Maxat &amp; FiST wird es sicherlich auch geben oder was sagst du, Max? Obwohl, ich glaub nach diesem Album brauchst du erstmal eine Pause von mir, oder? (lacht)</p>
<p><strong>MAXAT:</strong> (lacht) Ach Alter, übertreib&#8217; nicht. Klar, machen wir noch mal was zusammen. Aber ich mach jetzt mein Mixtape zu Ende, wird ein geiles Ding, ich freu mich selber drauf! Guter Mix aus Gesang und Sprechgesang. Lasst euch überraschen, wird wieder eine Weiterentwicklung sein, das schwöre ich. Ist es ja schon, ich habe die Hälfte der Tracks schon im Kasten. Bisher nur wenige Features, aber dafür sinnvoll platziert. Wird höchstwahrscheinlich kostenlos sein. Mal sehen, wie es bei mir finanziell aussieht.</p>
<p><strong>Letzte Worte?</strong></p>
<p><strong>Maxat: </strong>Vielen Dank an das Backspin-Team für dieses Interview und danke für euren Support! Checkt das „Ohne Worte“-Album ab dem 28. Dezember und feiert mit uns zusammen auf den kommenden Gigs.</p>
<p><strong>FiST: </strong>Ja. Wer Lust hat, checkt unsere Seiten <span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.maxat-music.de/">www.maxat-music.de</a></span></span> und <span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.fist-music.de/">www.fist-music.de</a></span></span>. Da bleibt ihr auf dem Laufenden und bekommt sicherlich noch einige Überraschungen von uns zu sehen und zu hören. Danke!</p>
<p><strong>Wir danken auch.</strong></p>
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		<title>Nachgefragt bei: DarkDayz</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 10:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[DarkDayz]]></category>
		<category><![CDATA[Kein Platz für Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgefragt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Kein Platz für Träume&#8221; ist bereits das dritte DarkDayz-Release. Die Plattform DarkDayz exisitiert seit drei Jahren und besteht aus vier Musikern, die Berlin und Leipzig entstammen. Für das neue Werk gaben sich P&#38;Loom die Klinke in die Hand, zuvor machten sie mit &#8220;Lebenslänglich&#8221; auf sich aufmerksam. Aufgrund der weiten Entfernung &#8211; die Strecke Berlin-Leipzig ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/DarkDayz.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5825" title="DarkDayz" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/DarkDayz-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Kein Platz für Träume&#8221; ist bereits das dritte DarkDayz-Release. Die Plattform DarkDayz exisitiert seit drei Jahren und besteht aus vier Musikern, die Berlin und Leipzig entstammen. Für das neue Werk gaben sich P&amp;Loom die Klinke in die Hand<strong>, zuvor machten sie mit &#8220;Lebenslänglich&#8221; auf sich aufmerksam</strong>. Aufgrund der weiten Entfernung &#8211; die Strecke Berlin-Leipzig ist nun mal kein Katzensprung -  entstand der Großteil der Tracks mittels langer Skypekonferenzen und Ausreizen des Rapidshare-Accounts. BACKSPIN hat sich eingemischt.</strong></p>
<p><strong>Welches Konzept steckt hinter „Kein Platz für Träume“?</strong></p>
<p>Die einzelnen Songs verfolgen inhaltlich schon eine gewisse Linie, aber von einem reinen Konzeptalbum kann man nicht wirklich sprechen. Es ist schlicht und einfach unsere Art von Rapmusik.</p>
<p><strong>Was erwartet ihr euch von dem Album?</strong></p>
<p>In erster Linie erwarten wir natürlich, dass es wahrgenommen und somit auch gehört wird. Wichtig ist uns außerdem, dass über das Gesagte, beziehungsweise Gerappte, auf dem Album nachgedacht wird, unserer Meinung nach ist dieses Nachdenken über Musik und deren Inhalt in den letzten Jahren zu kurz gekommen.</p>
<p><strong>Welche Arbeitsweise habt ihr bei „Kein Platz für Träume“ an den Tag gelegt?</strong></p>
<p>Innerhalb von drei Monaten entstand aus teilweise sehr alten Beats Stück für Stück eine gewisse Struktur. Da wir in Berlin und Leipzig leben und Skype und Rapidshare nach wie vor unsere besten Freunde sind, arbeiten wir im stetigen Austausch von Pre-Versionen von Beats und Vocalaufnahmen. Nachdem Stefan die Beatskizzen auf MPC und Reason/Record produzierte, wurden diese von Kai in Pro Tools aufgeblasen und gemischt, wobei zum Beispiel bei „Fast schon tot&#8221; (vom Album „Kein Platz für Träume“) und „Endlossschleifen&#8221; (von Hektiks EP „Schreckgespenst“)  komplett neue Beats entstanden. Das Arrangieren der Tracks wird meistens gemeinsam durchgezogen. Da für das Release des Albums ein Datum feststand, wurde es zum Ende hin sehr hektisch. Dieses Chaos ist mittlerweile Tradition und wird es bestimmt auch bleiben. „Kein Platz für Träume&#8221; war aber mit Sicherheit das letzte <em>Homerecordingprojekt</em>. Die geplante EP von P und Hektik wird sicher komplett in einem professionellen Studio entstehen.</p>
