Review: Herr von Grau – Revue
Herr von Grau verlassen die ‘Heldenplätze’ aus 2009 und liefern im Folgejahr mit Album Nummer drei ihre ‘Revue’.
Musikalisch gereift präsentiert sich das Duo aus Berlin auf dem jüngsten Werk auch zum ersten mal mit Gästen (Chefket und Jen). Die Beats und Samples kommen mal funky und jazzy bis ohrwurmtauglich tanzbar, bis bekannt düster und grau, schwer und tragend mit Streichern und Piano. Thematisch geht es kreuz und quer durch tiefpsychotische Gedankenabgründe, Gesellschaftskritik, bis schmunzelnd belanglos ‘beischlafend’ und ‘dicht’, doch stets mit dem Hauch der Melancholie. Die monotone, kühle, belanglose Stimmlage, die sich nie aus der Ruhe oder gar zu Ausbrüchen hinreißen lässt, gibt der ‘Revue’ die übliche Note der ‘grauen’ Töne.
Das dritte Album gibt sich musikalisch anspruchsvoll mit hausgemachter Instrumentalkunst und trotz Abwechslung in Sound und Text noch eine Stufe ‘grauer’ als der wortgewitzte Vorgänger aus dem letzten Jahr. Smooth und relaxed bis anspruchsvoll nachdenklich mit grey statt blue Notes.
- Top 3:
- Ruf die Bullen: …funky Nummer für Selbstzweifler, die sofort im Ohr haften bleibt
- Vergesslich: …auch wenn die Thematik durch diverse Interpreten bereits behandelt wurde und auch ein Herr Suave schon vergesslich war, gehen auch den grauen Herren die Ideen nie aus. Musikalisch herrlich krank unterlegt.
- Risiko: …massentaugliche Singleauskoppplung, grau und melancholisch mit der zarten “Geiz-ist-Geil”-Werbestimme Jen.


































das ist der pressetext aber keine review!!!
ein bisschen mühe könnt ihr euch schon geben. wenn ihr was review nennt sollte es auch eine sein.
finde es whack, dass comments bei euch nicht freigeschaltet werden…