News: Doku: „Rapper verachten Frauen“
Am 31. August strahlte Arte eine 30minütige Doku mit dem Titel „Rapper verachten Frauen“ aus.
Darin kommen afroamerikanische Künstler und Künstlerinnen zu Wort, die der Meinung sind, dass die gängigen Hip-Hip-Videos dazu beitragen, sie in ein falsches Licht zu rücken.
Die weiblichen Künstler stellen klar, dass sie es nicht nötig haben, mit nackter Haut, wie in gängigen Rap-Videos, zu glänzen. Sie wollen allein ihr Talent und Können präsentieren.
Auch männliche Künstler sind der Meinung, dass durch Rap-Videos voller Stripperinnen, Bling-Bling und teuren Autos ein Bild beim Zuschauer vermittelt wird, dass jeder afroamerikanische Mann in solch einer Art mit seiner Frau umgeht oder in solch einem Luxus lebt.
Natürlich wird in dieser Dokumentation auch die Dirty-South Szene aus Atlanta mit seinen unzähligen Strip-Clubs und den dazugehörigen Rap-Videos beleuchtet, in denen ganze Tracks über weibliche Körperteile die Clubs zum Kochen bringen.
Sehr interessant ist das Interview mit Rap-Manager Big Oomp, der die letzten Jahre einer der erfolgreichsten Produzenten und Manager aus Atlanta war. Auf seinem Label veröffentlichen bekannte Künstler wie DJ Unk, DJ Jelly ihre Alben.
Außerdem stellt Rapper Baby D in der Dokumentation klar, dass er in seiner Rapper-Rolle heiße Frauen, dicke Autos und Geld in seinen Videos präsentiert, im wahren Leben aber ein guter Familienvater und verantwortungsvoller Mann sei.
Auch Kampagnen aus Amerika gegen den Sexismus in amerikanischen Rap-Videos werden hier behandelt und die Macher vorgestellt.
Schaut euch die Dokumentation an und bildet euch eure eigene Meinung.
Hier könnt ihr die Dokumentation anschauen:

































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