<p><strong>Was ist für euch das Besondere daran?</strong></p>
<p>Dass wir trotz der Verplantheit, der wenigen Zeit und der räumlichen Trennung uns mit jedem Release ein Stück verbessert haben. Eigentlich gibt es jedes Mal einen Plan, der allerdings meist schnell verworfen wird. Aber danach entsteht durch den Austausch von Maile nach und nach etwas, das uns gefällt. Und nur darum geht es ja schließlich.</p>
<p><strong>Warum habt ihr diverse Filmzitate eingebaut?</strong></p>
<p>Benutzte Filmzitate sollen die Message der Songs unterstreichen, beziehungsweise eine gewisse Atmosphäre erzeugen. Zur Notwendigkeit dieser gibt es allerdings auch untereinander verschiedene Meinungen.</p>
<p><strong>Was hat euch für das Album beeinflusst?</strong></p>
<p>Es sind die Dinge die tagtäglich passieren, das, was man sieht und hört, worüber man liest, womit man eben konfrontiert wird, ob man nun will oder nicht. Für den Song „ Zieh den Stecker!“ war es eben die Welt,  wie sie uns im Wohnzimmer auf dem Fernseher präsentiert wird. Es ist dieser Informationsüberfluss, wovon 90% Schwachsinn ist und das, was wirklich wichtig ist, eben viel zu kurz kommt.</p>
<p><strong>An wen richtet ihr euch mit „Kein Platz für Träume“?</strong></p>
<p>„Kein Platz für Träume“ richtet sich an Leute wie uns, die ein bisschen mehr vom Leben erwarten und dabei oft in Gedanken versinken. Einige halten unsere Musik für depressiv, aber im Gegenteil, wir hinterfragen einfach nur gewisse Dinge, die uns im Alltag beschäftigen. Die Texte lassen jede Menge Spielraum zur Interpretation, somit kann jeder seinen eigenen Film im Kopf ablaufen lassen.</p>
<p><strong>Was hat es mit euren Künstlernamen auf sich?</strong></p>
<p>Unsere Künstlernamen sind eher nebensächlich, wichtig ist uns, dass der Name DarkDayz im Vordergrund steht.</p>
<p><strong>Wie steht es um euer Verhältnis zur deutschen Rapszene?</strong></p>
<p>Viele der Künstler, die uns ansprechen, pflanzen ihre Stecklinge mehr oder weniger im Untergrund, siehe zum Beispiel Farbstoff, Hektik, JAW oder Morlockk Dilemma, der Rest interessiert uns nicht wirklich, da wir auch sehr mit unseren eigenen Sachen beschäftigt sind. Vieles gleicht sich auch zu sehr oder klingt ähnlich, wir sind eher auf der Suche nach etwas Einzigartigem, was es zuvor vielleicht noch nicht gegeben hat. Die Eigenart ist uns wichtig!</p>
<p><strong>Was ist für die Zukunft geplant? Wie geht’s mit DarkDayz weiter?</strong></p>
<p>Generell wollen wir auf jeden Fall mehr Output haben. Nach unserem ersten Album „Lebenslänglich“ war es ja lange Zeit still um uns. Zumal Hektiks „Schreckgespenst“ EP nicht die Aufmerksamkeit erhielt, die sie verdient gehabt hätte. Das Snippet sollte man sich unbedingt anhören, zumal Anfang 2011 die gemeinsame EP von P und Hektik erscheinen wird. Im Laufe des Jahres werden dann auch neue Soloprojekte der Künstler folgen. Dabei wird es definitiv wieder Features von Farbstoff und Beats von Odd Job und Master Haze geben.</p>
<p>In Zukunft wollen wir auch weiterhin alles in Eigenregie behalten. Vom Recording und Mixing bis hin zum Gestalten der CD-Cover. Denn es fühlt sich einfach gut an, alles in den eigenen Händen zu halten und von niemandem abhängig zu sein.</p>
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		<title>Nachgefragt bei: Dj Access</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 08:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Dj Access]]></category>
		<category><![CDATA[Listen Now]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgefragt]]></category>

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		<description><![CDATA[Was machen, wenn man ständig auf Tour ist und dabei zahlreiche Kontakte mit Rappern knüpft? Richtig, ein Mixtape auf den Markt bringen. Das dachte sich zumindest der Dresdener Dj Access. So sammelte er 25 exklusive Tracks ein, schusterte daraus einen amtlichen Mix, gab dem Ganzen den Titel „Listen Now“ und releaste Anfang dieses Monats über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/access05.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5723" title="access05" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/access05-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Was machen, wenn man ständig auf Tour ist und dabei zahlreiche Kontakte mit Rappern knüpft? Richtig, ein Mixtape auf den Markt bringen. Das dachte sich zumindest der Dresdener Dj Access. So sammelte er 25 exklusive Tracks ein, schusterte daraus einen amtlichen Mix, gab dem Ganzen den Titel „Listen Now“ und releaste Anfang dieses Monats über sein Label NewDEF. Mit von der Partie sind neben anderen Capone-N-Noreaga, Antihelden und Talion. BACKSPIN stellte Dj Access einige Fragen.</strong></p>
<p><strong>Was für ein Konzept steckt hinter „Listen Now“?</strong></p>
<p>Ich habe ausschließlich exklusive Tracks für mein Mixtape gesammelt! Im Laufe der Jahre lernt man ja einige Künstler beziehungsweise Freunde kennen. Und so habe ich so lange gesammelt, dass ich für mich sagen konnte: yes &#8211; das ist es!</p>
<p><strong>Was erwartest du dir von dem Mixtape?</strong></p>
<p>Ich möchte mich in erster Linie bei allen Beteiligten bedanken. Die CD soll so viele Hörer wie möglich finden. Verkaufszahlen sind mir unwichtig – die Leute sollen hören, dass ich Spaß daran hatte und es auch aus Überzeugung gemacht habe. Ein Mixtape mit Scratches ist mal wieder was Besonderes (grinst).</p>
<p><strong>Welche Arbeitsweise hast du bei „Listen Now“ an den Tag gelegt?</strong></p>
<p>Ehrlich gesagt wurde die Arbeitsphase schon 2006 begonnen, als ich mit T.Wonder ein Mixtape gemacht habe. Der Titel stand und ab da an nahm ich Tracks auf und entgegen.</p>
<p>Durch ein Festplattenchaos hatte ich dann aber das fast fertige Mixtape verloren und begann eben wieder von vorn.</p>
<p><strong>Was ist für dich das Besondere daran?</strong></p>
<p>Die Exklusivität der Tracks und der Gesamtcharakter machen diesen Mix besonders. Man kann die CD quasi durchhören, begleitet von Pauli, all den Shouts und den Künstlern. Man kann schon sagen, dass es im Prinzip meine musikalische Laufbahn der letzten Jahre widerspiegelt.</p>
<p><strong>Ist ein Host für ein Mixtape denn noch nötig? Stört das nicht den Hörfluss?</strong></p>
<p>Er ist nicht unbedingt notwendig. Langweiliges Rumgequatsche will keiner hören. Jedoch kann es ein witziger, innovativer Host interessanter machen – wie Pauli von den Sopranos auf meinem Mixtape.</p>
<p><strong>Was oder wer hat dich für das Mixtape beeinflusst?</strong></p>
<p>Meine ganze Umgebung. Angefangen von meiner Familie, meiner Arbeit „BlackSheep“ und natürlich bei meinen Kumpels von NewDEF. Jeder hat seinen Musikgeschmack und seine Meinung. Ich habe mir da viel herausgefiltert und habe versucht, das Beste darauf zu machen! Das hört man auch bei den Tracks, dass da eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte!</p>
<p><strong>Wen willst du ansprechen mit „Listen Now“?</strong></p>
<p>Natürlich die Rapszene, in der wohl jeder Respekt sucht. Aber auch Leute, die nicht unbedingt etwas mit HipHop zu tun haben, gaben mir positives Feedback. Es soll prinzipiell jeden ansprechen, ganz klar.</p>
<p><strong>Was hat es mit deinem Künstlernamen auf sich?</strong></p>
<p>Ich hatte mir damals, als ich mit T.Wonder anfing, Musik zu machen, den Namen „Excess“ überlegt – fragt mich nicht warum. Herr Wonder dachte natürlich an das heutige „Access“, welches er auch auf den ersten Flyer schrieb und seitdem werde ich Access gerufen.</p>
<p><strong>Woher kommen die zahlreichen Kontakte?</strong></p>
<p>Als DJ ist man natürlich viel unterwegs, aber gerade die Support-Auftritte wie bei CNN, Public Enemy oder Mobb Deep bringen mir sehr viel. So haben mich auch die CNN-Jungs gefeiert und ich stehe noch immer mit ihnen im guten Kontakt und fahr mit auf Tour!</p>
<p>Durch NewDEF und die ganzen Member ist ebenso eine Menge passiert. Wenn man seine Kontakte bündelt, ist es um so einfacher. Man muss sie nur nutzen und freundlich sein.</p>
<p><strong>Was ist für die Zukunft geplant?</strong></p>
<p>Mit NewDEF ist einiges geplant – es kommen neue Alben von den Antihelden, Scotch und besonders freu ich mich auf das Kamikaze-Album. Ich selbst werde viel auflegen und natürlich neue Tracks sammeln. Anfragen per Mail. Alle Infos gibt es immer auf <span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.newdef.de/">www.newdef.de</a>.</span></span> Ich danke sehr.</p>
<p><strong>Wir bedanken uns auch, Dj Access. </strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwischen den Zeilen: Blumio &#8220;Tokio Bordell&#8221;</title>
		<link>http://backspin-media.de/archives/5596</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 16:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Blumio]]></category>
		<category><![CDATA[Tokio Bordell]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischen den Zeilen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den jüngeren Werdegang des verrückten Asiaten Blumio verfolgt hat, weiß, dass der weit mehr auf dem Kasten hat, als populäre Rapper zu imitieren. Oder besser noch zu parodieren. Doch das liegt nun bereits eine Weile zurück. Nach dem letztjährigen &#8220;Yellow Album&#8221; erschien nun im Oktober das neue Werk über Japsensoul. Es hört auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/Blumio-2010.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5597" title="Blumio (2010)" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/Blumio-2010-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Wer den jüngeren Werdegang des verrückten Asiaten Blumio verfolgt hat, weiß, dass der weit mehr auf dem Kasten hat, als populäre Rapper zu imitieren. Oder besser noch zu parodieren. Doch das liegt nun bereits eine Weile zurück. Nach dem letztjährigen &#8220;Yellow Album&#8221; erschien nun im Oktober das neue Werk über Japsensoul. Es hört auf den Titel &#8220;Tokio Bordell&#8221; und schmückt sich mit einem breiten Themenspektrum. Daher knüpften wir uns den Düsseldorfer mal vor. </strong></p>
<p lang="de-DE"><strong>Blumio, was für eine Idee steckt hinter &#8220;Tokio Bordell&#8221;?</strong></p>
<p lang="de-DE">Diesen Albumtitel habe ich auf heimtückische Weise geklaut von der weltbekannten Rapgruppe Pimpulsiv, die einen gleichnamigen Song bereits aufgenommen hatten, den sicherlich jeder in Deutschland kennt. Und da ich Tag und Nacht deren Musik höre, habe ich meinen absoluten Lieblingssong „Tokio Bordell“ auch als meinen Albumtitel installiert. Nicht wie man fälschlicher Weise vermuten könnte aus dem Grund, dass ich zufällig Japaner bin, meine Vorfahren aus Tokio kommen und das ein lustiges Wortspiel ergibt. Naja, und weil ich ein komplett unbeschriebenes Blatt in der HipHop-Szene bin, hatte ich gedacht, dass die Jungs das nie herausfinden würden. Aber leider haben sie es doch getan und mich darauf hin mit einem genialen Disstrack gestraft. Sie sind auf die unglaublich originelle Idee gekommen, mich als Hurensohn zu betiteln. Dagegen komme ich nicht an.</p>
<p lang="de-DE">Ansonsten lässt sich die lyrische und musikalische Idee hinter &#8220;Tokio Bordell&#8221; in einem Zitat aus dem gleichnamigen Titelsong erörtern: <em>&#8220;Hereinspaziert, Du hast Recht &#8211; das hier ist ein Freudenhaus / Wir tauschen uns mit Freude über unsere Träume aus&#8221;</em>. Quasi ist das Tokio Bordell für mich eine Spielwiese, auf der ich meiner Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen kann. Ich wollte den Leuten zeigen, was man alles mit HipHop machen kann. Lyrisch, Song-konzeptional und musikalisch. Man muss halt nicht immer Disstracks gegen berühmtere Künstler schreiben, um eine gesunde Fanbase zu erhalten. Man schafft es auch mit Genialität, Kreativität und Können.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Was gibt es zu den Feature-Gäste zu sagen?</strong></p>
<p lang="de-DE">Der einzige Featuregast ist Jessica Jean, die alle geil finden (lacht). Aber neben der Tatsache, dass sie sehr hübsch ist, kann sie auch bombig singen und hat deswegen einige Hooks und Bridges eingesungen.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Wie lief die Produktion ab?</strong></p>
<p lang="de-DE">Auf dem &#8220;Yellow Album&#8221; haben wir ja noch auf einige Samples zurück gegriffen. Tokio Bordell ist fast komplett live eingespielt worden, da mein Produzent Don Tone ursprünglich als Gitarrist sein Brot verdiente, damals auch schon bei Fresh Family als Band Leader. Zudem hat meine Band &#8211; die &#8220;Yellow Man Group&#8221; ziemlich viel dazu eingespielt. Daher ist es ein sehr abwechslungsreiches, musikalisches Album geworden. Von Soul, Funk bis Rock geht da einiges ab. Wie gesagt, so geht HipHop heute.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Was erwartet den Hörer inhaltlich auf deiner LP?</strong></p>
<p lang="de-DE">Inhaltlich ist es mal wieder extrem unterhaltend, vielfältig, revolutionär, überraschend und vor allem emotional.</p>
<p lang="de-DE">
<p><strong>Von Track zu Track</strong><strong>&#8230;</strong></p>
<p><strong>1. Intro feat. Jessica Jean</strong></p>
<p lang="de-DE">Eine Future-mäßige, rockige Nummer, die ziemlich abgeht. Ein perfekter Beginn für das Album.</p>
<p lang="de-DE">
<p><strong>2. Eberhard</strong></p>
<p lang="de-DE">Quasi der Soundtrack zur Serie &#8220;Tatort Internet&#8221; (lacht). Gibt&#8217;s auch ein Video zu. Ihr lacht euch kaputt.</p>
<p><strong>3. Streichel meinen Bauch</strong></p>
<p lang="de-DE">Eine Hommage an meinen Dicki-Bauch mit einem erleuchtenden Finale.</p>
<p lang="de-DE">
<p><strong>4. Grenzenlos feat. Jessica Jean</strong></p>
<p lang="de-DE">Ein ganzer Roadtrip zusammen gefasst in einem Song. Es geht da um meine Tour, die ich letztes Jahr mit der Yellow Man Group gehabt hab.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>5. Für immer Mamas Liebling</strong></p>
<p lang="de-DE"><em>&#8220;Mamas Liebling.. ob ich ein Engel oder ob ich ein Dieb bin.. ganz ohne Prinzipien .. Mamas Liebling..&#8221;. </em></p>
<p lang="de-DE">Die Geschichte über die Beziehung zu meiner Mutter von der Geburt bis heute. Sehr emotional.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>6. Ich bin doch gar kein Hurensohn</strong></p>
<p lang="de-DE">Ein Disstrack gegen Pimpulsiv (lacht). Ne, niemals. Aber ein lustiger Zufall.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>7. Die Fliege</strong></p>
<p>Ein Lied über das Schicksal. Ich scheine das Leben im Griff zu haben, doch eine Fliege kommt mir immer wieder in die Quere und beeinflusst es radikal. Die Hook ist ein absoluter Headbanger.</p>
<p lang="de-DE"><strong>8. Der ehrlichste Song der Welt</strong></p>
<p lang="de-DE">Seelen-Strip bis auf die Socken.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>9. Onkel Blumio (Skit)</strong></p>
<p lang="de-DE">Ein lustiger Skit.</p>
<p lang="de-DE"><strong> </strong></p>
<p lang="de-DE"><strong>10. Hab keine Angst feat. Jessica Jean</strong></p>
<p lang="de-DE">Einer meiner Lieblingssongs. Eine Horrorgeschichte über ein kleines Mädchen namens Michelle in Rapform mit dramatischem Ende.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>11. Funkyzeit (Skit)</strong></p>
<p lang="de-DE"><strong>12. Funkyzeit</strong></p>
<p lang="de-DE">Wer George Clinton und seinen P-Funk liebt, liebt auch diesen Song. Es ist Funkyzeeeit!!</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>13. Die Welt ist schwul feat. Jessica Jean</strong></p>
<p lang="de-DE">Ein Song, der für viel Gesprächsstoff gesorgt hat. Ein Reggaebeat, ein Raptext, eine Geschichte. Hört es euch an. Gibt&#8217;s auch ein Video zu.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>14. Sie ist nicht du</strong></p>
<p>Mein Lieblingssong basierend auf einer wahren Geschichte. Ist auch die nächste Single. <em>&#8220;Sie ist grazil und hat auch Stil. Ja ich hörte von ihr viel … Doch sie ist nicht Du, sie ist nicht Du, sie ist nicht Du…&#8221;.</em> Hat schon einige Damen zum Weinen gebracht.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>15. Blockbuster</strong></p>
<p lang="de-DE">Ein Musical/Oper-mäßiges Lied. Die Geschichte über Eifersucht und kranke Gedanken. Blockbuster, die man sich über seine Freundin fährt.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>16. So geht Hip Hop heute</strong></p>
<p lang="de-DE">Der heimliche Titelsong des Albums.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>17. Outro feat. Jessica Jean</strong></p>
<p lang="de-DE">Der emotionale Abschied.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE">Bonussongs:</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>18. Radau auf dem Damenklo (Skit)</strong></p>
<p lang="de-DE">Mädels aufm Damenklo, die sich freuen.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>19. Radau auf dem Damenklo feat. Yellow Man Group</strong></p>
<p lang="de-DE">Ein tanzbares Lied für die Ladies.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"><strong>20. Nihonzaru</strong></p>
<p>Ein Lied auf Japanisch! Verrückter Beat von Don Tone.</p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: Abschlussveranstaltung des Media College mit Kool Savas</title>
		<link>http://backspin-media.de/archives/5459</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 09:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammen mit Kool Savas hat O2 dieses Jahr Jugendliche ins „Media College“ geladen, um gemeinsam das Video für den Savas-Track „Sky is the limit“ zu produzieren. Am 20.11.2010 fand die Abschlussveranstaltung statt, in der das Video die Weltpremiere feierte. 18:10 Ankunft und warten! Überpünktlich erreichen wir die Arena Berlin. Nach einer kurzen Orientierung sitzen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/Media-College-KKS-20.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5460" title="Media College KKS (20)" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/12/Media-College-KKS-20-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zusammen mit Kool Savas hat O2 dieses Jahr Jugendliche ins „Media College“ geladen, um gemeinsam das Video für den Savas-Track „Sky is the limit“ zu produzieren. Am 20.11.2010 fand die Abschlussveranstaltung statt, in der das Video die Weltpremiere feierte.</strong></p>
<p><strong>18:10 Ankunft und warten!</strong></p>
<p>Überpünktlich erreichen wir die Arena Berlin. Nach einer kurzen Orientierung sitzen wir schließlich ausgestattet mit Pressepass und Freigetränke-Armband in einer Lounge und warten auf unser Interview mit dem King of Rap.</p>
<p><strong>18:50 Kurzes Interview mit KKS</strong></p>
<p>Nach einer guten halben Stunde Verspätung treffen wir Kool Savas und sprechen mit ihm über Grenzen und seine Arbeit mit den Jugendlichen. Ein kurzes, aber sehr informatives Interview. Natürlich nachzulesen hier auf Backspin.de</p>
<p><strong>19:05 Chillen am Ufer gegenüber Universal und MTV</strong></p>
<p>Medienstadt Berlin. Man steht am Ufer der Spree, mit Blick auf die Musikriesen Deutschlands und wartet darauf, dass der Abend ins Rollen kommt. 19:30 soll der offizielle Einlass starten!</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>19:45 Es gibt kein Bier!?</strong></p>
<p>Die ersten Fans &#8211; oder wie es der Türsteher nannte Groupies &#8211; sind in der Arena angelangt. Wir gehen erstmal zur Bar und bestellen ein Bier. Gibt es nicht. Gibt es nicht??? Gibt es, aber noch nicht!</p>
<p>Denn lobenswert sei hier zu erwähnen, dass Dank O2 nicht nur der Eintritt für die Eingeladenen frei ist, sondern auch Essen und Trinken. Nur Bier wird nicht for free ausgeschenkt, da ja vor allem Minderjährige vor Ort sind. Zum Glück wurde aber an die süchtigen Presseleute und deren Bierdurst gedacht: mit einem extra Bändchen gibt es auch das nasse Gold für umsonst.</p>
<p><strong>20:15 Es gibt Bier und Pizza und Brownies und und und!</strong></p>
<p>Und die mittlerweile gut gefüllte Arena schlägt sich mit Köstlichkeiten eines außergewöhnlich guten Caterers den Magen voll. Unter den Jugendlichen wird gegrüßt, umarmt und geküsst und man merkt, dass sie anscheinend alle eine gute gemeinsame Zeit im Media College hatten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>20:45 Hadnet Tefasi leitet den Abend ein</strong></p>
<p>Die MTV-Moderatorin begrüßt das Publikum, erklärt das Programm und heizt die Stimmung an. Schließlich kommt Kool Savas auf die Bühne und feiert die Media College Kids! SAV, Hadnet und der Leiter Corporate Communications bei O2 Dr. Roland Kuntze loben noch mal die Arbeit der Teilnehmer und machen dann Platz für die Performances der Jugendlichen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>21:00 B-Boys and MCees</strong></p>
<p>Die nächsten zwei Stunden stehen die Media College Teilnehmer auf der Bühne. Sie performen als Rapgruppe, Sänger oder Breakdancer und präsentieren ihre Arbeit und meist auch ihr Jugendzentrum. Interessant zu sehen, was heute in der Jugendarbeit abgeht &#8211; das hätte man sicher früher für sich selbst gewünscht! Neben den Kids, Pressevertretern und Streetworkern mischen sich dann auch bekanntere Namen unter das Publikum: 3/4 der Orsons (Kaas, Plan B, Maeckes) und D-Bo werden gesichtet, meist sofort umlagert von wissbegierigen Jugendlichen.</p>
<p><strong>22:50 Making of: Sky is the limit</strong></p>
<p>Ein interessantes Video über die Arbeitsweise im Media College wird gezeigt. Schön zu sehen, wie hier perspektivlosen Jugendlichen etwas Großes zugetraut wird. Und dass diese die Streetworker und Geldgeber nicht enttäuschen, sieht man im folgenden Video, das sich nicht vor anderen Produktionen verstecken muss!</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>23:10 Savas feiert das Video</strong></p>
<p>&#8230; und bedankt sich bei allen Beteiligten Streetworkern und Experten (u.a. Mikis von der famefabrik) und natürlich bei den Kids. Dann fordert er Hadnet auf, dass das Video bei MTV gespielt werden soll. Danach werden alle Beteiligten mit einer Urkunde und einem Kool-Savas-Goodie-Bag ausgezeichnet.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>23:30 Vorgruppen</strong></p>
<p>Für die zwei Crews, die jetzt spielen, ist wohl ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen: Sie sind der offizielle Supportact für Essah!</p>
<p><strong>23:50 King of Rap live on Stage</strong></p>
<p>Nach fast zwei Stunden Delay ist es soweit und Kool Savas präsentiert mit Moe Mitchell als BackUp sein Liveprogramm. Die Stimmung ist sehr gut und energiegeladen. Man merkt, dass alle auf diese Show gewartet haben. Leider spielt Savas fast nur noch neue Sachen und so kommt man als KKS-Fan nicht zu hundert Prozent auf die Kosten. Trotzdem kann auch John Bello rocken und als dann noch Kaas den Kaas tanzt, feiert sowieso jeder. Nach 50 Minuten Show gibt es dann noch mal die „Media College Hymne“: Sky is the Limit!</p>
<p>Zufrieden verlassen wir und die Kids die Arena in die kalte Nacht, alle in der Hoffnung, dass es so ein Projekt weiterhin geben wird!</p>
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		<title>BACKSPIN unterwegs: Hip-Hop-Academy &#8211; &#8220;Egocentrix&#8221;</title>
		<link>http://backspin-media.de/archives/3041</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 09:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Egocentrix]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop Academy]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Llyod]]></category>
		<category><![CDATA[Mirko Machine]]></category>
		<category><![CDATA[Spax]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Winchester]]></category>

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		<description><![CDATA[Hip Hop einmal anders &#8220;Egocentrix&#8221; ist der Titel der neuen Masterclass-Produktion der Hip-Hop-Academy in Hamburg, die in Zusammenarbeit mit dem renommierten Tänzer, Musiker und Choreografen Johnny Lloyd entstanden ist. Am Freitag, den 04.September, lud die Hip-Hop-Academy-Hamburg alle Interessierten, Aktiven, Eltern und Angehörigen der Teilnehmer zur Premiere von &#8220;Egocentrix&#8221; in das bekannte Theater &#8220;Kampnagel&#8221; in Hamburg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/09/HHAH_Egocentrix_Front-150x150.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3042" title="HHAH_Egocentrix_Front-150x150" src="http://backspin-media.de/wp-content/uploads/2010/09/HHAH_Egocentrix_Front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hip Hop einmal anders</p>
<p>&#8220;Egocentrix&#8221; ist der Titel der neuen Masterclass-Produktion der Hip-Hop-Academy in Hamburg, die in Zusammenarbeit mit dem renommierten Tänzer, Musiker und Choreografen Johnny Lloyd entstanden ist.</p>
<p>Am Freitag, den 04.September, lud die Hip-Hop-Academy-Hamburg alle Interessierten, Aktiven, Eltern und Angehörigen der Teilnehmer zur Premiere von &#8220;Egocentrix&#8221; in das bekannte Theater &#8220;Kampnagel&#8221; in Hamburg ein.</p>
<p>Die Hip-Hop-Academy ist ein deutschlandweit einzigartiges Projekt zur Talent- und Potentialförderung von Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren. Bekannte deutsche Hip-Hop-Größen unterrichten die jugendlichen Teilnehmer in den Bereichen DJing ( Dozent: Mirko Machine), B-Boying (Dozent: Jango P.ND &amp; Stok La Rock), NewStyle (Dozent: Tony Winchester), Rap (Dozent: Spax), Graffiti (Dozent: Beat-Boy Delles &amp; Tasek), Beatbox (Dozent: G-Box) und Producing (Dozent: Sleepwalker). Das Ausbildungsprogramm beinhaltet verschiedene Stufen (Level 1 bis Masterclass). Die Jugendlichen sollen durch das Projekt neue Perspektiven in ihrem Leben vermittelt bekommen und eine sinnvolle Beschäftigung in ihrer Freizeit erfahren. Die Hip Hop Academy gibt es seit 2007 und ist ein Projekt des Kultur Palast im Wasserwerk e.V..</p>
<p>Schon in der Empfangshalle warb die Hip-Hop-Academy mit ausreichend Infomaterial an ihrem Promotion-Stand, für ihre vielen Projekte mit Jugendlichen. Auch die Bestandteile B-Boying, Beatboxing, Rap, DJing und Graffiti wurden den Besuchern nochmals vorgestellt und somit auch Leuten näher gebracht, die mit Hip Hop bisher wenig in Berührung kamen.</p>
<p>Natürlich wurde auch in Anwesenheit der Eltern und Interessierten darauf aufmerksam gemacht, dass sie per SMS mit dem Textinhalt &#8220;Hip Hop&#8221; 5 Euro für die Hip-Hop-Academy spenden können und somit auch die Zukunft dieses Projekts sichern.</p>
<p>Nachdem alle Besucher im ausverkauften Theater platz nahmen, ging die Show auch direkt ohne Anmoderation los.</p>
<p>In dunklem Ambiente stimmten mysteriöse Klänge und stillstehende regungslose Tänzer das Publikum auf etwas Besonderes ein.</p>
<p>Alassane Jensen, Rapper der Masterclass, trug langsam gesprochene Zeilen einiger Amerikanischen-Rap-Klassiker über Klänge vor. die, mit Hall und Delay versehen, eine bestimmte Stimmung verbreiteten. Er zitierte Redman &amp; Method Man, Mobb Deep und andere Künstler. Dies sollte seine Verzweiflung und seine Suizidgedanken und den Hass auf die Welt, die er in sich trägt, greifbar machen.</p>
<p>Sein Vortrag erinnerte an das Interlude &#8220;Heute&#8221; von Torch aus seinem Album &#8220;Blauer Samt&#8221;. Die Tänzer, die bisher auf der Bühne präsent waren, machten nur manchmal mit  Roboter-ähnlichen Bewegungen auf sich aufmerksam. Aber auch eine Szene mit einer live gespielten Bluesgitarre und einwandfreiem Gesang von Alassane Jensen wurde dem Publikum geboten.</p>
<p>Das Bühnenbild glich einer Wüste. Man sah Zelte, Felsen und auch die Tänzer waren grau gekleidet. Der Style der Tänzer und das Bühnenbild schien von dem Endzeit-Film „Mad Max“ inspiriert gewesen zu sein, den Hip-Hopper vor allem durch das &#8220;California Love&#8221;-Video von 2 Pac und Dr. Dre kennen.</p>
<p>Von Zeit zu Zeit kamen immer mehr Tänzer aus den Wüstenzelten und krochen, tanzten und rekelten sich roboterartig zu ihren Mitstreitern auf die Bühne.</p>
<p>Das Stück &#8220;Egocentrix&#8221; vereinte verschiedenste Musikstile in einem Stück. Der DJ der Master Class, Tore Karp, legte live für die Tänzer Beats aus dem Bereich Hip Hop, Elektro und Soul und Funk auf. Er wurde von Mirko Machine unterrichtet. Viele der von ihm gecutteten Beats stammen aus der Feder der Produzenten, die ihre Producing-Skills in der Hip-Hop-Academy von Sleepwalker erlernt haben. Auch eine Szene, in der sich der DJ mit Backspins und Scratches austoben konnte und sein Können dem Publikum präsentieren konnte, wurde in den Ablauf integriert. Außerdem bot das Stück ein Zusammenspiel des DJs und des Rappers, indem verschiedenste Beats angespielt wurden und der Rapper des Stückes punktgenau auf die wechselnden Beats flowte.</p>
<p>An manchen Stellen wirkte das Stück durch die sehr gebrochenen elektronischen Beats und mystischen Sounds erdrückend, was die Initiatoren aber offenbar auch genau so beabsichtigt hatten.</p>
<p>Die Tänzer stellten eine Art abstrakte Kreatur oder Maschine dar, die für den Zuschauer nicht immer greifbar war.</p>
<p>Das Stück soll laut Johnny Lloyd: &#8220;Hip Hop als abstrakte Kreatur oder Maschine betrachten und von den unterschiedlichen Aspekten dieser Kultur ausgehende zu bestimmen, wie diese Kreatur oder Maschine aussieht, wie sie sich bewegen und funktionieren würde&#8230;&#8221;</p>
<p>Man merkt dem Stück sehr an, dass die Schüler der Masterclass ihr Handwerk schon sehr gut verstehen und auf professioneller Ebene an die Sache herangingen.</p>
<p>Auch der große Einfluss und die Erfahrung von Choreograf Johnny Lloyd wurde dem Zuschauer nach nur wenigen Minuten vor Augen geführt.</p>
<p>Johnny Lloyd, der einer der wenigen Tänzer weltweit ist, der die gesamte Palette afroamerikanische Tanzstile beherrscht und schon sehr erfolgreich mit weltweiten Superstars und für große Theater und TV-Produktionen verantwortlich war, hauchte dem Stück Glamour und das gewisse Etwas ein.</p>
<p>Natürlich verband das Stück klassische B-Boying und New-Style-Tanzmoves, die von den Coaches Stok La Rock (B-Boying) und Tony Winchester (New Style) trainiert wurden. Aber auch Einflüsse aus klassischem Theater und anderen kulturellen Tänzen verband sich zu einem gemeinsamen Gesamtbild, das stets etwas mysteriös wirkte.</p>
<p>Auch das Thema Graffiti wurde in das Theaterstück mit eingebunden. In einer Szene des Stückes kamen Tänzer aus den Wüstenzelten und taggten eine Requisite mit schwarzen Markern voll. Der Coach des Graffit-Teilnehmer war Writer Tasek.</p>
<p>Das Stück hält viel Platz für eigene Interpretationen und Sichtweisen des Zuschauers offen. Der Zuschauer konnte in gewissen Handlungen und Szenen selber die Gesichte und Bedeutung des Stückes interpretieren und die geschmeidigen und fließenden Bewegungen der Tänzer dabei beobachten.</p>
<p>Auch Einzeltänze, zweier Choreografien oder Szenen mit allen Tänzern gleichzeitig auf der Bühne, waren zu sehen. Es wurden Powermoves des Breakdance, sowie Headspins und Saltos mit Pop Locking Moves und anderen Tanzstilen vermischt.</p>
<p>Das Stück endete mit der selben Szene die auch an Beginn des Stückes zu sehen war. Auch am Schluss erzeugte diese Szene wieder eine sehr mysteriöse Stimmung.</p>
<p>Am Ende des Stückes traten alle Teilnehmer, Trainer und der Choreograf nochmals auf die Bühne. Johnny Lloyd selber bedankte sich bei seinen Tänzern mit einer Blumen. Auch die Trainer Mirko Machine, Spax, Tasek, Tony Winchester, Sleepwalker und Stok La Rock sowie Johnny Llyod selbst bekamen von der Gründerin der Hip-Hop-Academy, Frau Dörte Inselmann, einen Blumenstrauß als symbolische Danksagung ihres Einsatzes als Coach.</p>
<p>Leider wurde am Schluss des Abends bekannt gegeben, dass Choreograf Johny Llyod, der eine zeitlang in Hamburg lebte und arbeitete, aus beruflichen Gründen nach Amsterdam umsiedelt und somit wahrscheinlich mit seiner Erfahrung und seinem Talent die Hip Hop Academy bei weiteren Projekten nicht unterstützen kann.</p>
<p>Mit &#8220;Egocentrix&#8221; ist Johnny Llyod und der Masterclass der Hip Hop Academy Hamburg ein Theater Stück gelungen, das durch seine Professionalität, seinen vielen Inspirationsquellen und Einflüssen nicht nur unter Hip-Hop-Heads großen Anklang finden sollte.</p>
<p>Wir hoffen auf weitere Projekte der Hip-Hop-Academy-Hamburg mit Jugendlichen und erfahrenen Trainern.</p>
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